Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3551555540
Format: Hardcover
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 3 / 5
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Titan’s Curse
Meine Wertung: ★★★★
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Kurzbeschreibung:

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten – und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist – schließlich ist er der Sohn des Poseidon! (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Der dritte Percy Jackson Band überzeugt wieder im gewohntem Maße mit super witzigen Dialogen und einer actiongepackten Handlung. Ganz besonders gut gefiel mir, die Einführung vieler neuer Charaktere: Die Jägerinnen, Thalia und die Geschwister Bianca und Nico.
Am Schluss gelingt es dem Autor eine Art Cliffhanger durch eine ganz spezielle Handlung einer Person in die Geschichte einzuweben, dass man am liebsten den nächsten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie es um diesen Charakter steht und wie es weitergeht.

Fazit:
Im Grunde kann ich mich nur zu meinem Fazit der Folgebände wiederholen: Die Geschichte ist super toll ausgeklügelt. Die Dialoge sind extrem witzig und selbst die ganze Geschichte sprüht nur so vor Humor. Das merkt man schon an den Kapitelüberschriften wie: „Ich lerne, wie man Zombies pflanzt“ oder „Wir begegnen dem Drachen des Ewigen Mundgeruchs“
Eine absolute Leseempfehlung, wer Lust auf einen leichten, fluffigen Pageturner hat.

4sterne

Rick Riordan percy_jackson2

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Kurzbeschreibung:
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig – einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager … (Quelle: Carlsen Verlag
)

Meine Meinung:
Der zweite Percy Jackson Band konnte mich von der Story her leider nicht ganz so mitreißen, jedoch machen das die liebevoll gezeichneten Charaktere und die tolle Erzählweise des Autors wett. Der Leser darf sich auf humorvolle Dialoge, gewaltige Monster und natürlich auf griechische Götter freuen. Grover, der Satyr und guter Freund Percys, wird von einem fiesen Zyklopen festgehalten. Nun liegt es an Percy, Annabeth und Tyson ihn zu befreien. Während der Suche geraten die unerschütterlichen Helden natürlich in einigen Schlamassel…
Wir haben ein Wiedersehen mir alt bekannten Charakteren aus Band eins und ein ganz interessanter neuer Charakter kommt hinzu: Tyson…

Tyson ist auch ein Sohn des Poseidon, aber er hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Ihn mochte ich sehr. Da bin ich gespannt, in wie weit Tyson in den Folgebänden in die Geschichten einbezogen wird.

Fazit:
Ein spannender zweiter Band ganz in Rick Riodan-Manier. Durch den humorvollen Schreibstil, der actionreichen Handlung und ein schnelles Erzähltempo überzeugt das Buch allemal. Leider ist die Handlung nicht ganz so fesselnd wie Band eins, aber trotzdem lesenswert!

4sterne

Rick Riordan

Englische Ausgabe:hero_of_olympus2

  • Verlag: Hyperion Books
  • ISBN-13: 978-1423140597
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 544
  • Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2011
  • Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe:

  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • ISBN-13: 978-3551556028
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 688
  • Erscheinungsdatum: Januar 2013
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Originaltitel: The Son of Neptue
  • Sprache: Deutsch
  • Reihe: 2/ ?

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank müssen ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer bestehen: Sie müssen in die Eiswüsten von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien. Nur dann kann die Grenze zwischen Tod und Leben wieder stabilisiert werden. Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat. Angeblich ist er der Sohn des Neptun – den er aber Poseidon nennt -, und er heißt Percy Jackson …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Auch den zweiten Band von „Helden des Olymp“ habe ich auf Englisch gelesen. Klar man versteht nicht jedes Wort auf Anhieb, aber dafür gibt es ja Google. :)

Handlung und Schauplätze:
Die Handlung startet mit Percy, der seine Erinnerungen verloren hat und nun auf dem Weg ins Camp Jupiter ist. Für meinen Geschmack war die Einführung zu langatmig und zu identisch mit der aus Band 1. Denn im Vorgängerband ist das gleiche schon Jason, nur auf griechischer statt auf römischer Seite, passiert. Auch erhalten unsere Freunde in diesem Band wieder einen fast unlösbaren Auftrag der sie diesmal nach Alaska führt. Der Weg dahin ist natürlich mit einigen Schwierigkeiten und Hindernissen behaftet und so lernen unsere mutigen Kämpfer sich gegen Amazonen und anderen römischen Sagenwesen zu behaupten. Extrem gelungen ist, dass Rick Riordan moderne Dinge wie iPads, Amazon u.s.w. ganz wie von selbst in den Plot hat einfließen lassen. Das fand ich klasse! Zudem hat der Autor den Bogen zum ersten Band gekonnt geschlagen und die meisten Fäden geschickt verwoben. Auch ein grandioses Finale darf man erwarten!

Charaktere:
Percy: Jaaaa, Percy ist wieder da! Er hat zu Beginn des Buches seine Erinnerungen verloren, genau wie Jason im ersten Band der Reihe. Percy schafft es im Laufe der Geschichte jedoch zu altbekannter Stärke und den Humor, der ihn ausmacht! Yeahh für Percy!

Frank stammt aus Kanada, seine Vorfahren jedoch sind von Japan eingewandert. Franks Mutter ist als Soldatin im Krieg gestorben, sodass Frank bei seiner Großmutter lebt. Den Tod seiner Mutter hat er nie so richtig verkraftet und ist daher sehr in sich gekehrt und zurückhaltend. Jedoch bin ich mit seinem Charakter nicht so richtig warm geworden. Erst zum großen Finale hin wurde er mir sympathisch und konnte mit ihm mit fiebern, der er über sich hinaus wächst und eine ganz besondere Gabe nutzt.

Hazel stammt aus New Orleans aus der zeit des zweiten Weltkrieges. Ja, sie hat ein Geheimnis, denn Hazel ist schon einmal im Jugendalter gestorben und kam zurück. Auch mit Hazel hatte ich so meine Schwierigkeiten. Sie wurde zwar sehr gut beschrieben und man konnte ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen, aber irgendwas hat für meine Begriffe gefehlt, wobei ich leider gar nicht genau sagen kann was. Vielleicht fehlen mir einfach die anderen Protagonisten aus den älteren Bänden, welche mir schon so sehr ans Herz gewachsen sind…

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und fließend. Es sind ein paar echt witzige Sätze enthalten, die immer wieder zum Loslachen animieren. Jedoch fand ich die Scherze im Vorgängerband bei weitem besser.

Cover:
Ich habe wieder die englische Ausgabe, da ich nicht auf die Deutsche warten wollte. Das Cover ist echt toll und zeigt Percy in Alaska. Echt schick und passend zum ersten Band.

Fazit:
Der Nachfolgeband zum echt tollen Auftakt „Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott“, lässt leider die hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Es ist kein schlechtes Buch, jedoch ist die Story fast 1:1 aus dem ersten Band – nur mit römischen Protagonisten – aufgegriffen, noch überzeugen die Charaktere vollkommen. Witzig und spannend ist es trotzdem, jedoch hätte man die Geschichte auf weniger Seiten unterbringen können, da sie einige zähe Längen ausweist.

Grundidee 3/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5

3,5sterne
Reihenfolge der Buchtitel:
The Lost Hero (Rezension)
The Son of Neptune
The Mark of Athena

zur Buchwebseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus/thesonofneptune.aspx

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus.aspx

zur Autorenwebseite:
www.rickriordan.com

Gert Ruebenstrunkder_letzte_zauberlehrling

  • Verlag: arsEdition
  • ISBN-13: 978-3760786797
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 448
  • Erscheinungsdatum: 6. Juli 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)

»Du darfst ruhig Angst haben«, sagte er. »Aber du darfst nicht zulassen, dass sie dein Leben bestimmt« (Seite 226)

Klappentext:
Der junge Zaubrer Humbert will in Paris einen neuen Lehrmeister finden – doch schnell stellt er fest, dass die Welt der Zauberer sich verändert hat: Kaum einer der Magier bildet mehr Lehrlinge aus, denn sie haben ihre Zauberkräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Doch geht es dem undurchsichtigen Geschäftsmann wirklich nur ums Geld oder steckt mehr dahinter? Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, als durchsickert, dass Pompignac ein gefährliches Komplott plant: Humberts neuer Lehrmeister Prometheus beschließt, die Pläne des Geschäftsmanns zu durchkreuzen – sein Lehrling schließt sich ihm an… (den letzten Satz habe ich hier einmal weggelassen, denn ich finde, er verrät zu viel :))

Über den Autor:
Gerd Ruebenstrunk, geboren 1951 in Gelsenkirchen, studierte Psychologie und Pädagogik in Hannover, Braunschweig und Bielefeld. Er arbeitet als PR-Autor sowie als freier Werbetexter und Konzepter. Gerd Ruebenstrunk lebt mit seiner Familie in Duisburg.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung startet in einem kleinen französischen Dorf. Hier leben unser Protagonist Humbert und sein Lehrmeister. Gleich im ersten Kapitel wird Humbert aber nach Paris geschickt, um sich einen neuen Lehrmeister zu suchen, der ihn mehr in Sachen zaubern beibringen kann. Ja, toll Paris!, dachte ich… Doch leider treten die für Paris so bekannten Schauplätze gar nicht auf. Also es war weder die Rede vom Eiffelturm noch von anderen bekannten Plätzen. Das hatte mich etwas enttäuscht. Auf die Umgebung wird in diesem Buch gar nicht so viel Wert gelegt. Der Leser bekommt immer nur sporadische Eindrücke von der Kulisse mitgeteilt. Das finde ich etwas schade, denn ich mag Bücher, die die Szenen sehr detailliert beschreiben, denn das regt meine Fantasie besser an.

Charaktere:
Humbert ist unsere Hauptperson und man schließt ihn sofort ins Herz. Gleich im ersten Kapitel leidet man förmlich mit ihm mit, denn er möchte eigentlich nicht seinen wohlvertrauten Lehrmeister und das kleine Dorf verlassen, wo er so lange gelebt hatte. Aber er wird nach Paris geschickt, um sich einen „besseren“ Lehrmeister zu suchen. Zu Beginn ist Humbert sehr unsicher und macht sich sehr viele Sorgen, ob er in Paris wirklich Erfolg hat. Doch als er da Freunde findet und er zudem noch eine große Aufgabe erhält, wächst er über sich hinaus und wird selbstbewusster und sehr tapfer. Humbert ist nicht auf den Kopf gefallen, er ist ziemlich schlau und kann sehr gut beobachten und kombinieren.

Meister Prometheus wird Humberts neuer Lehrmeister. Er verhält sich zwar nicht wie ein Zauberer erster Klasse, sieht äußerlich auch nicht danach aus – zudem ist er dem Alkohol nicht abgeneigt – jedoch verbirgt sich in seinem Inneren ein wahrhaft guter Kern. Auch wenn er es nicht zeigt, mag er Humbert und ist stolz auf ihn.

Samira ist Prometheus’ Hausmädchen. Sie kümmert sich um alles. Im Laufe der Geschichte erfährt Humbert einige rätselhafte Dinge über Samira. Sie ist ein sehr geheimnisvoller und mysteriöser Charakter. Ich hätte sehr gern mehr über sie erfahren, aber ich glaube es folgt ein weiterer Band in dem die Geschichte um Samira weitererzählt wird. Das Ende war da doch sehr offen gelassen.

Das Werhörnchen, welches Lothar genannt werden möchte, ist eigentlich ein Dämon. Er lebt bei Prometheus und sorgt für eine Menge Unruhe und Chaos im Buch. Lothar ist einfach genial. Ich musste so oft über seinen trockenen Humor lachen. Zudem wirft er einige wirklich witzige Sprüche ein, dass man ihm einfach mögen muss.

Schreibstil:
Es ist nicht das erste Buch von Gerd Ruebenstrunk, welches ich gelesen habe. Somit konnte ich mich sehr gut auf den Schreibstil einstellen. Er ist wirklich für jüngere Leser sehr passend, da sehr viel näher erläutert oder erklärt wird. Zudem sind keine „schweren“ Satzkonstruktionen zu finden, was für Kinder im Alter von 10-14 Jahre wirklich sehr gut ist. Ich bin auch eher ein Freund von kurzen aussagekräftigen Sätzen ohne viele Verschachtlungen.
Toll fand ich auch die Idee der Kapitelüberschriften. Jedes Kapitel wurde hier kurz und prägnant zusammen gefasst ohne jedoch zu viel von der Storyline zu verraten

Cover:
Das Cover ist schon eine Augenweite. Die Farben blau und violett lassen das Buch sehr mystisch und perfekt passend zum Inhalt erscheinen. Klasse aufgemacht ist auch der silbern schimmernde Titel des Buches. Hinzu kommt die Illustration vom kleinen Humbert, wie er auf Paris zugeht. Der arsEdition Verlag hat hier einen echten Treffer in Sachen Gestaltung geliefert!

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, welches sehr viel Spannung und unerwartete Wendungen beinhaltet. Es ist zudem auch mit einer gelungenen Portion trockenen Humor, welcher durch den dämonischen Protagonisten zumeist geliefert wird, ausgestattet. Da das Buch in Paris spielt, hätte ich mir jedoch erhofft, dass ein paar interessantere Schauplätze gewählt werden. Das ist im Buch leider zu kurz gekommen. Auch hätte ich mir, da gerade die jüngeren Leser angesprochen werden sollen, leichter einprägsame Namen der Personen gewünscht. Trotzdem ist dieses Buch echt lesenswert und man verbringt damit einige amüsante Stunden!

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5/5
Emotionen 3/5
Charaktere 5/5

4sterne

zur Buchwebseite:
http://www.arsedition.de/titel-1-1/der_letzte_zauberlehrling-8679/

zur Verlagswebseite:
http://www.arsedition.de/

zur Autorenwebseite:
http://www.searchingeyes.com/

Buch hier bei amazon.de kaufen

Vielen Dank an den arsEdition Verlag und an Blogg dein Buch, dass ich dieses spannende und humorvolle Buch lesen durfte!

            

Kerstin Gier

  • Verlag: Arena
  • ISBN-13: 978-3401063485
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 496
  • Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2010
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann…

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Wie lange haben Fans auf das Finale gewartet und ich muss ehrlich zugeben, es war sehr episch und rauschend.

Wie gewohnt spielt die Handlung in London. Von da aus werden auch wieder die Zeitreisen in die Vergangenheit unternommen. Gewn und Gideon tauchen wieder in rauschenden Ballnächten mit wunderschönen, prunkvollen Gewändern ein. Sie stellen sich nun endlich ihrem Rivalen und lösen das Rätsel um den Chronographen. Auch kommt Gwendolin einen unerwarteten Geheimnis ihrer Eltern auf die Schliche.

An den finalen Band habe ich sehr hohe Erwartungen gestellt. Zum Teil wurden diese erfüllt, zum Teil aber auch leider nicht. Ich kann mich mit dem Ende nicht ganz abfinden, da es doch ein richtiges „Zuckerwatte-Ende“ war, mit viel Schmalz und übertriebenen guten Ende. Aber ich will hier natürlich nichts im Detail verraten.

Eine Kleinigkeit würde ich an der Geschichte trotzdem noch kritisieren: Zu Beginn des Buches starten wir gemächlich in die Story. Das ändert sich auch lange nicht. Aber auf den letzten, ca. 100 Seiten ging es Schlag auf Schlag. Es war zwar spannend, aber hier hätte man das Tempo sicher etwas anders verteilen können.

Trotzdem ein spaßiges Buch, welches schnell zu lesen ist. Und ich bin froh, dass ich die Reihe gelesen habe, sonst wäre mir eine sehr große Portion guter Unterhaltung entgangen. Positiv zu bewerten ist auch Gwens Entwicklung vom schüchternen zurückhaltenden Schulmädchen zur starken, selbstbewussten Protagonistin. Sie nimmt am Ende kein Blatt vor dem Mund und haut auch mal auf den Tisch um ihre Meinung zu äußern oder zu vertreten. Das fand ich sehr gut umgesetzt.

Schreibstil:
Wie schon in den beiden Vorgängerbänden gewohnt, ist der Schreibstil locker, leicht und fließend zu lesen. Auch der dritte Band startet mit einer großen Portion zynischen Humor á la Xemerius und extremen Gefühlsausbrüchen á la Gwendolin durch. Es mach trotzdem Spaß, auch wenn Gewn manchmal nervt. :)

Cover:
Auch der letzte und somit finale Band ist im Stil an die Vorgänger angeknüpft. Smaragdgrün kommt wie erwartet in grün daher. Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsfarben, aber schick sehen alle 3 Bände nebeneinander im Regal aus!

Fazit:
Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass der dritte und letzte Band wirklich toll ist. Alle aufkommenden Fragen der ersten Bände werden beantwortet und es endet wirklich spektakulär. Wobei das Buch sehr gemächlich startet und leider zum Ende hin das Tempo zu rasant wird, dass man auf der letzte Seite denkt: „Oh, das war’s schon?“ Trotzdem ist der dritte Band sehr lesenswert und ein Muss, wer schon die beiden Vorgänger gelesen hat.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 4/5

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot (Rezension)
Saphirbau (Rezension)
Smaragdgrün

zur Autorenwebseite:
kerstingier.com

Laini Taylor

  • Verlag: Fischer FJB
  • ISBN-13: 978-3841421364
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 496
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Originaltitel: Daughter of Smoke and Bone
  • Erscheinungsdatum: 17. Februar 2012
  • Reihe: 1/ 3(?)

Kurzbeschreibung:
Was würdest du dir wünschen, wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst, damit dein Wunsch in Erfüllung geht?
Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?
Wie würdest du dich fühlen, wenn du den falschen Mann liebst, er aber die Antwort auf alle deine Fragen ist? Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert …
Eine Liebe, die älter ist als die Zeit. Und ein Kampf, bei dem ALLES auf dem Spiel steht. Der erste Band der Serie, die die Welt erobert.

Über den Autor:
Laini Taylor hat bereits drei Romane veröffentlicht. Sie hat Literatur und Kunst studiert und lebt in Portland, Oregon mit Ehemann und Tochter Clementine.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung spielt zu beginn in Prag. Prag wird hier von seiner mystischen und gruseligen Seite beschrieben. Es ist gespenstisch und es breitet gleich eine schöne Schauerstimmung. Ein perfektes Buch, gerade zu Halloween. Trotzdem ist es definitiv kein Horror-Buch.

Ganz besonders verliebt habe ich mich in die Giftküche. Das ist ein Restaurant in Prag, welches sehr makaber ausgestattet ist. Hier findet man Särge als Tische vor und ganz viele andere gruselige Dinge. Hauptsächlich wird in der Giftküche Gulasch-Suppe verkauft, denn das ist das Vorzeigegericht, weil in der Vergangenheit einmal sehr viele Menschen an einer vergifteten Gulasch-Suppe gestorben sind, die hier serviert wurde.

Ein weiterer Handlungsort ist Marrakesch. Er wird genau so schön und exotisch beschrieben, wie Prag. Zudem ist er ist das extreme Gegenteil von Prag. Wird die tschechische Hauptstadt dunkel, gespenstisch und teilweise menschenleer dargestellt, ist Marrakesch das blühende Leben. Es scheint die Sonne, es ist hell, warm und überall tummeln sich Menschenmassen auf dem Basar.

