Thomas Thiemeyerweltensucher5

  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7855-7050-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 448
  • Erscheinungsdatum: 17. Juni 2013
  • Genre: Jugendfantasy (Abenteuer)
  • Reihe: 5 / 5

» Buch beim Verlag kaufen
» Buch bei amazon kaufen

Kurzbeschreibung:
Das größte Abenteuer der Weltensucher ist eine Reise durch die Zeit. Doch den Lauf der Geschichte darf niemand verändern. Denn jeder Eingriff in unsere Vergangenheit findet sein Echo in der Gegenwart. So lautet das Gesetz des Chronos. Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen? So lautet im Juni 1895, einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria, die Schlagzeile der Berliner Morgenpost. (Quelle: www.weltensucher-chroniken.de)

Über den Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. 2004 erschien sein Debütroman “Medusa”, ein spannender Wissenschaftsthriller für Erwachsene. Sein erstes Jugendbuch „Die Stadt der Regenfresser“ verfasste er 2009 für den Loewe Verlag. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. (Quelle: www.weltensucher-chroniken.de)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Berlin 1895. Es ist der Tag, an dem Kaiser Wilhelm II. und seine Frau sterben. Thomas Thiemeyer hat Berlin um 1895 sehr gut beschrieben und herausgearbeitet. Man merkt als Leser, dass er während des Schreibens sich sehr viele Gedanken über die Wege innerhalb Berlins und die Zeit, wie lange diese zu Fuß oder mit dem Pferd gedauert haben könnten, gemacht hat. Ganz vorn im Buch ist eine Karte von Berlin abgebildet. Somit kann der Leser diese Wege sehr gut nachverfolgen. Jedoch muss ich einen kleinen negativen Punkt ansprechen: Den Zeitreiseaspekt, eigentlich das Hauptaugenmerk des Buches, hätte ich mir etwas mehr im Vordergrund gewünscht. Für meinen Geschmack kommt er leider etwas zu kurz. Trotzdem ist die Handlung sehr gelungen umgesetzt und es kommt richtiges Abenteuerfieber beim Lesen auf.

Charaktere:
Der Hauptcharakter Carl Friedrich ist echt perfekt für dieses Buch. Er passt so gut in die Geschichte und bringt sie voran. Er ist sehr eigenwillig, aber trotzdem sehr bedacht auf das Wohl seiner Mitstreiter. Zudem hat er ein klasse Haustier: Wilma Wilma ist ein Kiwi und ein unerschrockener Weggefährte Carl Friedrichs. Sie begleitet ihn auf Reisen und hat schon so manche schwierige Situation gerettet. Mit Hilfe eines Apparates, namens Liguaphon, kann Wilma sprechen. Das Liguaphon ist eine der vielen Erfindungen Carl Friedrichs. Selbst die Nebencharaktere sind sehr facettenreich ausgearbeitet. Ich mochte Oskar sehr und die Voodoo-Priesterin Eiliza war so geheimisvoll wie eh und je und sehr gut in die Geschichte eingebracht. Ihren Part in der Geschichte fand ich aber recht traurig. Das hätte ich mir sehr gern anders gewünscht.

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Thomas Thiemeyer. Er ist abenteuerlich und mitreißend. Kein Buch kann man von ihm so schnell aus den Händen legen. Man ist von der ersten Seite gefangen und gefesselt und möchte einfach nur weiterlesen.

Cover:
Ist das Cover nicht eine Augenweite? Und das Beste: Der Autor Thomas Thiemeyer malt diese sogar selbst! Seine Bücher sind echt die schönsten in meinem Regal. Weiterhin versteckt sich im Buch eine Karte von Berlin, welche sehr toll ausgearbeitet ist. Und sogar ein Lesebändchen besitzt dieses Buch! Ich liebe Lesebändchen! ;)

Fazit:
Mit Chroniken der Weltensucher ist würdiger Abschluss dieser Pentalogie gefunden. Ich habe alle Bücher geliebt und so gern gelesen, dass ich sie auf alle Fälle irgendwann einmal wieder lesen werde. Sie sind so liebevoll gestaltet und die Geschichte um Carl Friedrich und Co. ist einmal was ganz anderes. Es sind reine Abenteuergeschichten mit einer guten Portion Fantasy und Action. Alle Bände bestehen aus einer ganz eigenen Geschichte, bauen aber chronologisch aufeinander auf. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie alle ins Herz, ganz besonders Wilma die kleine Kiwi-Dame. Sie hätte ich mir im Abschlussband jedoch etwas präsenter gewünscht. Trotzdem eine ganz große Leseempfehlung an alle, die langsam genug von all den Dystopien und Vampirgeschichten haben. ;)

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5/5
Liebesgeschichte 4/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt der Regenfresser (Rezension)
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels (Rezension)
Das Gesetz des Chronos

» zur Buchwebseite
» zur Verlagswebseite
» zur Autorenwebseite

Mechthild Gläserstadt_aus_trug

Verlag: Loewe Verlag
ISBN-13: 978-3-7855-7402-7
Format: Hardcover
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 1 / 2
Meine Wertung: ★★★


»
Buch beim Verlag kaufen?

