Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2009)
  • ISBN-13: 978-3401063348

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:

Das Buch handelt von Zeitreisen. Im der Story gibt es zwei Familien, die ein Zeitreise-Gen haben und somit in bestimmte Epochen mittels eines Gerätes, dem Chronographen, reisen können. Jeder potentielle Zeitreisende wird seit dem Kindesalter auf seine Aufgabe vorbereitet und geschult, wie zum Beispiel in Sprachen, Sitten oder Degenfechten.

Das Buch beginnt ganz spannend, indem aber die falsche Person auf die Zeitreisen vorbereitet wurde. Gwendolin hat das Zeitreise-Gen geerbt, anstatt ihrer Cousine Charlotte. Nun springt also Gwendolin in der Zeit und sie muss somit sich ohne genauere Kenntnisse den Ereignissen und Personen stellen. An Gwendolins Seite steht Gideon de Villiers. Er stammt aus einer anderen Familie von Zeitreisenden. Er hat die komplette Ausbildung genossen und somit könnte er Gwendolin in knifflichen Lagen „helfen“. Leider ist er keine allzu große Hilfe. Und in Gwendolin wachsen immer mehr Fragen, auf denen sie keine Antwort erhält.

Eigentlich sollte Charlotte Montrose, Gwendolins Cousiene, das Zeitreise-Gen geerbt haben. Sie wurde von Kindesalter darauf vorbereitet. Sie war mir absolut unsymapthisch. Charlotte ist egoistisch und besserwisserisch. Zudem versucht sie Gwen immer dumm dastehen zu lassen.

Hier im Buch hat mich die Anzahl der Protagonisten absolut überfordert. Keine Ahnung wie viele Familienmitglieder der beiden Großfamilien in die Handlung einbezogen werden. Hinzu kommen dann auch noch die, die schon längst tot sind. Das war für mich persönlich zu viel und verwirrte mich, ganz abgesehen vom Vor und Zurück in der Geschichte, eigentlich nur noch mehr.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker leicht und fließend. Dadurch ist man mit dem ersten Band der Trilogie recht schnell durch. Auch hat Kerstin Gier einen klasse Humor in das Buch gelegt, was mir viel Spaß bereitet hat.

Cover: Das Cover springt einem mit dem schwarzen Scherenschnitt und dem zart Rosaton im Hintergrund regelrecht ins Auge. Es ist auf jedem Fall sehr originell und einzigartig. Obwohl nun die Farbe nicht ganz meins ist, finde ich es recht schön. Auch schön finde ich auch, dass das Cover so klasse zum Inhalt des Buches passt.

Fazit: Ein ganz gutes Buch, welches mich aber leider etwas enttäuscht hat. Es wurde in letzter Zeit so umhyped, dass man ja kaum drum rum kam. Leider fehlte mir hier eindeutig die Spannung, was ich am meisten kritisieren würde. Trotzdem ist es teilweise doch recht amüsant und witzig geschrieben, so dass ich auch den zweiten Band versuchen werde…

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten

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