Charaktere:
Karou ist der Hauptcharakter der Story. Sie ist Kunststudentin mit leuchtend kobaltblauen Haaren und von der ersten Seite an so sympathisch. Sie möchte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Doch das kann sie nicht. Allein schon deswegen, weil sie ein Geheimnis kennt: Es gibt eine Zwischenwelt, wo Kreaturen wie Chimären und Engel leben. Karou arbeitet für einen Chimären namens Brimstone. Chimären sind Wesen, die aus tierischen und menschlichen „Teilen“ bestehen. Es gibt zum Beispiel Chimären, die einen menschlichen Oberkörper und einen tierischen Unterleib haben. Brimstone hat einen Ziegenkopf und einen Echsenschwanz. Karo ist bei Brimstone aufgewachsen. Er ist sozusagen ein Vaterersatz. Brimstone besitzt einen Laden zwischen den Welten, in dem mit einer ganz besonderen Ware gehandelt wird: mit Wünschen. Um an Wünsche zu gelangen, verlangt Brimstone als Gegenleistung Zähne. Zähne, nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen. Und Karou ahnt, dass es sich hierbei um ein gut gehütetes Geheimnis handelt. Wofür verwendet Brimstone die Zähne?

Ein weiterer fantastischer Charakter ist Akiva. Er ist ein Engel. Genauer gesagt ein Seraphim, ein Engelskrieger. Er möchte den ewigen Krieg zwischen Engel und Chimären beenden und begibt sich somit in die Welt der Menschen. Dabei trifft er auf Karou und es beginnt eine ganz besondere Geschichte zwischen den beiden.

Kaz ist Karous Exfreund. Er arbeitet als Straßenvampir, erschreckt Touristen und führt sie auf Gruseltouren durch Prag.

Weiterhin gibt es Zuzanna. Sie ist Karous beste Freundin und ist total ausgeflippt. Es macht Spaß über sie zu lesen und über ihre irren Sprüche und Ansichten zu lachen.

Alle Charaktere sind wundervoll detailliert und tiefgründig ausgearbeitet. Selbst die Nebencharaktere wirken neben den so fantastischen Protagonisten nicht platt oder farblos. Das hat Laini Taylor wirklich fabelhaft gemeistert!

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich zutiefst beeindruckt. Laini Taylor schafft es in einem einzigen Buch so viel Spannung zu erzeugen, so viele makabere Dinge entstehen zu lassen und trotzdem eine so schöne Liebesgeschichte einzubringen. Dabei passt alles so fabelhaft zusammen und kein Wort wirkt fehl am Platz. Auch die wunderbare Detailtreue, die die Autorin in ihre Charaktere und in die Schauplätze legt ist bewundernswert und gibt dem Buch das gewisse etwas. Ich bin schlichtweg begeistert!

Cover:
Wao! Das Cover sieht einfach toll aus. Es ist dunkel und mystisch gehalten. Perfekt auf die Handlung abgestimmt. Aber das tollste befindet sich unter dem Schutzumschlag. Da ist das Cover nämlich als Strichzeichnung nochmal aufgegriffen. Das sieht fast noch besser aus. Ein großes Lob an den Verlag für die tolle und ausgefallene Gestaltung!

Fazit:
Wao wao wao!!!! Wieso ist dieses Buch schon zu Ende? Ich will mehr! Jetzt sofort!

Dieses Buch ist definitiv eins meiner Lesehighlights 2012! Ich konnte gar nicht aufhören. Am liebsten hätte ich jede Seite mehrfach gelesenen, weil die Geschichte mich einfach umgehauen hat. Auch der Schreibstil schlug gekonnt den Bogen zwischen gewaltiger Spannung, makaberen Handlungen und mitreißenden Gefühlen. Das Buch bietet alles auf einmal und ist zudem nicht die 0-8-15 Story, die es zur Zeit viel zu oft gibt. Lesen Leute!!!

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 4,5/5
Schreibstil 4,5/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5/5

Liebesgeschichte 5/5


Reihenfolge der Buchtitel:
Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten
Days of Blood & Starlight (englischer Titel)

zur Buchwebseite:
daughterofsmokeandbone.com

zur Verlagswebseite:
www.fischerverlage.de/buch/daughter_of_smoke_and_bone/9783841421364

zur Autorenwebseite:
www.lainitaylor.com

Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag; Auflage: 1. Aufl. (5. Januar 2010)
  • ISBN-13: 978-3401063478

Kurzbeschreibung:
Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt …

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Im ersten Band geschah noch nicht wirklich etwas Spannendes. Dieser war für mich eher ein Einstiegsband um die Storyline besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Im Nachhinein gesehen, war der erste Band sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Nun würde ich ihn wohl auch etwas besser bewerten. Aber egal… Es gibt sowieso nochmal eine komplette Vorstellung der Reihe. :)

Im zweiten Band „Saphirblau“ kommen unsere Hauptpersonen Gwendolin und Gideon sich immer näher, aber gleichzeitig zeigt sich Gideon an Gwen nicht interessiert. Das bedrückt Gwen sehr. Leider so sehr, dass es doch manchmal etwas nervt. :)

Aber nichts desto trotz war die Geschichte klasse recherchiert und umgesetzt. Der Leser wird auf rauschende Bälle des Barocks mitgenommen und kämpft an der Seite von Gideon gefährliche Degen-Duelle. Saphirblau hat storymäßig einiges mehr zu bieten als sein Vorgänger. Alle Charaktere von Rubinrot haben natürlich wieder ihre Rolle in der Handlung. Gwen macht eine ganz gute Entwicklung in Sachen Selbstbewusstsein durch und findet sogar langsam Spaß an den Zeitreisen. Mit ihrer besten Freundin Leslie ergründen sie einige Geheimnisse, die die Wächter vor Gwen verborgen halten.

Besonders toll fand ich einen neuen Charakter: Xemerius, einen Wasserspeier-Gargoyle. Er ist ein Geist, ähm nein: Dämon. :)

Xemerius ist super witzig und zynisch. Er peppt die Geschichte mit flotten, frechen Sprüchen in doch recht schnulzigen Phasen extrem auf. Die Lacher sind auf alle Fälle auf seiner Seite!

Weiterhin kommt Raphael dazu. Er ist der kleine Bruder von Gideon, der eigentlich bei seiner Mutter in Frankreich lebt. Doch Raphael ist ein kleiner Rebell und kommt nach London. Leider hat er für meinen Geschmack noch zu wenige Auftritte. Ich hätte liebend gern mehr über ihn gelesen, da der Charakter richtig viel Potential aufweist. Es wird jedenfalls im nächsten Band spannend bleiben…

Schreibstil:
Wie im ersten Band ist der Schreibstil locker leicht und fließend. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass der zweite Band mehr Seiten aufweist als der Erste. Das zweite Buch hat man durch den tollen Schreibstil und den witzigen Humor sehr schnell durch.

Cover:
Endlich hat das Cover eine bessere Farbe. ;) Es ist blau und im Stil zum Vorgängerbandes passend. Sehr schön sind wieder die schwarz-glänzenden Scherenschnittfiguren.

Fazit:
Der Vorgängerband hatte mich leider noch nicht ganz überzeugt. Jedoch bin ich echt froh, auch den zweiten Band gelesen zu haben, denn er ist bei Weitem besser! Mit einer gehörigen Portion Witz und rauschenden Bällen im barocken Zeitalter kann dieser Band voll und ganz überzeugen. Ein klasse Buch!

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 6 (Februar 2010)
  • ISBN-13: 978-3551554376
  • Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Lighhtning thief

Kurzbeschreibung:
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf – und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Der Held der Geschichte Percy Jackson ist 12 Jahre alt, als er seine Mutter durch einen Angriff eines Monsters verliert. Seine Mutter wollte ihn in ein Sommercamp „Half Blood“ bringen. Er findet den Weg ins Camp nach dem Angriff allein mit Grover. Dort erfährt er, dass er kein normaler Junge ist, sondern ein Halbgott. Sein Vater ist niemand anderes als der mächtige griechische Gott des Meeres: Poseidon. Percy lernt im Camp verschiedene altgriechischen Disziplinen, wie Schwertkampf. Auch wird er in die Bräuche der Götter eingeweiht. Das lässt Percy alles ganz gut über sich ergehen und hat nach und nach sogar Spaß am Leben im Camp.

Grover ist der beste Freund von Percy. Er ist ein Satyr, halb Mensch, halb Ziege. Percy erfährt davon aber erst, als Grover es ihm im Camp beichtet. Grover hat einen Traum, er möchte die Sucherlizens erwerben, wie es unter Satyrn Brauch ist. Doch leider ist Grover eher tollpatschig und auch nicht einer der mutigsten. Das macht ihn sehr sympathisch und er sorgt mit seinen unbeholfenen Handlungen für viele Lacher in der Geschichte.

Annabeth lebt schon seit sie klein ist im Camp Half Blood. Sie hat eine göttliche Mutter und einen sterblichen Vater. Dieser interessiert sich leider gar nicht für sie, somit verbringt sie ihre ganze Zeit im Camp. Annabeth ist mir während des gesamten Buches am meisten ans Herz gewachsen. Sie ist taff, klug und teilweise etwas besserwisserisch. Durch ihre ironischen Sprüche besitzt sie einen tollen Humor, dass man sie einfach klasse findet.

Unsere drei Freunde müssen natürlich auch ein gefährliches Abenteuer bestehen. Sie erhalten einen Auftrag, die Waffe des Gottes der Götter Zeus zu finden und sie ihm zurück zubringen. Seine Waffe wurde ihm nämlich gestohlen. Auf der Reise begegnen Percy, Annabeth und Grover sehr viele gefährliche Wesen, wie zum Beispiel Zerberus, den dreiköpfigen Höllenhund, der das Tor zur Unterwelt bewacht. Natürlich stellen sich auch einige Götter unseren Helden in den Weg. Ares zum Beispiel hat einen Auftritt als fieser Biker. Das fand ich so witzig.

Wundervoll und geistreich fand ich auch die Beschreibung des Olymp. Dieser befindet sich natürlich über den Wolken. Aber nicht in Griechenland, sondern direkt über New York. Den Göttern ist es in Griechenland zu langweilig geworden, somit sind sie in die riesige Metropole umgezogen. Der Eingang dahin ist im Empire State Buildung versteckt. Auch die Darstellung des Olymps mit seinen weißen Palästen und prunkvollen Gärten war sehr originell.

Schreibstil:
Rick Riordan schafft es immer wieder von der ersten Seite Spannung aufzubauen. In jeder seiner Geschichten springt man geradezu hinein und fühlt sich mit den liebenswerten Protagonisten mitgerissen. Auch das Thema der altgriechischen Mythologie in die Moderne zu transportieren, hat er wieder einmal mit Bravour gemeistert.
Hinzu kommt, dass die Story aus Percys Sicht geschildert wird. Das erleichtert Perycs Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.

Cover:
Bin ich froh, dass die Buchserie mit neuen Covern aufgelegt wurde. Das Vorgängercover spricht mich absolut nicht an. Daher hätte ich wohl auch nie das Buch gelesen, geschweige zur Hand genommen. Die neuen Cover sprechen doch eher die jüngeren Leser an. Hier ist Percy zusehen, der frontal vor einem mächtigen Göttergesicht steht. Zudem ist der Buchtitel ist glänzend hervorgehoben. Echt schön!

Fazit:
Endlich habe ich einen neuen Helden – neben Harry Potter – gefunden, mit welchen man mitfiebern und spannende Abenteuer erleben kann. Percy Jackson muss man einfach mögen. Ein weltklasse Auftaktband mit einer extrem guten Portion Humor und geschichtlichen Hintergrundwissen aus der griechischen Mythologie.

Reihenfolge der Buchtitel:
Percy Jackson – Diebe im Olymp
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Percy Jackson – Die Sclacht um das Labyrinth
Percy Jackson – Die letzte Göttin

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/percy-jackson-olympians.aspx

Cornelia Funke

  • Gebundene Ausgabe: 346 Seiten
  • Verlag: Dressler (14. September 2010)
  • ISBN-13: 978-3791504858

Kurzbeschreibung:
Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheimzuhalten, ist dieser ihm gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise.

Über den Autor:
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig – eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den “Roswitha-Preis” der Stadt Bad Gandersheim und den Medienpreis “Bambi”, 2009 den Jacob-Grimm-Preis.

Meine Meinung:
Handlung:

Was für eine wunderschöne, detailverliebte Welt hinter dem Spiegel die Cornelia Funke uns hervorgezaubert hat. Diese Welt ist so düster, voller Gefahren, aber doch so wundervoll geschildert! Sie birgt so viele fantastische Wesen: Feen, Zwerge, Hexen, Menschenfresser und noch viele mehr… Das Buch hat mich ab der ersten Seite so in seinem Bann gezogen, dass ich mich selbst fühlte, als wäre ich anstatt den Brüdern Will und Jacob durch den Spiegel getreten. Besonders schön umgesetzt war die Idee unsere bekannten Märchen in die Welt hinter dem Spiegel einfließen zu lassen. Somit wird das Buch selbst zum Märchen der Moderne.

Charaktere:
Die Hauptcharaktere sind Will, Jacob, Clara und Fuchs. Will und Jacob sind Brüder, wobei Jacob eines Tages hinter dem Spiegel verschwindet. Will folgt ihm heimlich und trifft auf die gefährlichen Goyle, den Wesen mit haut aus Stein. Will wird von einem Goyle verletzt und seine haut mutiert somit ebenfalls zu Stein.
Bin ich auch noch so von der Welt und ihren Wesen verzaubert, habe ich leider einen ganz großen Kritikpunkt: die Protagonisten. Leider sind diese doch sehr flach und undetailliert beschrieben. Will und seine Freundin Clara, mit denen man eigentlich mitfiebern sollte, wirken so distanziert auf den Leser, da man wohl nicht genug über sie und ihre Vorgeschichte erfährt.
Fuchs, das Mädchen, welches sich in einem Fuchs verwandeln kann und in Jacob verliebt ist, ist leider auch so undimensional. Man erfährt als Leser zwar, dass Jacob sie gerettet hat und seit dem weicht Fuchs ihm nicht mehr von der Seite. Aber die genaueren Umstände bleiben im Verborgenen. Wer weiß, vielleicht ändert sich das noch im Folgeband. :)
Einzig und allein war Jacob der Sympathieträger der ganzen Geschichte war. Er setzte alle Hebel in Bewegung um seinen Brüder Will zu retten und war die Gefahr auch noch so groß…

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr abwechslungsreich, fantasievoll, aber auch sehr düster. Die Welt hinter dem Spiegel wird so wundervoll geschildert, dass man als Leser denkt, man läuft selbst hindurch.
Teilweise bestehen die „Sätze“ nur aus einem Wort, was aber als Bescheidung oder Gefühlsausdruck vollkommen ausreicht.

Cover:
Das Cover passt perfekt zur Handlung des Buches. Es ist Will abgebildet, wie er als Goyle mit Jadehaut aussieht. Zusätzlich ist der Spiegelrahmen als Silberprägung auf dem Cover dargestellt.
Aber am besten finde ich die Zeichnungen im Inneren des Buches. Jedes Kapitel ist mit einer Illustration als Einstieg versehen, die auch noch handlungsbezogen ist. Das macht das Buch sehr besonders und sticht auf jeden Fall heraus.

Fazit:
Ein wunderschönes modernes Märchen, was eindeutig nicht mit der Tintenwelt-Trilogie zu vergleichen ist. Es kann für sich allein schon durch die fantastische, dunkle Welt hinter dem Spiegel eine Menge Sympathiepunkte erspielen. Leider sind die Figuren doch teilweise flach und wirken dadurch eher unsympathisch. Trotzdem ist das Buch einen Blick wert!


Weitere Titel der Buchreihe:
Reckless: Steinernes Fleisch
Reckless: Lebendige Schatten

Zur Webseite:
www.funke-reckless.de

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Hyperion Book CH (12. Oktober 2010)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-1423113393

Deutsche Ausgabe:

  • Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (25. September 2012)
  • ISBN-13: 978-3551556011

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr … Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht’s -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Ich konnte es nicht abwarten bis das neue Buch von Rick Riordan auf Deutsch erhältlich ist. Daher habe ich zum ersten Mal ein englisches Buch (mal ganz abgesehen von der Schullektüre) komplett durchgelesen. Ich hatte dabei eine Menge Spaß und werde die Folgebände auch in Englisch lesen. Ich gebe zu: zu Beginn hatte ich ein paar Bauschmerzen, ob ich in die Geschichte hinein finde und ob mich die englische Sprache fesseln kann. Beide Bedenken konnte ich nach den ersten Seiten getrost fallen lassen.
Handlung und Charaktere:

Die Handlung dreht sich um drei Hauptcharaktere Jason, Piper und Leo. Sie finden heraus, dass sie eigentlich Halbgötter sind. Jeder von ihnen hat ein göttliches Elternteil. Dadurch besitzen sie verborgene Fähigkeiten, die sie im Laufe der Geschichte entdecken und zu nutzen lernen.
Alles beginnt damit, dass unsere drei Freunde im Bus sitzen, auf dem Weg in ein Camp für schwer erziehbare Kinder. Piper hat einen BMW „gestohlen“ und Leo ist ein Waisenkind, welches immer wieder von seiner neuen Familie wegläuft und niemanden respektiert. Jason dagegen ist ganz anders: er kann sich an nichts erinnern. Somit weiß Jason nicht, warum er mit ins Camp soll und auch nicht, wer die Personen um ihm herum sind.

Einmal im Camp angekommen erhalten unsere Freunde einen wichtigen Auftrag, die Welt vor den Dämonen der Unterwelt zu retten, denn diese haben einen Weg zur Erde gefunden.

Gleich auf den ersten Seiten startet die Story so witzig und fesselnd, dass man gar nicht anders kann als weiterzulesen. Man ist regelrecht zwischen den Seiten gefangen, da man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dabei hat Rick Riordan einen so ausgefeilten Spannungsbogen aufgebaut. Die Handlung ist actionreich und mega lustig. Nicht nur die Sprüche der Protagonisten tragen dazu bei, auch die vielen unterschiedlichen Handlungen der Halbgötter und verrückten Wesen machen das Buch lebendig. Dabei sind die Gedankengänge und Reaktionen der Charaktere so vielschichtig und gut nachzuvollziehen. Ich flog mit den Freunden auf einen riesengroßen metallischen Drachen namens Festus durch die Lüfte. Ich litt mit Leo, als er seinen Drachen verlor. Ich kämpfte an Jasons Seite gegen übergroße Monster. Wahhhhhnsinn!

Zudem konnte sich ohne Probleme den Witz des Buchen und die genialen Sprüche in Englisch verstehen. Eine Beispielszene war besonders genial, wo ich wirklich laut loslachen musste: Leo wished the dragon hadn’t landed on the toilets…

Auch klasse umgesetzt war der Zwiespalt zwischen griechischen Göttern und den römischen. Dieser Kampf wird sich in den Folgebänden weiterführen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und fließend. Es sind ein paar echt witzige Sätze enthalten, die immer wieder zum Loslachen animieren. Zum Beginn des Buches wirft die Handlung die richtigen Fragen auf, so dass der Leser schnell gefesselt ist.

Cover:
Das englische Cover ist sehr passend zur Handlung. Es sind unsere drei Helden dargestellt, welche auf Festus durch die Luft reiten. Zudem ist der Schriftzug in metallischer Goldschrift ausgeprägt. Es klasse! :)

Fazit:
Das neue Meisterwerk vom Erfolgsautor Rick Riordan. Nach Romanen mit griechischen und ägyptischen Göttern, vereint Rick Riordan römische und griechische Mythologie. Eine echte Empfehlung von meiner Seite, da es nicht nur richtig spannend ist, sondern auch einen klasse Humor beinhaltet.

Reihenfolge der Buchtitel:
The Lost Hero
The Son of Neptune
The Mark of Athena

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus.aspx