» Buch bei amazon.de kaufen?

Kurzbeschreibung:
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.
(Quelle: Loewe Verlag)

Über den Autor:
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee. (Quelle: Webseite Mechthild Gläser)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Unsere Hauptperson heißt Flora und ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis zu dem Punkt als ihre Träume auf einmal in einer anderen Welt real werden. Die andere Welt nennt sich Eisenheim und ist ein fantastischer „Abklatsch“ und Mischmasch unserer Metropolen auf der Erde. Es gibt zum Beispiel den Eiffelturm, den Kreml und die Oper von Sydney. Das Besondere an Eisenheim ist aber, das da keine Farben existieren, alles ist schwarz weiß. Die Stadt Eisenheim hätte ich mir etwas näher beschrieben gewünscht. Der Leser bekommt auf alle Fälle einen Eindruck, wie alles aussieht aber für mich kam die Atmosphäre in der Stadt leider noch nicht ganz so gut heraus. Ich hätte mir Näheres zu den einfachen Leuten und des Wetters oder so etwas in der Art gewünscht. Nichts desto trotz ist die Stadt sehr interessant und originell beschrieben, auch etwas steampunkmäßig angehaucht. Ein paar Probleme hatte ich auch mit den Namen der Stadtteile, diese konnte ich nicht immer gleich zuordnen, da die Namen so komisch gewählt wurden.

Auch hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit Flora als Hauptcharakter. Sie war mir irgendwie nicht so richtig sympathisch. Leider kann ich nicht genau sagen, was mich an ihr gestört hat. Vielleicht, weil sie am Anfang doch recht naiv und ungeschickt war… Im Laufe der Story wurde es besser, weil sie ihr Schicksal hinnahm und selbstbewusster wurde und die Dinge eigenständig anpackte. Das fand ich klasse.
Marian der männliche Hauptpart der Geschichte ist leider mir auch nicht so ganz ans Herz gewachsen. Er war von Anfang an sehr verschwiegen und unnahbar. Natürlich muss Flora sich in ihn verlieben, da er so gut aussieht. Hier spielen extrem viele Klischees hinein… Das habe ich schon so oft gelesen, langsam wird das öde. Aber trotzdem konnte die Story und diese ganze Welt irgendwie fesseln und in ihrem Bann ziehen. Ich möchte auf alle Fälle noch den zweiten und finalen Band „Die Nacht aus Rauch und Nebel“ lesen!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Stadt aus Trug und Schatten ist zwar sehr fließend und leicht, aber leider auch für mein Gefühl etwas lapidar. Die Beschreibungen der ganzen Traumwelt sind nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hätte und dieser Spooky-Effekt tritt nicht ganz so heraus, wie ich gehofft hatte. Trotzdem ein tolles Buch für jüngere Leser.

Cover:
Das Cover ist toll oder?! Es ist schneeweiß mir knall-pinker Schrift und Zeichnung. Auch das Buch im Inneren, unter dem Schutzumschlag, ist toll gestaltet. Ich hatte das weiße Buch im Garten gelesen. Da hatte ich teilweise schon große Angst, es dreckig zu machen. Ein pinkes Lesebändchen oder eine Karte von Eisenheim als Highlight hätte ich dazu mir gewünscht. ;)

Fazit:
Eine gute Idee einer Traumwelt, wo mir persönlich leider die Tiefe im Schreibstil etwas gefehlt hat. Auch konnten die Protagonisten mich nicht vollkommen überzeugen, aber die Idee der Welt „Eisenheim“ konnte mich packen und ich freue mich auf den finalen Band „Nacht aus Rauch und Nebel“.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 3/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 3/5

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt aus Trug und Schatten
Die Nacht aus Rauch und Nebel

» zur Verlagswebseite

» zur Autorenwebseite

» zur Leseprobe

» Buchtrailer:

Marie Lulegend

  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7855-7394-5
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 368
  • Erscheinungsdatum: 10. September 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Dystopie)
  • Reihe: 1 / 3

» Buch beim Verlag bestellen

» Buch bei amazon.de bestellen

Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen.“ … „Und man versucht immer auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.“
(Seite 363)

Kurzbeschreibung:
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen.
Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders?
Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

„Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie. (Quelle: Loewe Verlag)

Über den Autor:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of South California studierte. Das kalifornische Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt Marie Lu mit ihrem Freund und drei Hunden in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Vor ihrem Erfolg als Autorin arbeitete sie als künstlerische Leiterin bei einem Unternehmen, das Videospiele produziert. Marie Lu mag Cupcakes, fröhliche Menschen, Kampfjets, Regen und natürlich Bücher. (Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Los Angeles in Jahre 2130. