unearthly3

  • Autor: Cynthia Hand
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN-13: 978-3-499-25700-1
  • Format: Taschenbuch
  • Seiten: 448
  • Erscheinungsdatum: August 2013
  • Genre: Jugendfantasy
  • Originaltitel: Hallowed
  • Reihe: 3 / 3
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Ein Kampf zwischen Himmel und Hölle.
Clara ist anders als die anderen an der Highschool: In ihren Adern fließt Engelsblut, sie ist dazu ausersehen, Menschen zu retten. Dabei will Clara nur eins – ein ganz normales Mädchen sein.
Doch das will ihr einfach nicht gelingen: Waren die letzten Jahre schon von Turbulenzen geprägt, ziehen nun dunkle Wolken am Horizont auf. Die Schwarzflügel – gefallene Seelen – wollen die Menschen unter ihre Herrschaft bringen. Wird es den Nephilim gelingen, diesen Plan zu vereiteln?
Clara steht im Zentrum der Entscheidung. Erst als die große Schlacht bevorsteht, erkennt sie: Die größte Gefahr droht aus den eigenen Reihen …
(Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Band 3 und somit der letzte Band der Unearthly-Trilogie kommt mit einer actionreicheren Handlung als beide Vorgänger daher. Es gibt spannende und gefährliche Kämpfe in denen sich Clara, Christian und Co. behaupten müssen. Zudem führt sie ihre Reise in die Unterwelt um Claras Freundin Angela zu retten. Sie begegnen Schwarzflügeln und es kommt zu einem unerwarteten Handel zwischen Clara und dem Schwarzflügel Samjeeza. Sehr toll fand ich auch, dass Claras Mutter eine kleine Rolle im Buch hatte. Sie möchte ich aus Band 2 sehr gern und ich war schon enttäuscht, dass die Autorin sie einfach hat im zweiten Buch sterben lassen.

Fazit:
Ein ganz toller Abschluss der Trilogie. Zusammenfassend kann man sagen, das Uneartly Himmelsbrand eine schöne Engelsgeschichte ist, die weniger auf actionreiche und schnelle Handlung setzt, sondern mehr auf Charakterentwicklung aus ist. Es war einmal eine etwas andere Story für mich, aber ab Band 2 habe ich die Bücher sehr gern und schnell gelesen.

4sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Unearthly #1 – Dunkle Flammen (Rezension)
Unearthly #2 – Heiliges Feuer (Rezension)
Unearthly #3 – Himmelsbrand

unearthly2

  • Autor: Cynthia Hand
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN-13: 978-3-499-25699-8
  • Format: Taschenbuch
  • Seiten: 400
  • Erscheinungsdatum: Oktober 2012
  • Genre: Jugendfantasy
  • Originaltitel: Boundless
  • Reihe: 2 / 3
  • Meine Wertung: ★★★★


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Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Clara ist ein Schutzengel, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, dazu ausersehen, Menschen zu retten. Nicht so einfach, wenn man mitten unter ihnen lebt und nicht auffallen darf. Ihre erste Mission, einen Jungen aus dem Feuer zu retten, misslang. Claras Schwäche blieb nicht unentdeckt: Die schwarzen Engel – gefallene Seelen, die die Welt mit Traurigkeit überziehen – wollen Clara auf ihre Seite ziehen. Leider nicht ihr einziges Problem. Denn jemand, der ihr sehr nahesteht, soll in den nächsten Monaten sterben. Clara ahnt: Das Feuer war nur der Anfang. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Der zweite und somit mittlere Band der Unearthly-Trilogie konnte mich mehr als Band 1 überzeugen. Vom ersten Band war ich zugegebener maßen etwas enttäuscht, da handlungsmäßig nicht so viel passierte. Im Band 2 ist es trotzdem nicht komplett anders, aber meiner Meinung nach wurde hier noch besser auf die Charaktere eingegangen. Ganz besonders Claras Mutter fand ich klasse. Die Geschichte war teilweise so traurig, dass mir echt die Tränen gekommen sind. Trotzdem hat das Buch ein schönes, hoffnungsvolles und in sich abgeschlossenes Ende.

Zum Schluss hin kommt ein unerwarteter Wendepunkt, den ich sehr toll fand und welcher Lust auf Band 3 macht. Man darf gespannt sein! :)

Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass der zweite Band Uneartly Heiliges Feuer auf keinen Fall ein „Lückenfüller“ der Trilogie ist, sondern er bringt die Geschichte und vor allem Claras Entwicklung gut voran. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, obwohl es auch richtig traurige Stellen beinhaltet.

4sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Unearthly #1 – Dunkle Flammen (Rezension)
Unearthly #2 – Heiliges Feuer
Unearthly #3 – Himmelsbrand

Julie Kagawa

  • Verlag: Heyne Verlagunsterblich1
  • ISBN-13: 978-3453268579
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 608
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Genre: Fantasy, Dystopie
  • Reihe: 1 / 3
  • Originaltitel: Blood of Eden: Book One – The Immortal Rules
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Nur sie kann die Menschheit retten
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten. (Quelle: Heyne Verlag)

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky. (Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Alles ist zerstört. Vampire herrschen und die Menschen dienen als Nahrungsquelle. Außerhalb der Städte gibt es kein Überleben, denn da leben die Verseuchten, welche ständig auf Nahrungssuche sind. Die Atmosphäre im Buch ist sehr düster, brutal und auf einer gewissen Art auch grausam. Die Handlung spielt fast immer nachts, was dann schon auf Dauer bedrückend wirkt. Jedoch erwartet man von einem Vampirbuch wohl nichts anderes. :)


Ich habe um dieses Thema immer einen großen Bogen gemacht, da ich nicht auf den ganzen Trubel um “glitzernde Vampire” aufspringen wollte. Jedoch mag ich Julie Kagawas Bücher extrem gern, daher habe ich mich doch überwunden. Ich muss gestehen, das Thema hat mir außerordentlich gut gefallen und ich werden die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

Einen ganz kleinen Kritikpunkt habe ich aber trotzdem: Erst fast am Ende des Buches bekommt der Leser mit, wohin die Geschichte um Alli führt und was ihre wirkliche Aufgabe ist. Das erste Buch behandelte mehr die Charakterentwicklungen und Vorstellungen der einzelnen Personen.

Charaktere:
Allison ist als Hauptcharakter gleich von Anfang an sympathisch. Sie hat ihre ganz eigenen Ansichten von der Welt und der Vampirherrschaft und steht zu diesen. Als sie sich jedoch zwischen Tot und selbst ein Vampir werden entscheiden muss, fühlt der Leser regelrecht ihre Verunsicherung.

Kyle ist ein Vampirboss und wird zu Allisons Mentor. Seinen Charakter und seine Rolle im Buch fand ist sehr interessant und gelungen. Gern hätte ich mehr über ihn in der Story gelesen. Er scheint ein ganz großes Geheimnis aufdecken zu wollen und spielt sicherlich in den weiteren Büchern eine größere Rolle. Ich freu mich drauf.

Im Laufe der Geschichte begegnet Allison vielen Personen, die aber nie wirklich lang in ihrem Leben bleiben. Jedoch sind die Nebencharaktere nicht schlecht ausgearbeitet und passen in die Geschichte sehr gut hinein.

Schreibstil:
Julie Kagawa kann einfach schreiben. Gleich mit der ersten Seite ist man im Buch gefangen und fiebert mit Allison und ihren Freunden mit. Unsterblich ist spannend und sehr actionreich erzählt. Die Kämpfe sind doch recht brutal gehalten und teilweise sehr blutig geschildert.

Cover:
Das Cover der deutschen Ausgabe ist im Comicstil gezeichnet. Es zeigt Allison mit ihrem Schwert. Jedoch gefällt mir hier die englische Ausgabe von Unsterblich wieder einmal besser, da das Cover dunkel, statt weiß ist und somit die Stimmung im Buch viel besser wiederspiegelt.

Fazit:
Julie Kagawa hat es geschafft eine ganz andere Thematik, als bei den Plötzlich Fee-Büchern zu verarbeiten und es ist ausgezeichnet gelungen. Trotz meiner anfänglichen Bedenken über ein weiteres Vampirbuch, konnte mich die Geschichte sehr fesseln und begeistern. Ein klitzekleiner Negativpunkt ist, dass man erst sehr weit am Ende merkt, wohin die Story führt. Ein ganz toller erster Band, bei dem man gern weiterlesen möchte.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5/5

4sterne

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frostherz


Autor: Jennifer Estep
Verlag:
ivi Verlag

ISBN-13: 978-3-492-70285-0
Format: Klappenbroschur
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: März 2013
Genre: Jugendfantasy
Originaltitel: Dark Frost
Reihe: 3 / 5
Meine Wertung: ★★★

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Kurzbeschreibung:
Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Band 3 der Reihe hat mir bisher am besten gefallen. Der Leser schreitet sehr schnell in der Geschichte voran, da diese gleich am Anfang extreme Spannung aufbaut. Die Handlung besitzt wie die Vorgängerbände sehr viele und actionreiche Kämpfe in denen Gwen bis an ihre Grenzen gehen muss. Sie ist ein super sympathischer, starker und liebenswerter Charakter. Auch im dritten Buch entdeckt sie weitere Fähigkeiten und lernt dazu. Ihre Entwicklung wurde in den unterschiedlichen Büchern sehr gut heraus gearbeitet.

Gwen hat im Band 2 einen Fenrirwolf gerettet. Dieser sucht sie iim Buch 3 in der Schule auf und Gwen kümmert sich ab sofort um ihn. Dem Wolf wurde eine ganz besondere Rolle in der Story zugeschrieben. Ich fand klasse, dass er wieder mit von der Partie ist.

Auch die Beziehung zu Logan entwickelt sich weiter. Hier wird sehr schön Spannung aufgebaut. Im Allgemeinen lebt diese Reihe von ihren liebenswerten Charakteren und der actionreichen Handlung und Kampfszenen. Leider lässt der Schreistil den Lesefluss sehr oft ins Stolpern geraden, da extrem oft Wortwiederholungen vorkommen. Man muss doch nicht, das gleiche Wort immer und immer wieder anbringen um eine Steigerung auszudrücken. Das nervte schon gewaltig und ist der größte Negativ-Punkt den ich ansprechen muss.

Fazit:
Der dritte Teil der Mythos Academie-Reihe geht etwas stärker und spannender an den Start, als seine Vorgänger. Jedoch hat auch der dritte Band seine größten Schwächen im Schreibstil. Die ständigen Wortwiederholungen sind einfach extrem unangenehm für den Lesefluss und wirken sehr überzogen und total fehl am Platz. Nichts desto trotz, ist Gwen ein super toller Hauptcharakter, welcher immer wieder bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten geht.

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Frostkuss (Rezension)
Frostfluch (Rezension)
Frostherz
Frostglut

Kerstin Gier

silber1

  • Verlag: Fischer Verlag
  • ISBN-13: 978-3841421050
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 419
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Genre: Urban Fantasy (Jugend)
  • Reihe: 1 / 3
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen … (Quelle: Fischer Verlag)

Über den Autor:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle: Fischer Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung spielt in London. Liv und ihre Familie ziehen bei dem neuen Freund ihrer Mutter ein und werden somit zur Patchwork-Großfamilie. Die Situation ist extrem witzig dargestellt und kommt auch sehr glaubhaft rüber. Eines Tages träumt Liv komische Geschichten und merkt, dass sie da wohl in etwas ganz Bizarres hineingeraten ist.

Die Handlung und Schauplätze haben einige tolle Mysteryelemente. Gerade die Beschreibungen der Traumwelten ist sehr spannend und auch ein klein wenig gruselig und abstrakt. Insgesamt wirkt die Sory gut durchdacht und das erste Buch der Trilogie hat ein zufrieden stellendes, in sich abgeschlossenes Ende.

Charaktere:
Liv ist 15 und ein recht sympathischer Charakter. Sie zeichnet sich durch ihre große Entschlossenheit, Mut und Durchsetzungsvermögen aus. Leider kann sie auf der anderen Seite extrem kindisch und mädchenhaft sein. Was mich ehrlich gesagt ein klein wenig genervt hat. ;) Aber im Großen und Ganzen ist Liv ein toller Hauptcharakter, welcher für die Rolle absolut treffend ist.

Liv hat eine kleine Schwester, Mia. Sie ist sehr quirlig und lässt witzige Sprüche ab. Teilweise kann sie Liv ganz schön Kontra geben. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr von Mia erfährt. Es kam mir so vor, als wäre sie nur ein „Lückenfüller“, da Liv wohl kein Einzelkind sein sollte.

Henry ist Livs Schwarm… Er ist geheimnisvoll und gut aussehend. Hier trifft mal wieder voll das Klischee zu. Ach, man hätte ja mal einen interessanteren Typen nehmen können. ;) Aber nichts desto trotz, hat er in die Story gepasst.

Nebencharaktere:
Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Personen in der Geschichte. Durch die große Anzahl unterschiedlicher Charaktere konnten diese dann auch nicht so detailliert gezeichnet werden. Daher wirken fast alle Nebencharaktere auf mich leider schwach und undimensional. Ein Beispiel für einen Nebencharakter, der eigentlich kaum in der Geschichte einen Auftritt hat, wäre der neue Freund von Livs Mutter.

Schreibstil:
Kerstin Gier hat eine ganz tolle Art zu schreiben. Die Geschichten sind immer humorvoll und haben ein schnelles Tempo. Das gefällt mir sehr, weil man zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte „stecken bleibt“. Es geht immer voran.

Cover:
Viele finden das Cover ja so super. Ich muss gestehen, dass ich nicht so mega begeistert davon bin. Es ist nicht schlecht und es passt definitiv zur Handlung. Jedoch ist es für meinen Geschmack etwas zu „kindlich“ gezeichnet.

Fazit:
Das Buch liest sich sehr schnell, weil es eine temporeiche Handlung hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr witzig und fließend. Eben in der gewohnten Manier von Kerstin Gier. yeah ein Reim* ;) Jedoch kann ich den großen Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen. Für mich waren die Nebenprotagonisten leider sehr blass und langweilig. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, doch hat mir etwas in der Handlung gefehlt, so dass ich dem Buch nur 4 Sterne gebe. Potential für die weiteren Bände ist aber auf alle Fälle vorhanden.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 3/5
Liebesgeschichte 3/5

4sterne

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Beth Revis

Godspeed - Die Suche

Verlag: Dressler Verlag
ISBN-13: 978-3-7915-1677-6
Format: Hardcover
Seiten: 464
Erscheinungsdatum: August 2012
Genre: Science Fiction (Jugend)
Reihe: 2 / 3
Originaltitel: A Million Suns
Meine Wertung: ★★★★★


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Kurzbeschreibung:
Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der “Godspeed”, immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?
Der zweite Band der spektakulären Godspeed-Trilogie ist ein Genre-Mix aus Dystopie, Sci-Fi-Thriller und Romantik.
(Quelle: Dressler Verlag)

Über den Autor:
Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon während der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei – aus ihren Kurzgeschichten waren mitlerweile halbe Romane geworden.
Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. “Godspeed – Die Reise beginnt” ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie. (Quelle: Dressler Verlag)

Meine Meinung:
Disclaimer:Godspeed – Die Suche“ ist Band zwei der Godspeed-Trilogie. Wer also Band 1 „Die Reise beginnt“ noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension lieber noch nicht lesen. :)

Handlung und Schauplätze:
Die Handlung des zweiten Bandes spielt wieder komplett auf dem Raumschiff namens Godspeed. Junior hat die Leitung des Schiffes übernommen und steht nun vor der Aufgabe den Planeten zu finden, zu welchem die Godspeed aufgebrochen ist. Dabei stehen den Protagonisten, Amy und Junior, einige Hindernisse im Weg und die Story entpuppt sich als geheimnisvolle und spannende Schnitzeljagd durch das Raumschiff, denn Orion, welcher im ersten Band eingefroren wurde, hat versteckte Hinweise überall in der Godspeed hinterlassen. Die Idee der Schnitzeljagd war echt gut umgesetzt und konnte somit die Spannung von Beginn an auf einen sehr guten Level halten. Man fieberte regelrecht mit den Charakteren mit, wann der nächste Hinweis gefunden wird und konnte selbst mit rätseln, welche Geheimnisse Orion lüften wollte. Mir hat daher Band zwei sogar noch etwas besser gefallen, da man von Beginn an in der Story gefangen war und diese so schnell Spannung aufbaute. Und das Ende erst!!! Das war großartig und episch!

Charaktere:
Amy und Junior sind natürlich wieder unsere Hauptcharaktere und ihre Entwicklung habe ich im Buch sehr genossen. Amy ist nicht mehr so unbeholfen, sondern kümmert sich selbstständig um die Lösung der Probleme und geht auf eigene Faust den versteckten Hinweisen nach. Junior hat alle Hände voll zu tun, sich als Anführer zu behaupten und sich durchsetzen zu können. Dabei kommen ihn Selbstzweifel auf. Er gibt zwar nach außen den starken Anführer, aber sein Inneres sieht ganz anders aus.

Es gibt natürlich im Buch wieder ein paar Bösewichte, welche ich hier lieber nicht nennen möchte, um nichts zu verraten. Jedoch kann ich sagen, dass selbst diese Charaktere ausgesprochen gut in Szene gesetzt wurden. Ich habe sie gehasst und dafür wiederrum finde ich sie so klasse. Beth Revis hat hier ein echtes Talent bewiesen, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen.

Schreibstil:
Die Kapitel sind wie im ersten Buch, wieder aus abwechselnder Sicht von Amy und Junior geschrieben. Es ist sehr schön, die Story so von beiden Sichtweisen zu lesen, jedoch muss ich dieses mal anmerken, dass die Kapitel extrem kurz waren und somit die gedanklichen Sprünge von einem Charakter zum anderen etwas verwirrend waren. Ich ertappte mich nicht nur einmal dabei, als ich nachschaute: „Aus welcher Sicht ist das Kapitel gleich nochmal geschrieben?“

Cover:
Das Coverbild mit beiden Hauptcharakteren finde ich, wie beim ersten Band, nicht soooo mega toll. Was aber klasse ist, dass wieder auf der Rückseite des Schutzumschlages eine Karte der Godspeed abgebildet ist.

Fazit:
Ein super starker zweiter Band, welcher aus meiner Sicht, den ersten sogar noch etwas übertroffen hat. Die Story ist schnell und extrem spannend erzählt und die sympathischen Charaktere sehr gut gezeichnet. Ich freue mich auf Band 3 und hoffe, dass dieser mich sogar noch mehr begeistern kann. Sehr gutes Potential hat er durch das epische Ende des zweiten Buches allemal.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 5/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Godspeed: Die Reise beginnt (Rezension)
Godspeed: Die Suche
Godspeed: Die Ankunft

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Mechthild Gläserstadt_aus_trug

Verlag: Loewe Verlag
ISBN-13: 978-3-7855-7402-7
Format: Hardcover
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 1 / 2
Meine Wertung: ★★★


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Kurzbeschreibung:
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.
(Quelle: Loewe Verlag)

Über den Autor:
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee. (Quelle: Webseite Mechthild Gläser)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Unsere Hauptperson heißt Flora und ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis zu dem Punkt als ihre Träume auf einmal in einer anderen Welt real werden. Die andere Welt nennt sich Eisenheim und ist ein fantastischer „Abklatsch“ und Mischmasch unserer Metropolen auf der Erde. Es gibt zum Beispiel den Eiffelturm, den Kreml und die Oper von Sydney. Das Besondere an Eisenheim ist aber, das da keine Farben existieren, alles ist schwarz weiß. Die Stadt Eisenheim hätte ich mir etwas näher beschrieben gewünscht. Der Leser bekommt auf alle Fälle einen Eindruck, wie alles aussieht aber für mich kam die Atmosphäre in der Stadt leider noch nicht ganz so gut heraus. Ich hätte mir Näheres zu den einfachen Leuten und des Wetters oder so etwas in der Art gewünscht. Nichts desto trotz ist die Stadt sehr interessant und originell beschrieben, auch etwas steampunkmäßig angehaucht. Ein paar Probleme hatte ich auch mit den Namen der Stadtteile, diese konnte ich nicht immer gleich zuordnen, da die Namen so komisch gewählt wurden.

Auch hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit Flora als Hauptcharakter. Sie war mir irgendwie nicht so richtig sympathisch. Leider kann ich nicht genau sagen, was mich an ihr gestört hat. Vielleicht, weil sie am Anfang doch recht naiv und ungeschickt war… Im Laufe der Story wurde es besser, weil sie ihr Schicksal hinnahm und selbstbewusster wurde und die Dinge eigenständig anpackte. Das fand ich klasse.
Marian der männliche Hauptpart der Geschichte ist leider mir auch nicht so ganz ans Herz gewachsen. Er war von Anfang an sehr verschwiegen und unnahbar. Natürlich muss Flora sich in ihn verlieben, da er so gut aussieht. Hier spielen extrem viele Klischees hinein… Das habe ich schon so oft gelesen, langsam wird das öde. Aber trotzdem konnte die Story und diese ganze Welt irgendwie fesseln und in ihrem Bann ziehen. Ich möchte auf alle Fälle noch den zweiten und finalen Band „Die Nacht aus Rauch und Nebel“ lesen!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Stadt aus Trug und Schatten ist zwar sehr fließend und leicht, aber leider auch für mein Gefühl etwas lapidar. Die Beschreibungen der ganzen Traumwelt sind nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hätte und dieser Spooky-Effekt tritt nicht ganz so heraus, wie ich gehofft hatte. Trotzdem ein tolles Buch für jüngere Leser.

Cover:
Das Cover ist toll oder?! Es ist schneeweiß mir knall-pinker Schrift und Zeichnung. Auch das Buch im Inneren, unter dem Schutzumschlag, ist toll gestaltet. Ich hatte das weiße Buch im Garten gelesen. Da hatte ich teilweise schon große Angst, es dreckig zu machen. Ein pinkes Lesebändchen oder eine Karte von Eisenheim als Highlight hätte ich dazu mir gewünscht. ;)

Fazit:
Eine gute Idee einer Traumwelt, wo mir persönlich leider die Tiefe im Schreibstil etwas gefehlt hat. Auch konnten die Protagonisten mich nicht vollkommen überzeugen, aber die Idee der Welt „Eisenheim“ konnte mich packen und ich freue mich auf den finalen Band „Nacht aus Rauch und Nebel“.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 3/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 3/5

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt aus Trug und Schatten
Die Nacht aus Rauch und Nebel

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Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3551555540
Format: Hardcover
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 3 / 5
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Titan’s Curse
Meine Wertung: ★★★★
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Kurzbeschreibung:

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten – und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist – schließlich ist er der Sohn des Poseidon! (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Der dritte Percy Jackson Band überzeugt wieder im gewohntem Maße mit super witzigen Dialogen und einer actiongepackten Handlung. Ganz besonders gut gefiel mir, die Einführung vieler neuer Charaktere: Die Jägerinnen, Thalia und die Geschwister Bianca und Nico.
Am Schluss gelingt es dem Autor eine Art Cliffhanger durch eine ganz spezielle Handlung einer Person in die Geschichte einzuweben, dass man am liebsten den nächsten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie es um diesen Charakter steht und wie es weitergeht.

Fazit:
Im Grunde kann ich mich nur zu meinem Fazit der Folgebände wiederholen: Die Geschichte ist super toll ausgeklügelt. Die Dialoge sind extrem witzig und selbst die ganze Geschichte sprüht nur so vor Humor. Das merkt man schon an den Kapitelüberschriften wie: „Ich lerne, wie man Zombies pflanzt“ oder „Wir begegnen dem Drachen des Ewigen Mundgeruchs“
Eine absolute Leseempfehlung, wer Lust auf einen leichten, fluffigen Pageturner hat.

4sterne

Leigh Bardugogrischa

  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN-13: 978-3-551-58285-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 352
  • Erscheinungsdatum: September 2012
  • Genre: Jugendfantasy
  • Reihe: 1 / 3 (?)
  • Originaltitel: Shadow and Bone – The Grischa: Book One

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Kurzbeschreibung:
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen? (Quelle: Carlsen Verlag)

Über den Autor:
wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa – Goldene Flammen ist ihr erster Roman, zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina sind in Vorbereitung. (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Alina ist Kartografin in der Armee des Zaren. Die Armee möchte die Ödsee, einem Spalt in dem es nur reine Dunkelheit gibt, überwinden um zu den Städten auf der anderen Seite zu gelangen. Dabei werden die Schiffe von Monstern angegriffen und Alina setzt ungeahnte Kräfte in sich frei. Die letzten Überlebenden bringen Alina daraufhin zum Dunklen, der ihre Kräfte für seine Machenschaften ausnutzen möchte…

Alina ist eine extrem sympathische Hauptperson. Zu Beginn ist sie eher ängstlich und unsicher. Im Laufe der Story gewinnt sie immer mehr Stärke und Selbstbewusstsein. Ihre Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Maljen ist auch in der Armee angestellt und Alinas bester Freund. Er ist ein Charakter, dem man von Anfang an mag.
Der Dunkle nimmt Alina auf und kümmert sich auf dem ersten Blick sehr gut um sie, bis Alina etwas herausfindet… Das dreht die ganze Handlung um 180° und der Leser muss nicht zum erstem mal komplett umdenken und orientieren. Das ist so spannend und atemberaubend gut umgesetzt! Ich liebe diese Geschichte!

Aber das Beste am Buch ist, dass die Autorin ein ausgesprochen perfektes Talent hat, den Leser an der Nase herum zu führen. Das meine ich definitiv nicht negativ. Leigh Bardugo schafft es, innerhalb einer Story den Leser mehrfach zweifeln zu lassen, welche Personen nun die „Guten“ und welche die „Bösen“ sind. Das ist mir in noch keinem Buch so ausgeprägt untergekommen.
In der ganzen Handlung liegt so eine schaurig düstere Stimmung, welche sogar etwas russisch angehaucht ist. Am besten kommt das durch die Namenswahl der Städte heraus. Auch eine extrem traurige Stelle beinhaltet das Buch, aber trotzdem schafft es die Autorin, dass man am Ende ein klein wenig Licht sieht. Ich freue mich auf Band 2!

Schreibstil:
Zum Schreibstil kann ich eigentlich nur sagen, dass er fantastisch ist. Die Wortwahl ist bemerkenswert getroffen, sodass das Buch eine dichte Atmosphäre bekommt und der Leser die beschriebenen Landschaften ect. sich sehr gut vorstellen kann.

Cover:
Ich muss zugeben, das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der Schutzumschlag besteht aus eher dickerem Papier, welches auf „alt“ getrimmt ist. Das Titelmotiv sieht aus, als wäre es mit Wasser- oder Aquarellfarben gemalt und passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Unter dem Schutzumschlag versteckt sich aber noch etwas Besonderes: Wieder eine mit Wasserfarben gemalte Szene eines Waldes. Echt liebevoll gemacht! Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen (*yeahhh zu Lesebändchen*) und eine wunderschöne Karte im Inneren. Ein ganz großes Lob an den Carlsen Verlag! Das Design ist rundum perfekt!

Fazit:
Ein wahrhaft gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Band zwei lässt gar nicht mehr lange auf sich warten. Durch seine schaurig, düstere Stimmung des Buches und das etwas russisch angehauchte Flair ist es allemal eine ganz neue und eigenständige Idee einer neuen Welt. Nicht nur die Stimmung im Buch überzeugt, auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und nicht nur einmal lässt die Autorin die Gefühle des Lesers für die einzelnen Protagonisten durcheinander wirbeln.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 3/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Grischa: Goldene Flammen
Grischa: Eisige Wellen

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Rick Riordan percy_jackson2

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Kurzbeschreibung:
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig – einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager … (Quelle: Carlsen Verlag
)

Meine Meinung:
Der zweite Percy Jackson Band konnte mich von der Story her leider nicht ganz so mitreißen, jedoch machen das die liebevoll gezeichneten Charaktere und die tolle Erzählweise des Autors wett. Der Leser darf sich auf humorvolle Dialoge, gewaltige Monster und natürlich auf griechische Götter freuen. Grover, der Satyr und guter Freund Percys, wird von einem fiesen Zyklopen festgehalten. Nun liegt es an Percy, Annabeth und Tyson ihn zu befreien. Während der Suche geraten die unerschütterlichen Helden natürlich in einigen Schlamassel…
Wir haben ein Wiedersehen mir alt bekannten Charakteren aus Band eins und ein ganz interessanter neuer Charakter kommt hinzu: Tyson…

Tyson ist auch ein Sohn des Poseidon, aber er hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Ihn mochte ich sehr. Da bin ich gespannt, in wie weit Tyson in den Folgebänden in die Geschichten einbezogen wird.

Fazit:
Ein spannender zweiter Band ganz in Rick Riodan-Manier. Durch den humorvollen Schreibstil, der actionreichen Handlung und ein schnelles Erzähltempo überzeugt das Buch allemal. Leider ist die Handlung nicht ganz so fesselnd wie Band eins, aber trotzdem lesenswert!

4sterne