Leigh Bardugogrischa

  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN-13: 978-3-551-58285-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 352
  • Erscheinungsdatum: September 2012
  • Genre: Jugendfantasy
  • Reihe: 1 / 3 (?)
  • Originaltitel: Shadow and Bone – The Grischa: Book One

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Kurzbeschreibung:
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen? (Quelle: Carlsen Verlag)

Über den Autor:
wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa – Goldene Flammen ist ihr erster Roman, zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina sind in Vorbereitung. (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Alina ist Kartografin in der Armee des Zaren. Die Armee möchte die Ödsee, einem Spalt in dem es nur reine Dunkelheit gibt, überwinden um zu den Städten auf der anderen Seite zu gelangen. Dabei werden die Schiffe von Monstern angegriffen und Alina setzt ungeahnte Kräfte in sich frei. Die letzten Überlebenden bringen Alina daraufhin zum Dunklen, der ihre Kräfte für seine Machenschaften ausnutzen möchte…

Alina ist eine extrem sympathische Hauptperson. Zu Beginn ist sie eher ängstlich und unsicher. Im Laufe der Story gewinnt sie immer mehr Stärke und Selbstbewusstsein. Ihre Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Maljen ist auch in der Armee angestellt und Alinas bester Freund. Er ist ein Charakter, dem man von Anfang an mag.
Der Dunkle nimmt Alina auf und kümmert sich auf dem ersten Blick sehr gut um sie, bis Alina etwas herausfindet… Das dreht die ganze Handlung um 180° und der Leser muss nicht zum erstem mal komplett umdenken und orientieren. Das ist so spannend und atemberaubend gut umgesetzt! Ich liebe diese Geschichte!

Aber das Beste am Buch ist, dass die Autorin ein ausgesprochen perfektes Talent hat, den Leser an der Nase herum zu führen. Das meine ich definitiv nicht negativ. Leigh Bardugo schafft es, innerhalb einer Story den Leser mehrfach zweifeln zu lassen, welche Personen nun die „Guten“ und welche die „Bösen“ sind. Das ist mir in noch keinem Buch so ausgeprägt untergekommen.
In der ganzen Handlung liegt so eine schaurig düstere Stimmung, welche sogar etwas russisch angehaucht ist. Am besten kommt das durch die Namenswahl der Städte heraus. Auch eine extrem traurige Stelle beinhaltet das Buch, aber trotzdem schafft es die Autorin, dass man am Ende ein klein wenig Licht sieht. Ich freue mich auf Band 2!

Schreibstil:
Zum Schreibstil kann ich eigentlich nur sagen, dass er fantastisch ist. Die Wortwahl ist bemerkenswert getroffen, sodass das Buch eine dichte Atmosphäre bekommt und der Leser die beschriebenen Landschaften ect. sich sehr gut vorstellen kann.

Cover:
Ich muss zugeben, das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der Schutzumschlag besteht aus eher dickerem Papier, welches auf „alt“ getrimmt ist. Das Titelmotiv sieht aus, als wäre es mit Wasser- oder Aquarellfarben gemalt und passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Unter dem Schutzumschlag versteckt sich aber noch etwas Besonderes: Wieder eine mit Wasserfarben gemalte Szene eines Waldes. Echt liebevoll gemacht! Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen (*yeahhh zu Lesebändchen*) und eine wunderschöne Karte im Inneren. Ein ganz großes Lob an den Carlsen Verlag! Das Design ist rundum perfekt!

Fazit:
Ein wahrhaft gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Band zwei lässt gar nicht mehr lange auf sich warten. Durch seine schaurig, düstere Stimmung des Buches und das etwas russisch angehauchte Flair ist es allemal eine ganz neue und eigenständige Idee einer neuen Welt. Nicht nur die Stimmung im Buch überzeugt, auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und nicht nur einmal lässt die Autorin die Gefühle des Lesers für die einzelnen Protagonisten durcheinander wirbeln.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 3/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Grischa: Goldene Flammen
Grischa: Eisige Wellen

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Catherine Fisherincarceron

  • Verlag: Penhaligon Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7645-3080-8
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 480
  • Erscheinungsdatum: 18. März 2013
  • Genre: High Fantasy (Jugend)
  • Originaltitel: Incarceron

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Kurzbeschreibung:
Sein Körper ist gefangen, doch sein Herz ist frei

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es weder Freundschaft noch Vertrauen – und es gibt keine Hoffnung auf Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt … (Quelle: Verlag)

Über den Autor:
Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- und Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fisher lebt und schreibt in Wales. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
In der Geschichte gibt es zwei Hauptschauplätze: Incaceron und „Außerhalb“. Als Außerhalb wird alles bezeichnet, was nicht in Incarceron ist. Incarceron ist ein Gefängnis. Aber kein typisches Gefängnis, denn es ist riesengroß. Leider waren die Beschreibungen dessen nicht so detailliert, wie ich es mir gewünscht hätte, somit kann ich auch nicht genau sagen, wie Incarceron eigentlich aussieht. Es gibt enge, modrige und dunkle Gänge… Aber im Gegensatz dazu wird auch von großen Ebenen erzählt, welche unsere Hauptpersonen mit einem Flugobjekt überwinden. Auch von hohen Türmen und tiefen Schluchten ist die Rede. Jedoch ist nie der Himmel zu sehen. Hier hätte ich mir sehr gern mehr bildhafte Details gewünscht, denn der Ansatz ist richtig gut und spannend.

Außerhalb ist eher im mittelalterlichen Zeitalter anzusiedeln, welches jedoch mit fantastischen Inhalten und Elementen ergänzt wurde. Es gibt Schlösser, eine Königin und Prinzen. Jedoch werden sehr viele hoch technische Gerätschaften, welche das Ganze richtig spannend und interessant gestalten, von den Personen eingesetzt.

Storytechnisch kommt das Buches erst auf den letzten Seiten richtig in Fahrt, was schon schade ist, denn die Thematik verspricht so viel Spannung und Action, aber es plätschert so vor sich hin… Man sollte also etwas geduldig sein, bis handlungsmäßig Spannung auf kommt und ich mag eher schnelle, actionreiche Bücher wo viel Handlung passiert.

Charaktere:
Mit den Charakteren konnte ich mich leider nicht so gut anfreunden, da mir auch hier wieder die Detailtiefe extrem fehlte.

Finn ist ein Insasse Incarcerons. Er hat das Gedächtnis an seine Kindheit verloren. Er ist der einzige Charakter, welchen ich wirklich mochte und sympathisch fand. Finn steht zu seinen Freunden und würde alles für Sie tun. Er ist sehr sensibel und der tragische Held der Geschichte.

Claudia ist die Tochter des Gefängnishüters. Sie war mir leider nicht sehr sympathisch und kam mir sehr zickig und egoistisch vor. Sie soll den Sohn der Königin heiraten, aber da kommt sie einem Geheimnis auf die Schliche, welches die ganze Situation auf den Kopf stellen könnte. Leider konnte ich die Handlungen und Denkweise Claudias nicht immer nachvollziehen, was wahrscheinlich auch dem zuzuschreiben ist, dass man ihre Vorgeschichte nicht so gut kennenlernt. Für mich war sie ein kleines, auf sich bedachtes Prinzesschen.

Schreibstil:
Leider konnte der Schreibstil nicht so ganz mitreißen. Er ist nicht schlecht, nur fehlen mir an ganz vielen Stellen die tiefgründigeren Beschreibungen der Gegend und der Gefühle der Protagonisten. Es soll ja nicht alles bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt werden, aber wenn ich die Geschichte durchgelesen hab und immer noch kein Bild Incarcerons vor Augen habe, passt das nicht ganz zusammen. Auch kann ich mir selbst nach Abschluss des Buches Claudia noch nicht richtig bildlich vorstellen, weil sie und alle anderen Charaktere leider für meinen Geschmack ungenügend beschrieben wurden. Das ist so schade.

Cover / Buch:
Das Buch ist mir durch sein wunderschön gestaltetes Cover auf der Buchmesse in Leipzig aufgefallen und im Gedächtnis geblieben. Es ist echt klasse gestaltet, mit seinem Schriftzug aus Zahnrädern und dem schaurig dunklen Hintergrund. Großes Lob an die Designer!

Fazit:
Leider habe ich mehr von dem Buch erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe. Es hat ein super tolles Cover und auch der Klappentext ist extrem interessant. Die Idee eines Gefängnisses, welches unheimlich groß ist und zudem seine Insassen beobachtet, hat mich total interessiert. Leider ist die Geschichte erst auf den letzten Seiten richtig spannend geworden und auch die Protagonisten waren nicht so überzeugend. Auch sind mir Beschreibungen der Umgebung, um genauer zu sein von Incarceron selbst, zu dürftig gewesen. Im Grunde eine Geschichte mit extrem viel Potential, welche leider nicht nach meinen Erwartungen umgesetzt wurde.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 3/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5

3sterne

» zur Buchwebseite:
www.randomhouse.de/Buch/Incarceron-Fliehen-heisst-sterben-Roman

» zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/penhaligon/verlag.jsp

» zur Autorenwebseite:
www.catherine-fisher.com

» zur Leseprobe:
www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/356814.pdf

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag und an Blogg dein Buch, dass ich dieses Buch lesen durfte!

            

Licia Troisidie_drachenkaempferin1

  • Verlag: Heyne Verlag
  • ISBN-13: 978-3453530287
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 384
  • Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2007
  • Genre: Jugendfantasy (High Fantasy)
  • Originaltitel: Cronache del mondo emerso
  • Reihe: 1 / 3

Kurzbeschreibung:
Der fulminante Auftakt einer großen Fantasy-Saga


In einer faszinierenden Welt voller Magie und Abenteuer, bevölkert von Nymphen, Monstern und Drachen, kämpft die Halbelfe Nihal gegen die Macht des Bösen. Ein wunderbar bildhaftes und rasant erzähltes Fantasy-Epos, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Sie hat violette Augen, nachtblaue Haare und spitze Ohren. Seit ihrer Geburt weiß sie, dass sie eine Kriegerin ist. Sie träumt davon, den Drachenrittern anzugehören und die Fammin zu schlagen, ein Monstervolk, das der Tyrann erschaffen hat, um ihre Welt zu zerstören. Nihal, die bei den Menschen aufwuchs, ist die letzte Überlebende der Halbelfen, einem Volk, das der Tyrann bereits ausgerottet hat. Nihal trägt den Schmerz ihres Volkes in sich, das sie nie kennen gelernt hat, von dem sie aber in ihren Träumen angefleht wird, Vergeltung zu üben. Nur zwei Verbündete stehen ihr zur Seite: der junge Magier Sennar und ihr unfehlbares Schwert aus schwarzem Kristall. Wird es Nihal gelingen, das Schicksal einer Welt abzuwenden, die vom Untergang bedroht ist?

Über den Autor:
Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati. Mit ihrer ersten Trilogie, der international erfolgreichen Drachenkämpferin-Saga, wurde sie zum Shooting-Star der italienischen Fantasy. Kurz darauf folgte die Schattenkämpferin-Saga, die ebenfalls die Bestseller-Listen stürmte. Mit »Die Feuerkämpferin – Im Bann der Wächter« legt Licia Troisi nun den ersten Teil ihrer neuen großen Fantasy-Saga vor.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die aufgetauchte Welt, wie die Welt der Geschichte genannt wird, besteht aus verschiedenen Ländern. Es gibt zum Beispiel das „Land des Windes“, das „Land des Wassers“ oder das „Land der Sonne“. All diese Länder werden mit ihren ganz besonderen geografischen Eigenschaften und Bewohnern wunderschön beschrieben. Das Land des Wassers zum Beispiel, wird von Menschen und Nymphen regiert. Es besteht aus ganz vielen kleinen Flüssen. Der Herrscherpalast wird mit einer riesigen Kuppel, über die Wasser läuft beschrieben. Hier hat die Autorin eine wundervolle detaillierte Welt geschaffen, die man leider nur im Kopf bereisen kann. ;)

Charaktere:
Zu beginn des Buches ist Nihal ein aufgewecktes 12-jähriges Mädchen, welches sich eher wie ein Junge benimmt. Sie ist aufsässig, hört auf nichts, was ihr gesagt wird und Kämpft liebend gern mit ihren Holzschwert gegen die Jungen der Stadt. Dabei ist sie auch noch richtig gut. Das kleine Mädchen ist mir da schon richtig ans Herz gewachsen, jedoch änderte sich das im Laufe der Geschichte recht schnell. Als Nihal älter wird, lässt sie ihre kindlichen Eingenschaften nicht fallen. Sie ist und bleibt ein richtiger Trotzkopf. Sie hört nicht auf andere, die ihr Erfahrungen und Wissen vermitteln möchten. Sie handelt nur nach ihrem Kopf und Willen. Das bringt sie sogar sehr oft in Lebensgefahr und andere müssen dann wiederrum ihr Leben aufs Spiel setzen, um Nihal da wieder heraus zu holen. Das Schlimmste ist, es passiert immer wieder, sie lernt nicht daraus und das hat mich einfach richtig an ihr genervt. Sie stolpert von einem Schlammassel in den nächsten. Angesehen von den letzten 2 Kapiteln, hat sie vom Kopf her gar keine Entwicklung gemacht. Das hat mich als Leser schon eher frustriert und ich hätte sie am liebsten schütteln wollen und sagen: „Wach auf und schau dich mal um!“ Aber dann hätte sie wohl wieder losgeheult… ;) Denn das kann sie gut, wenn sie nicht mehr weiter weiß.
Gegen Nihal ist mir Sennar schon eher ans Herz gewachsen. Er ist ein Magierschüler und hält auch im schlimmsten Fall zu Nihal. Er boxt sie aus dem größten Schlammassel heraus, kümmert sich um sie, als sie heilende Hilfe benötigt und versorgt sie heimlich mit Essen. Er steht zu Nihal, auch als sie sich total schrecklich benimmt. Er hätte die eigentliche Hauptperson sein sollen. Über ihn möchte ich gern mehr erfahren. Hoffentlich im zweiten Band…

Es gibt noch ganz viele weitere Nebencharaktere, die richtig klasse und witzig sind. Ich denke hier ganz speziell an Ido. Er ist ein mürrischer Gnom und wird im Laufe der Geschichte zu Nihals Lehrmeister. Ido ist einfach toll. Er besitzt einen trockenen Humor und versucht in Nihal den guten Kern zu sehen und ihr zu helfen. In dieser Aufgabe geht er förmlich auf. Ich freue mich hier schon mehr über Ido im Band 2 zu lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil hebt sich jetzt nicht besonders von anderen Büchern ab. Er sich sehr flüssig und die Beschreibungen der „aufgetauchten Welt“ sind sehr präzise, so dass im Kopf schnell Bilder entstehen. Einzig und allein, die Wiederholungen von Nihal, dass sie Rache nehmen möchte, wird etwas nervig mit der Zeit.

Cover / Buch:
Das Cover des Buches passt perfekt zum Inhalt. Wir sehen Nihal, wie sie auf ihren Drachen sitzt. Die Zeichnung ist jetzt für meinen Geschmack nicht überragend gut, aber es passt eben zur Geschichte. Schön finde ich den in Gold gehaltenen Schriftzug „Die Drachenkämpferin“. Dieser sieht klasse aus!

Fazit:
Ein recht solides High Fantasybuch, welches alle wichtigen Fantasy-Elemente beinhaltet: Drachen, Gnome, Kobolde, grausame Kämpfe, Freundschaft und Liebe. Jedoch steht und fällt die Geschichte mit der Protagonistin Nihal. Wer sie nicht sympathisch findet, wird auch das Buch nicht so genießen können.

Trotz der eher schwächelnden Hauptperson sind alle anderen Charaktere sehr toll ausgearbeitet und die Idee der Welt, die Troisi hier geschaffen hat, ist einfach wunderbar detailliert in Szene gesetzt. Den nächsten Band möchte ich trotzdem lesen, da die letzten beiden Kapitel eine positive Richtung in Sachen Nihals Entwicklung eingeschlagen haben. Ich bin gespannt.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5
Liebesgeschichte 2/5

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Im Land des Windes
Der Auftrag des Magiers
Der Talisman der Macht

zur Buchwebseite:
www.licia-troisi.de/drachenkaempferin

zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/heyne

zur Autorenwebseite:
www.licia-troisi.de

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Trudi Canavansonea3

  • Verlag: Penhaligon Verlag
  • ISBN-13: 978-3764530433
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 608
  • Erscheinungsdatum: 12. November 2012
  • Genre: Highfantasy
  • Originaltitel: The Traitor Spy 3: The Traitor Queen
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …
Der fulminante Abschluss der großen Bestsellertrilogie!

Über den Autor:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der Auftakt zur Trilogie Die Gilde der Schwarzen Magier, erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Bestsellererfolg. Mit Die Hüterin, dem ersten Roman ihrer neuen Trilogie, erfüllte Trudi Canavan den größten Wunsch ihrer zahllosen Fans, die darauf brennen zu erfahren, wie die Geschichte von Sonea weitergeht. Mit Die Heilerin liegt nun der zweite Band dieser Trilogie vor.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Es ist schon etwas her, seit dem ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe. Um genau zu sein sogar 2 Jahre. Daher hatte ich zu Beginn etwas Angst das Buch zu lesen, weil ich dachte: ich komme eh nicht so schnell in das Buch wieder hinein. Aber da hatte ich mich geirrt. Es fiel mir erstaunlich leicht alle Charaktere zuzuordnen und auch die Vorgeschichte wieder in Erinnerung zu rufen. Hierbei hat die Autorin sehr gut mitgeholfen, da sie kurz und knapp wichtige Dinge nochmal aus den Vorgängerbüchern wiederholte. Der Leser begleitet Sonea nach Sachaka. Eigentlich ist es Sonea verboten die Stadt Imardin zu verlassen, da sie schwarze Magie beherrscht, die eigentlich verboten ist. Soneas Sohn wurde in Sachaka entführt und sie wird nun hingeschickt um bei seiner Befreiung behilflich zu sein.

Das Buch erzählt auch noch die Geschichte um den Dieb Cery. Cery ist ein Dieb aus dem Untergrund Imardins und ein sehr guter Freund aus Soneas Vergangenheit. Die Diebe sind immer im Kampf um Gebiete unterhalb der Stadt oder um Waren und Dienstleistungen. Hier hat Cery in den letzten Jahren einiges einbüßen müssen, da er nicht mehr der Jüngste ist. Hinzu kommt noch ein neuer Dieb, der auch noch ein wilder Magier ist, welcher gegen Cery arbeitet. Hilfe bekommt Cery von Gol, seinen treuen Leibwächter, seiner Tochter Any und einer Magierschülerin aus der Gilde. Gemeinsam wollen sie den wilden Magier der Gilde ausliefern und Cerys altes Ansehen als Dieb wiederherstellen.

Die Handlung kommt auf den 600 Seiten manchmal nicht so richtig vom Fleck. Das war leider etwas schade. Hier hätte man ein paar Seiten einsparen können. Auch konnte mich das Buch nicht so ganz mitreisen, da die langen Erzählstränge die Spannung etwas drückten. Es gab sehr gute spannende Szenen im Buch, die für meinem Geschmack leider viel zu kurz kamen. So war die finale Schlacht viel zu schnell abgehandelt wurden.

Sonea ist in meinen Augen eine gute Reihe, jedoch nicht mit der Gilde der Schwarzen Magier zu vergleichen. Hier hat die Autorin leider nicht ganz ins Schwarze getroffen.

Charaktere:
Wie schon aus den beiden Vorgängerbänden spielen unsere altbekannten Charaktere mit. Sonea, die schwarze Magierin, ihr Sohn Lorkin, der nach Sachaka aufbricht und sich da verliebt. Cery, Soneas Jugendfreund aus der Zeit vor der Magiergilde und viele mehr.

Das Buch lebt von den bekannten Charakteren, die einem ans Herz gewachsen sind. Es sind wirklich nur die alten Personen, wieso ich das Buch gelesen habe, denn alle neuen Charaktere sind eher flach und wirkten auf mich nicht sympathisch. Ich kann nicht mal genau sagen, warum, aber ich wurde mit denen einfach nicht warm.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist typisch Trudi Canavan, sehr komplex und umfassend. Die Beschreibungen sind sehr schön bildhaft und die Autorin versteht es sehr gut Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Im Buch werden 3 gesonderte Erzählstränge behandelt, die am Ende final zusammen finden.

Cover:
Das Cover ist wirklich sehr gelungen. Es stellt Sonea dar und der Titel ist in Silberschrift erhaben herausgearbeitet. Echt schick sehen alle 3 Bücher nebeneinander im Regal aus.

Fazit:
Ein zufriedenstellender finaler Band mit einer grandiosen finalen Schlacht. Leider war die Schlacht sehr kurz gehalten und auch der Ausblick auf die Zukunft fiel eher knapp aus. Trotzdem war es ein Buch, welches ich gern gelesen habe und für den Abschluss der Reihe sehe ich gern über doch einige Längen im Buch hinweg.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 3/5
Emotionen 4/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 3/5

4sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Sonea: Die Hüterin
Sonea: Die Heilerin
Sonea: Die Königin

zur Buchwebseite:
ww.randomhouse.de/Buch/Sonea-3-Die-Koenigin/Trudi-Canavan/e294626.rhd

zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/penhaligon

zur Autorenwebseite:
www.trudicanavan.com

Jenny-Mai Nuyen
Die Sturmjäger von Aradon – Magierlicht

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Cbt (25. Oktober 2010)
  • ISBN-13:978-3570160626

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Klappentext:
Im Lebendigen Land tobt ein magischer Krieg ungeahnten Ausmaßes und die junge Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Denn die Magiergilde, in deren Auftrag sie auf Dämonenjagd unterwegs ist, verdächtigt Hel, selbst ein Totenlicht in sich zu tragen. Eines der Lichter, die dazu beitragen, den Untergang der Menschheit herbeizuführen. Der Magier Olowain will sie einer lebensgefährlichen Probe aussetzen und im letzten Moment naht Rettung – von Mercurin, dem Dämon mit den Augen voller Unendlichkeit, den sie eigentlich bekämpfen muss. Doch als die Elfen, Hüter der Macht in Hellesdîm, ihren besten Freund Nova in ihre Gewalt nehmen, muss Hel sich entscheiden. Folgt sie dem Ruf der Elfen oder rettet sie Nova und alles, was ihr bisher wichtig war?

Über den Autor:
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung:
Von der Handlung möchte ich nicht so viel verraten, weil ich sonst evtl. etwas aus Band 1 verrate. Nur so viel: Band 2 ist deutlich düsterer und dunkler als Feenlicht. Man merkt, dass sich die Geschichte zuspitzt und nun bald zum Finale kommt. Was ich jedoch verwirrend finde ist, dass es eigentlich eine Trilogie werden sollte. Jedoch ist das Ende für mich so final und rund, dass ich mir nicht vorstellen kann, noch ein weiteres Buch anzuhängen… Aber wir dürfen gespannt sein. Sollten mehr Bücher dieser Reihe erscheinen, werde ich sie natürlich lesen. Bei Jenny-Mai Nuyen-Büchern kann ich eh nicht mehr NEIN sagen. :D

Charaktere:
Alle Charaktere aus Feenlich haben auch in Magierlicht wieder ihren Auftritt. Es kommen auch einige neue hinzu. Selbst die Söldner, die im Band 1 noch etwas auf der Strecke blieben, haben nun etwas mehr Raum erhalten.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist mit dem aus Feenlicht fast identisch. War Feenlich jedoch noch sehr bunt und farbenfroh geschrieben, ist der Schreibstil bei Magierlicht eindeutig dunkler, düsterer und etwas brutaler. Zu detaillierten Gewaltszenen kommt es jedoch nicht, sodass das Buch auch von der jüngeren Generation gut zu lesen ist.

Cover:
Das Cover ist an die Gestaltung vom Vorgängerband orientiert. Man sieht, dass die Bücher zusammen gehören. Magierlicht ist jedoch nicht grün, sondern blau gehalten. Auch die dargestellte Person auf dem Titel hat blaue Haare. Im Ganzen wirkt das Buch stimmig und wunderschön. Das Hardcover gefällt mir persönlich besser, als das Taschenbuch, aber das ist Geschmackssache. :)

Fazit:
Klasse Fortsetzung! Nur ist die Geschichte in sich schon so beendet, dass es wohl keine weiteren Bände geben soll, obwohl die Autorin eine Trilogie angestrebt hat. Aber man weiß ja nie… :)

Jenny-Mai Nuyen
Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Cbt (7. September 2009)
  • ISBN-13: 978-3570160336

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Klappentext:
Aradon, wo das Land lebendig ist, sind die Völker seit jeher von Magiern abhängig. Denn nur die Magierschaft hat die Macht, Feenlichter zu schaffen, geheimnisvolle Amulette, die Lebensenergie anziehen und Schutz vor den wandelnden Bergen, lebendigen Wäldern und fressenden Wüsten bieten. Doch die Herrschaft der Magier scheint bedroht, als vier Dämonen das Land angreifen.

Um sie aufzuhalten, machen sich die junge Sturmjägerin Hel und ihre Gefährten zu einer gefährlichen Reise auf. Hel ist überzeugt, Aradon vor dem Untergang zu bewahren – bis sie dem ersten Dämon gegenübersteht. Es ist Mercurin, der rätselhafte Fremde, der ihr einst das Leben rettete…

Über den Autor
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung:
In wohlbekannter Jenny-Mai Nuyen-Manier enthält die Handlung wieder eine gute Portion gesellschaftskritischer Themen parat. Ein großer Punkt ist der verschwenderische Umgang mit knappen Ressourcen. Dem Land wird Lirium entzogen nur um die Magier damit zu beliefern, dass sie Magie bewirken können. Als das Lirium knapp wird, sucht man nach weiteren Vorkommen außerhalb des Landes. Man spielt sogar mit dem Gedanken in das benachbarte Land einzufallen, nur um mehr Liruim zu erhalten. Das Thema regt zum Nachdenken an, denn in unserer heutigen Gesellschaft gibt es genug identische Beispiele.

Charaktere:
Der starke Hauptcharakter im Buch ist Hel. Sie ist ein Waisenkind, welches von einem Kapitän zur Sturmjägerin ausgebildet wurde. Sie besitzt eine ganz besondere Gabe, sie kann Lirium mit ihrer zweiten Sicht sehen. Ein Auge ist seit sie sich erinnern kann verletzt. Mit diesem Auge kann sie Leben als helles Licht sehen. Hel ist mutig, aber auf einer gewissen Art auch verletzlich. Genau diese Eigenschaften machen sie unheimlich sympathisch und man fiebert mit ihr, dass sie ihr Glück endlich findet.
Auch die anderen Charaktere wie Nova, Hels bester Freund und Begleiter, sind wundervoll beschrieben. Kaum eine Person wirkt fehl am Platz. Super witzig war Tix, ein Pixiegeist, der durch seine schelmischen Aktionen mich oft zum Schmunzeln gebracht hat.
Mercurin, Hels Retter, ist zu beginn eher verschlossen. Jedoch im Laufe der Wüstendurchquerung denkt man, dass man ihm besser kennen lernt. Doch falsch gedacht! Es gibt einige Wendungen im Buch, die die Handlung vorantrieben und absolut unvorhersehbar waren. Das brachte sehr viel Spannung und Tempo in die Geschichte.
Ein kleiner Punkt hat mich jedoch etwas gestört. Die Idee „die Reise der Gefährten“ war für mich von Herr der Ringe abgeschaut… Die Gefährten sind wie bei Herr der Ringe ein zusammengewürfelter Haufen aus Menschen, ein Magier, ein Zwerg und ein Ise. Aber bis auf diese Kleinigkeit steht das Buch völlig selbstständig für sich.
Weiterhin treten sehr viele fantastische Wesen wie Trolle, Elfen, Druiden und Wrauden – übergroße Katzenwesen auf.

Schreibstil:
Das Buch ist wundervoll detailiert und an einigen Stellen poetisch geschrieben, genau wie ich es von der Autorin gewöhnt bin und so sehr liebe. :) Jedoch man merkt, dass sie eine Entwicklung im Schreiben gemacht hat. War Nijura eher noch verträumt, so ist Feenlicht sehr viel tiefgründiger und die Handlung verwobener.

Cover:
Wie schon bei Nijura und Rabenmond ist auf dem Cover wieder mit sehr vielen Ornamenten aus Gold gearbeitet worden. Selbst der Schriftzug ist grafisch verspielt gestaltet und passt perfekt zu den anderen Büchern. Das sieht besonders toll im Bücherregal aus, wenn alle nebeneinander stehen. Aber eigentlich sind die Cover alle so schön, dass man diese direkt mit der Front aufreihen möchte. :)

Fazit:
Wao, spätestens nach diesem gelungenen Auftakt der Trilogie gehört Jenny-Mai Nuyen zu meinen fünf Lieblingsautoren! Die Geschichte ist voller Spannung, Action und fantastischen Wesen. Genau wie ich mir ein Fantasybuch wünsche und vorstelle.
Leider bleiben im ersten Band der Reihe einige wichtige Fragen offen. Ich bin gespannt auf die Folgebände! Band 2 „Magierlicht“ habe ich schon begonnen. Band 3 lässt leider noch etwas auf sich warten. :(

Jenny-Mai Nuyen
Rabenmond – Der magische Bund

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: cbt (22. September 2008)
  • ISBN-13: 978-3570160008

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Klappentext
Wenn der Rabenmond über den Wäldern von Wynter aufsteigt, vollziehen die Herrscher des Reichs ein uraltes Ritual: Sie toten drei Tiere, um sich deren Gestalt und Kräfte anzueignen. Das Geheimnis der Verwandlung verleiht Ihnen Unsterblichkeit und grenzenlose Macht.

Als Mion im Wald einen Fuchs erschießt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Zu ihrem Entsetzen verwandelt sich das Tier in einem Jungen mit bernsteinfarbenen Augen: Sie hat Lyrian angegriffen, den Sohn der Tyrannen von Wynter. Auf ihre Tat seht der Tod.Doch Lyrian verliebt sich in Mion und rettet sie. Nicht ahnende, dass das Mädchen von fremden Mächten auserkoren ist, die düstere Herrschaft seiner Familie für immer zu beenden…

Über den Autor
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Rabenmond ist nach Nijura das zweite Buch, welches ich von Jenny-Mai Nuyen gelesen hatte. Zwischenzeitlich habe ich von ihr Noctura begonnen, kam aber mit den ersten 100 Seiten des Buches noch nicht so richtig klar. Deshalb schnappte ich mir erst einmal Rabenmond. Noctura werde ich auf jeden Fall trotzdem bald lesen.

Selten ist mir ein Buch untergekommen, welches so eine Tiefe und Fülle von Themen behandelt. Es werden zahlreiche gesellschaftskritische Punkte, wie Macht, Politik, Arm & Reich, Unterdrückung und viele mehr, behandelt. Nie hatte ich auch nur ein Buch, welches so viele Fragen beim Lesen aufwarf. Das war keineswegs negativ. Es machte das Lesen leichter, da man unbedingt Antworten auf die Fragen suchte. Die Aufklärung dieser erfolgte dann meist einige Kapitel später.

Der Schreibstil war wie bei Nijura, sehr fließend und leicht verständlich. Jedoch ist die Sprache nicht ganz so träumerisch wie im „Elfenbuch“, da die Thematik des Buches auch deutlich düsterer ist. Die beschriebenen Landschaften und Städte sind sehr bildhaft geschildert. Nur hatte ich ich oft Orientierungsschwierigkeiten, da die Namen der Städte oder Länder sehr außergewöhnlich sind. Leider gibt es im Buch keine Karte. Diese hätte ich mir gewünscht, da man die Lange der Schauplätze besser einschätzen und den Weg der Protagonisten verfolgen kann.

Die handelnden Personen sind in ihren Charakterzügen sehr liebevoll beschrieben. Dadurch waren die Handlungen und Entscheidungen sehr gut nachvollziehbar. Jedoch ist zu sagen, dass alle Personen auf irgendeine Art ein dunkles Geheimnis in sich bergen. Das macht die Geschichte so spannend und mitreisend. Manchmal hatte ich jedoch Schwierigkeiten, die Nebenpersonen der Handlung zuzuordnen. Das war zum Beispiel bei Scarabah so. Sie hatte zu Beginn der Geschichte eine kleine Rolle und tauchte dann erst im mittleren Teil wieder auf. Durch die doch recht große Anzahl solcher Nebenpersonen hätte ich mir ein Personenregister gewünscht.

Das Cover ist wie Nijura wunderschön gestaltet. Es gibt wieder die goldenen, erhabenen Ornamente und auch der Titel ist in Gold gehalten. Das restliche Titelbild zeigt die Stadt der Handlung. Diesmal ist das Cover nicht grün, sondern blau. Wenn beide Bücher nebeneinander in Regal stehen, sieht man, dass sie von der gleichen Autorin stammen. Einzig der Buchtitel „Rabenmond – Der magische Bund“ passt überhaupt nicht zum Inhalt. Es wird nirgends von einen „Rabenmond“ gesprochen und auch gibt es keinen Magischen Bund in der Geschichte.

Fazit:
Zusammengefasst ist das wirklich ein ganz tolles Buch, welches ich nur empfehlen kann. Auf den ca. 500 Seiten passiert so viel, dass das Buch eine rasende Geschwindigkeit aufweist. Das mag ich! :)

Jenny-Mai Nuyen
Nijura – Das Erbe der Elfenkrone

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: cbj; Auflage: 5 (2. August 2006)
  • ISBN-13: 978-3570130582

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Klappentext:
Als die junge Halbelfe Nill im Wald ein rätselhaftes Messer findet, ahnt sie nicht, dass sie damit zur Schlüsselfigur in einem alles bedrohenden Konflikt geworden ist. Es unglaubliches Verbrechen hat den Frieden der Welt erschüttert: Elrysjar, die magische Halbkrone der Moorelfen, wurde von einem Menschen gestohlen! Als ihr Träger ist er unverwundbar und erlangt die blinde Ergebenheit aller Moorelfen. Verführt von seiner neuen Macht, hat der geheimnisvolle Menschenkönig bereits eine Armee Grauer Krieger um sich geschart, um die Welt mit seiner Schreckensherrschaft zu überziehen. Nur eine Waffe kann ihm Einhalt gebieten – geschmiedet aus der zauberkräftigen Halbkrone der Freien Elfen, die dem neuen König noch nicht untertan sind.

Das Messer braucht eine Trägerin – und es hat sich dafür Nill erwählt. Schnell wird Nill zum Spielball aller Mächte und Interessen. Gejagt von den Grauen Kriegern und unterstützt nur von einigen wenigen mutigen Gefährten, macht sich Nill auf die gefährliche Reise zum Turm des Königs.

Mit atemberaubender Spannung verstrickt Jenny-Mai Nuyen ihre Leser in eine Fantasy-Welt voller überraschender Wendungen – und in eine bewegende Geschichte über Liebe, Loyalität und Verrat.

Über den Autor:
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Das ist das erste Buch was ich von Jenny-Mai Nuyen las und es hat mich schlicht und einfach nicht mehr losgelassen. Innerhalb 6 Tagen habe ich die rund 500 Seiten verschlungen. Für mich war das ein rasendes Tempo, da ich arbeitsbedingt nur ca. 2-3 Bücher dieser Dicke im Monat schaffe. Nijura konnte ich einfach nicht aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Die Geschichte ist vollgepackt mit ungeahnten Verstrickungen und Wendungen. Auch die Kapitel sind eher kurz gehalten, was mich dazu verführte: „ach nur noch ein Kapitel…“ oder „ach das Nächste hat nur paar Seiten, dass schaff ich noch vor dem Schlafen gehen…“

Hinzu kam das gute Tempo des Buches. Nur gegen Ende wurde es mir etwas zu schnell. Die Handlung überschlug sich regelrecht auf den letzten 60-80 Seiten. Da hätte ich mir ruhig ein etwas langsameres Tempo gewünscht und dafür gerne mehr Seiten. :)

Die Schreibweise war manchmal sehr poetisch, was dem Lesefluss aber nicht beeinträchtigte und wunderbar zum Inhalt passte. Beispielsweise kommen Sätze wie „… der Himmel trug einen Umhang aus lila-blauen Samt.“ recht häufig vor. Das regt zum Träumen an und man befindet sich regelrecht mit den Gedanken im Buch.

Das Volk der Elfen mit all ihren Traditionen stand im Mittelpunkt von Nijura. Sie waren sehr plastisch mit einem tollen Sinn für Details beschrieben. Jenny-Mai Nuyen legte auch großen Wert auf bildhaften Vergleichen wie: „…die Oberfläche spiegelglatt und schwarz wie polierter Stein.

Die Autorin hat ein außergewöhnliches Geschick, die „bösen“ Protagonisten der Geschichte auf den Leser sympathisch wirken zu lassen. Obwohl sie ihre Macht ausnutzen und die Welt ins Chaos stützen wollen, tun sie es aus einem menschlichen Grund. Die Vorgeschichte dieser wird am Beginn des Buches ganz genau beschrieben, was wiederum das Handeln der Personen erklärt und in gewisser Weise rechtfertigt.

Das ganze Buch ist als Handcover wunderschön gestaltet. Die Schrift und Ornamente sind in Gold gehalten und erhaben ausgeprägt. Als Hintergrund ist der grüne Elfenwald dargestellt. Es lohnt sich schon wegen der Gestaltung das Hardcover statt das Taschenbuch zu kaufen!

Fazit:
Jenny-Mai Nuyen hat mit ihrem Debütroman ein wundervolles Werk geschaffen, was zurecht 4 Sterne verdient hat. Ich werde auf alle Fälle weitere Bücher von ihr lesen und freue mich auf ähnliche Spannung und Fantasie!

Eine absolutes Lesehighlight was zurecht mit den ganz „Großen“ mithalten kann. Mir persönlich hat es sogar mehr gefallen als Eragon. Ein klasse Buch,welches ich mir auch als tollen Film vorstellen könnte.

Patrick Rothfuss
Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag

  • Gebundene Ausgabe: 863 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 14. (September 2008)
  • ISBN-13: 978-3608938159
  • Originaltitel: The Name of the Wind

» zum Buch

Klappentext:
»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber.

Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: »Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.« Das Magazin »The Onion« gibt den Lesern folgenden Rat: »Stellen Sie Der Name des Windes neben “Der Herr der Ringe” ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.«

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

In The New York Times Book Review, Bestseller mass-market fiction, Platz 11, 8.4.2008

Über den Autor:
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. »Der Name des Windes« ist sein erster Roman.

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Meine Meinung:
Erst haben mich die über 850 Seiten des Buches abgeschreckt, aber da es so viele klasse Rezensionen erhalten hatte, wollte ich es auch unbedingt lesen. Ich habe es nicht bereut, denn solch eine Story hatte ich noch nie gelesen. Sie ist komplett neu und das begeistert sofort.

Patrick Rothfuss hat sich sehr viel Zeit genommen auf Details einzugehen. Genau von diesen Details lebt das Buch und fasziniert den Leser besonders. Die Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten Kvothe erzählt, und ein Chronist soll diese niederschreiben. Dabei wechselt die Erzählweise der Kapitel zwischen dem erwachsenen Kvothe als Gastwirt und Kvothe dem Kind.

Patrick Rothfuss beschreibt alle Personen und deren Charakterzüge mit einer außergewöhnlichen Sorgfalt. Zu Beginn erleben wir einen lebensfrohen, neugierigen Kvothe. Dieser wandelt sich im Laufe der Story in einen düsteren, zurückgezogenen Protagonisten. An anderen Stellen ist er wiederum sensibel und einfühlsam. Auch lernt der Leser ihn als humorvollen, pflichtbewussten Menschen kennen. Man leitet förmlich mit Kvothe mit. Diese unterschiedlichen Charakterzüge weiß der Autor geschickt in die Geschichte einzuweben und sie machen Kvothe sympathisch und menschlich.

Nicht nur Kvothe wird so detailreich und präzise geschildert, auch alle anderen Protagonisten besitzen eine solche Tiefe. Durch diese Vielschichtigkeit gelingt es dem Leser ganz schnell in die Geschichte hinein zu finden und von der ersten Seite ein „Zuschauer“ der Geschehnisse zu werden.

Durch die facettenreiche, tiefgründige Erzählweise ist der Schreibstil des Autors anspruchsvoll aber an keiner Stelle langweilig oder übertrieben.

Die Covergestaltung des gebundenen Buches ist wunderschön. Es passt perfekt zum Inhalt. Der Schriftzug ist etwas erhaben mit glänzenden Lack oder ähnlichen gedruckt. Das Buch ist echt eine Augenweite! Ganz klasse finde ich, wenn Lesebändchen am Buch sind. Welches in diesem Fall in bordeauxrot gehalten ist. :)

Fazit:
Alle Fans der High Fantasy werden dieses Buch verschlingen. Patrick Rothfuss hat mich mit seinem Debütroman gepackt und gefesselt. Ich werde auf alle Fälle die beiden Folgebände lesen und hoffe, dass diese mir eben so gut gefallen.


Folgebände:
Die Furcht des Weisen, Teil 1: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag
Die Furcht des Weisen, Teil 2: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag

Cornelia Funke
Tintenwelt 1: Tintenherz

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Dressler; Auflage: 23 (August 2003)
  • ISBN-13: 978-3791504650

» Überall in ihrem Haus stapelten sich Bücher. Sie standen nicht nur in Regalen wie bei anderen Leuten, nein, bei ihnen stapelten sie sich unter den Tischen, auf Stühlen, in den Zimmerecken. Es gab sie in der Küche auf dem Klo, auf dem Fernseher und im Kleiderschrank, kleine Stapel, hohe Stapel, dicke, dünne, alte, neue… Bücher. Sie empfingen Maggie mit einladend aufgeschlagenen Seiten auf dem Frühstückstisch, trieben grauen Tagen die Langeweile aus – und manchmal stolperte man über sie. «

Kurzbeschreibung

Das große Rätsel um Zauberzunge
In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor … Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt – eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

Über den Autor
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig – eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den “Roswitha-Preis” der Stadt Bad Gandersheim und den Medienpreis “Bambi”, 2009 den Jacob-Grimm-Preis.

Meine Meinung:
Ein Buch in dem es um Bücher geht. Klasse, das ist genau mein Ding, dachte ich. Die knapp 600 Seiten ließen sich auch recht zügig lesen, jedoch hatte ich zu Beginn eine andere Erwartungshaltung zur Geschichte gehabt. Aus diesem Grund, war ich vom ersten Buch doch etwas enttäuscht. Die Geschichte handelt in unserer realen Welt. Diese sind für mich sowieso immer etwas schwerer zu lesen, da es meistens für mich nicht so ganz glaubhaft wirkt. Nichts desto trotz, versuchte ich mich am nächsten Band. Wao! Das war schon eher mein Geschmack. Endlich ging es in die Tintenwelt, welche vollgepackt ist mit bunten, süßen, wunderschönen aber auch angsterregenden, gefährlichen Fantasiewesen. So hätte ich mir auch das erste Buch gewünscht. :)
Das Dritte war dann für mich der echte Knaller!

Ich bin nun zum Cornelia Funke Fan geworden und ihr Buch “Geisterritter” fand ich klasse! Das aktuelle Buch “Reckless” werde ich demnächst auch lesen.

Fazit:
Das erste Buch ist noch nicht so spannend und fantasievoll, wie die Folgebände. Aber trotzdem ein gutes Buch, was sich schnell lesen lässt. Die ganze Reihe ist vom Grundgedanke sehr klasse ausgearbeitet. Auch wenn die Bücher immer dicker werden, sie packen den Leser von der ersten Seite.

Folgebände: