Thomas Thiemeyerweltensucher5

  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7855-7050-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 448
  • Erscheinungsdatum: 17. Juni 2013
  • Genre: Jugendfantasy (Abenteuer)
  • Reihe: 5 / 5

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Kurzbeschreibung:
Das größte Abenteuer der Weltensucher ist eine Reise durch die Zeit. Doch den Lauf der Geschichte darf niemand verändern. Denn jeder Eingriff in unsere Vergangenheit findet sein Echo in der Gegenwart. So lautet das Gesetz des Chronos. Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen? So lautet im Juni 1895, einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria, die Schlagzeile der Berliner Morgenpost. (Quelle: www.weltensucher-chroniken.de)

Über den Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. 2004 erschien sein Debütroman “Medusa”, ein spannender Wissenschaftsthriller für Erwachsene. Sein erstes Jugendbuch „Die Stadt der Regenfresser“ verfasste er 2009 für den Loewe Verlag. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. (Quelle: www.weltensucher-chroniken.de)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Berlin 1895. Es ist der Tag, an dem Kaiser Wilhelm II. und seine Frau sterben. Thomas Thiemeyer hat Berlin um 1895 sehr gut beschrieben und herausgearbeitet. Man merkt als Leser, dass er während des Schreibens sich sehr viele Gedanken über die Wege innerhalb Berlins und die Zeit, wie lange diese zu Fuß oder mit dem Pferd gedauert haben könnten, gemacht hat. Ganz vorn im Buch ist eine Karte von Berlin abgebildet. Somit kann der Leser diese Wege sehr gut nachverfolgen. Jedoch muss ich einen kleinen negativen Punkt ansprechen: Den Zeitreiseaspekt, eigentlich das Hauptaugenmerk des Buches, hätte ich mir etwas mehr im Vordergrund gewünscht. Für meinen Geschmack kommt er leider etwas zu kurz. Trotzdem ist die Handlung sehr gelungen umgesetzt und es kommt richtiges Abenteuerfieber beim Lesen auf.

Charaktere:
Der Hauptcharakter Carl Friedrich ist echt perfekt für dieses Buch. Er passt so gut in die Geschichte und bringt sie voran. Er ist sehr eigenwillig, aber trotzdem sehr bedacht auf das Wohl seiner Mitstreiter. Zudem hat er ein klasse Haustier: Wilma Wilma ist ein Kiwi und ein unerschrockener Weggefährte Carl Friedrichs. Sie begleitet ihn auf Reisen und hat schon so manche schwierige Situation gerettet. Mit Hilfe eines Apparates, namens Liguaphon, kann Wilma sprechen. Das Liguaphon ist eine der vielen Erfindungen Carl Friedrichs. Selbst die Nebencharaktere sind sehr facettenreich ausgearbeitet. Ich mochte Oskar sehr und die Voodoo-Priesterin Eiliza war so geheimisvoll wie eh und je und sehr gut in die Geschichte eingebracht. Ihren Part in der Geschichte fand ich aber recht traurig. Das hätte ich mir sehr gern anders gewünscht.

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Thomas Thiemeyer. Er ist abenteuerlich und mitreißend. Kein Buch kann man von ihm so schnell aus den Händen legen. Man ist von der ersten Seite gefangen und gefesselt und möchte einfach nur weiterlesen.

Cover:
Ist das Cover nicht eine Augenweite? Und das Beste: Der Autor Thomas Thiemeyer malt diese sogar selbst! Seine Bücher sind echt die schönsten in meinem Regal. Weiterhin versteckt sich im Buch eine Karte von Berlin, welche sehr toll ausgearbeitet ist. Und sogar ein Lesebändchen besitzt dieses Buch! Ich liebe Lesebändchen! ;)

Fazit:
Mit Chroniken der Weltensucher ist würdiger Abschluss dieser Pentalogie gefunden. Ich habe alle Bücher geliebt und so gern gelesen, dass ich sie auf alle Fälle irgendwann einmal wieder lesen werde. Sie sind so liebevoll gestaltet und die Geschichte um Carl Friedrich und Co. ist einmal was ganz anderes. Es sind reine Abenteuergeschichten mit einer guten Portion Fantasy und Action. Alle Bände bestehen aus einer ganz eigenen Geschichte, bauen aber chronologisch aufeinander auf. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie alle ins Herz, ganz besonders Wilma die kleine Kiwi-Dame. Sie hätte ich mir im Abschlussband jedoch etwas präsenter gewünscht. Trotzdem eine ganz große Leseempfehlung an alle, die langsam genug von all den Dystopien und Vampirgeschichten haben. ;)

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5/5
Liebesgeschichte 4/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt der Regenfresser (Rezension)
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels (Rezension)
Das Gesetz des Chronos

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