Kerstin Gier

  • Verlag: Arena
  • ISBN-13: 978-3401063485
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 496
  • Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2010
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann…

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Wie lange haben Fans auf das Finale gewartet und ich muss ehrlich zugeben, es war sehr episch und rauschend.

Wie gewohnt spielt die Handlung in London. Von da aus werden auch wieder die Zeitreisen in die Vergangenheit unternommen. Gewn und Gideon tauchen wieder in rauschenden Ballnächten mit wunderschönen, prunkvollen Gewändern ein. Sie stellen sich nun endlich ihrem Rivalen und lösen das Rätsel um den Chronographen. Auch kommt Gwendolin einen unerwarteten Geheimnis ihrer Eltern auf die Schliche.

An den finalen Band habe ich sehr hohe Erwartungen gestellt. Zum Teil wurden diese erfüllt, zum Teil aber auch leider nicht. Ich kann mich mit dem Ende nicht ganz abfinden, da es doch ein richtiges „Zuckerwatte-Ende“ war, mit viel Schmalz und übertriebenen guten Ende. Aber ich will hier natürlich nichts im Detail verraten.

Eine Kleinigkeit würde ich an der Geschichte trotzdem noch kritisieren: Zu Beginn des Buches starten wir gemächlich in die Story. Das ändert sich auch lange nicht. Aber auf den letzten, ca. 100 Seiten ging es Schlag auf Schlag. Es war zwar spannend, aber hier hätte man das Tempo sicher etwas anders verteilen können.

Trotzdem ein spaßiges Buch, welches schnell zu lesen ist. Und ich bin froh, dass ich die Reihe gelesen habe, sonst wäre mir eine sehr große Portion guter Unterhaltung entgangen. Positiv zu bewerten ist auch Gwens Entwicklung vom schüchternen zurückhaltenden Schulmädchen zur starken, selbstbewussten Protagonistin. Sie nimmt am Ende kein Blatt vor dem Mund und haut auch mal auf den Tisch um ihre Meinung zu äußern oder zu vertreten. Das fand ich sehr gut umgesetzt.

Schreibstil:
Wie schon in den beiden Vorgängerbänden gewohnt, ist der Schreibstil locker, leicht und fließend zu lesen. Auch der dritte Band startet mit einer großen Portion zynischen Humor á la Xemerius und extremen Gefühlsausbrüchen á la Gwendolin durch. Es mach trotzdem Spaß, auch wenn Gewn manchmal nervt. :)

Cover:
Auch der letzte und somit finale Band ist im Stil an die Vorgänger angeknüpft. Smaragdgrün kommt wie erwartet in grün daher. Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsfarben, aber schick sehen alle 3 Bände nebeneinander im Regal aus!

Fazit:
Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass der dritte und letzte Band wirklich toll ist. Alle aufkommenden Fragen der ersten Bände werden beantwortet und es endet wirklich spektakulär. Wobei das Buch sehr gemächlich startet und leider zum Ende hin das Tempo zu rasant wird, dass man auf der letzte Seite denkt: „Oh, das war’s schon?“ Trotzdem ist der dritte Band sehr lesenswert und ein Muss, wer schon die beiden Vorgänger gelesen hat.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 4/5

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot (Rezension)
Saphirbau (Rezension)
Smaragdgrün

zur Autorenwebseite:
kerstingier.com

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