C.C. Huntershadow_falls_camp1

  • Verlag: FBJ Verlag
  • ISBN-13: 978-3-8414-2127-2
  • Format: Taschenbuch
  • Seiten: 512
  • Erscheinungsdatum: 15. Juni 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Mystery)
  • Originaltitel: Born at midnight
  • Reihe: 1 / 5

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Kurzbeschreibung:
Für alle Fans von ›House of Night‹: Im Shadow Falls Sommercamp lernen Werwölfe, Vampire, Hexen, Feen und Gestaltwandler mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen.

In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …

Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können. (Quelle: FBJ Verlag)

Über den Autor:
Schon als Kind liebte C.C. Hunter Glühwürmchen, lief am liebsten barfuß und rettete mögliche Märchenprinzen in Form von Fröschen vor ihren Brüdern. Auch wenn sie heute meist Schuhe trägt, ist sie immer noch von Glühwürmchen fasziniert. Sie rettet inzwischen nicht mehr nur Frösche, sondern auch andere Tiere, und hat einen Märchenprinzen gefunden. Mit ihm, drei Katzen und einem Hund lebt sie in Texas – und wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder Zeit mit ihrer Familie verbringt, fotografiert sie gerne. (Quelle: FBJ Verlag)

Meine Meinung:
Ich habe so viele positive Meinungen über die Reihe gehört, dass mich Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht schon lange interessiert hat. Der Aspekt, dass die Handlung in einem Camp spielt und verschiedene fantastische Geschöpfe vorkommen, hat meine Neugier noch mehr geweckt. Jedoch hat mich persönlich die Geschichte enttäuscht. Die Protagonistin Kylie ist keine starke, selbstbewusste Person, wie ich es eigentlich von so einem Buch erwartet hätte. Sie jammert ständig und bricht zusammen. Weiterhin konnte ich mich nicht in Kylie hineinversetzen, da das Buch nicht aus ihrer Sicht geschrieben ist, sondern „Kylie machte dies und jenes…“. Zudem war der Schreibstil meiner Meinung sehr flach und einfach gestrickt. Es gab keine wirklich schönen Sätze oder Passagen.

Negativ ist mir weiterhin aufgefallen, dass das Campleben kaum eine Rolle spielte. Der Leser erfährt nicht, was die Kids da den ganzen Tag machen…

Der Aspekt der unterschiedlichen Rassen (Werwölfe, Vampire, Hexen und Feen) und deren Zusammenleben hat mich wirklich stark interessiert, aber so richtig ins Detail ging es auch hier nicht. Da hätte ich mir weniger Gejammere und „Liebeskummer-Rumgeheule“ von Kylie gewünscht und lieber mehr Hintergrundwissen zu den verschiedenen fantastischen Arten und deren Kräfte.

Nichts desto trotz war es eine Geschichte, welche ich recht schnell gelesen habe. Auch weckt das Ende eine gewisse Neugier, wie es in den nächsten Bänden weiter geht. Ich werde Band zwei wohl noch eine Chance geben, versuche aber diesen günstig gebraucht zu finden oder als Mängelexemplar.

Fazit:
Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht hat leider meine hohen Erwartungen bei Weitem verfehlt. Der Schreibstil war mir persönlich viel zu flach und unkreativ. Mit der Hauptperson kam ich nicht wirklich zurecht, was zum Teil am passiven Schreibstil, zum Teil an ihren Schwächen und nervigen Liebeskummer lag. Es haben mir so viele wichtige Aspekte gefehlt, die das Buch für mich interessant und spannend gemacht hätten, wie z.B. das Campleben oder die Unterschiede der verschiedenen Rassen. Ich werde dem zweiten Band noch eine Chance geben, da es mich schon interessiert wie es weiter geht, jedoch kaufe ich mir das Buch nicht zum vollen Preis. Geboren um Mitternacht habe ich von Tauschticket. Hier kann ich leider keine Leseempfehlung unterschreiben.

2sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
1. Geboren um Mitternacht
2. Erwacht im Morgengrauen
3. Entführt in der Dämmerung
4. Verfolgt im Mondlicht
5. Erwählt in tiefster Nacht

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Nicole C. Vosseler

in_dieser_ganz_besonderen_nacht

  • Verlag: cbj Verlag
  • ISBN-13: 978-3-570-15534-9
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 576
  • Erscheinungsdatum: 25. Februar 2013
  • Genre: Urban Fantasy, Mystik
  • Meine Wertung: ★★★★★

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Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche … (Quelle: cbj Verlag)

Über den Autor:
Nicole C. Vosseler, geboren 1972 in Villingen-Schwenningen, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit ihren Romanen „Unter dem Safranmond“, „Sterne über Sansibar“, „Der Himmel über Darjeeling“ und „Das Herz der Feuerinsel” feierte sie große Erfolge. Die Autorin lebt am Bodensee – mit knapp zweitausend Büchern unter einem Dach. (Quelle: cbj Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
San Francisco: The city by the bay. Hier spielt die Handlung der Geistergeschichte In dieser ganz besonderen Nacht. Die Atmosphäre im Buch ist so schaurig schön, dass man nach Beenden der Geschichte am liebsten gleich nochmal von vorn beginnen möchte. Es ist nicht wirklich gruselig, aber die Stimmung passt schon eher in die kalte Jahreszeit.

Wer San Francisco mag, sollte dieses Buch auf alle Fälle sich einmal anschauen. Ich habe es geliebt. Im September hatte ich selbst die Gelegenheit durch San Francisco – meiner Traumstadt – zu streifen und im Oktober habe ich dann dieses Buch gelesen. Wahnsinn! Ich fühlte mich sehr oft, als wäre ich wieder in den Straßen dieser wundervollen City unterwegs. – I definitely left my heart in San Francisco!

Charaktere:
Amber hat ihre Mutter in Deutschland verloren und zieht zu ihrem Vater nach San Francisco. Sie kennt ihren Vater nur sehr flüchtig, daher fühlt sie sich zu Beginn in der Stadt gar nicht wohl. Amber ist ein sehr sensibler und einfühlsamer Charakter. Man spührt förmlich ihren Kummer um ihre Mutter. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich sehr schön. Es macht Spaß zu erleben, wie Amber eine engere Bindung zu ihrem Vater aufbaut und sie ein klasse Team werden.

Nathaniel ist ein Geist. Er hat in seinen Lebzeiten etwas verbrochen, so dass er für immer auf der Erde wandeln muss. Aus Nathanial bin ich nicht so richtig schlau geworden. Er ist das einzig negative an der Geschichte, muss ich leider gestehen. Nathanial war mir etwas zu „weichgespühlt“. In seinem früheren Leben hat er so viel angestellt und als Geist hat er sich gleich 180 Grad geändert? Hm… Das kam mir leider nicht so glaubwürdig vor. Aber trotzdem ist er ein wichtiger Hauptcharakter.

Ambers Vater tut alles mögliche, dass sich Amber in San Francisco zu hause fühlt. Er ist ein sehr geduldiger Mensch und gibt Amber die Freiräume, die sie möchte. Ohne ihn, würde in der Geschichte ein ganz großer und wichtiger Part fehlen.

Freunde: Ambers Freunde sind klasse! Sie sind total durchgeknallt und witzig. Sie stehen Amber in jeder Situation bei und versuchen sie zu unterstützen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist extrem schön. Die Beschreibungen von San Francisco ist so klasse detailliert, aber trotzdem nicht zu ausschweifend. Die Autorin kann Gefühle der Personen richtig gut vermitteln. Das macht das Buch und den Schreibstil ganz besonders.

Cover:
Ein wunderschönes Cover eines wunderschönen Buches. Wir sehen Amber und Nathanial im Vordergrund eines riesigen Mondes. Beide Figuren sind mit Spotlack sehr schön hervorgehoben. Die Covergestaltung passt super zum Inhalt. Auch das Papier des Schutzumschlages ist besonders schön gewählt. Es fühlt sich „alt“ an. Das passt richtig gut.

Fazit:
In dieser ganz besonderen Nacht ist eine wunderschön umgesetzte Idee einer Geistergeschichte. Die Charaktere wachsen dem Leser gleich ans Herz, vor allem Amber und ihr Vater sind ein sehr toll ausgearbeitet. Zudem sind die Beschreibungen der Stadt San Francisco so klasse, dass man denkt, man läuft selbst die Straßen entlang. Besonders für die kalte Jahreszeit ist das Buch zu empfehlen! Es passt einfach alles. Die Beschreibungen der Stadt, die schaurige Geisterstimmung und die liebenswerten Charaktere runden die Geschichte perfekt ab.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5/5

5sterne

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Kerstin Gier

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  • Verlag: Fischer Verlag
  • ISBN-13: 978-3841421050
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 419
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Genre: Urban Fantasy (Jugend)
  • Reihe: 1 / 3
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen … (Quelle: Fischer Verlag)

Über den Autor:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle: Fischer Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung spielt in London. Liv und ihre Familie ziehen bei dem neuen Freund ihrer Mutter ein und werden somit zur Patchwork-Großfamilie. Die Situation ist extrem witzig dargestellt und kommt auch sehr glaubhaft rüber. Eines Tages träumt Liv komische Geschichten und merkt, dass sie da wohl in etwas ganz Bizarres hineingeraten ist.

Die Handlung und Schauplätze haben einige tolle Mysteryelemente. Gerade die Beschreibungen der Traumwelten ist sehr spannend und auch ein klein wenig gruselig und abstrakt. Insgesamt wirkt die Sory gut durchdacht und das erste Buch der Trilogie hat ein zufrieden stellendes, in sich abgeschlossenes Ende.

Charaktere:
Liv ist 15 und ein recht sympathischer Charakter. Sie zeichnet sich durch ihre große Entschlossenheit, Mut und Durchsetzungsvermögen aus. Leider kann sie auf der anderen Seite extrem kindisch und mädchenhaft sein. Was mich ehrlich gesagt ein klein wenig genervt hat. ;) Aber im Großen und Ganzen ist Liv ein toller Hauptcharakter, welcher für die Rolle absolut treffend ist.

Liv hat eine kleine Schwester, Mia. Sie ist sehr quirlig und lässt witzige Sprüche ab. Teilweise kann sie Liv ganz schön Kontra geben. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr von Mia erfährt. Es kam mir so vor, als wäre sie nur ein „Lückenfüller“, da Liv wohl kein Einzelkind sein sollte.

Henry ist Livs Schwarm… Er ist geheimnisvoll und gut aussehend. Hier trifft mal wieder voll das Klischee zu. Ach, man hätte ja mal einen interessanteren Typen nehmen können. ;) Aber nichts desto trotz, hat er in die Story gepasst.

Nebencharaktere:
Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Personen in der Geschichte. Durch die große Anzahl unterschiedlicher Charaktere konnten diese dann auch nicht so detailliert gezeichnet werden. Daher wirken fast alle Nebencharaktere auf mich leider schwach und undimensional. Ein Beispiel für einen Nebencharakter, der eigentlich kaum in der Geschichte einen Auftritt hat, wäre der neue Freund von Livs Mutter.

Schreibstil:
Kerstin Gier hat eine ganz tolle Art zu schreiben. Die Geschichten sind immer humorvoll und haben ein schnelles Tempo. Das gefällt mir sehr, weil man zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte „stecken bleibt“. Es geht immer voran.

Cover:
Viele finden das Cover ja so super. Ich muss gestehen, dass ich nicht so mega begeistert davon bin. Es ist nicht schlecht und es passt definitiv zur Handlung. Jedoch ist es für meinen Geschmack etwas zu „kindlich“ gezeichnet.

Fazit:
Das Buch liest sich sehr schnell, weil es eine temporeiche Handlung hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr witzig und fließend. Eben in der gewohnten Manier von Kerstin Gier. yeah ein Reim* ;) Jedoch kann ich den großen Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen. Für mich waren die Nebenprotagonisten leider sehr blass und langweilig. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, doch hat mir etwas in der Handlung gefehlt, so dass ich dem Buch nur 4 Sterne gebe. Potential für die weiteren Bände ist aber auf alle Fälle vorhanden.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 3/5
Liebesgeschichte 3/5

4sterne

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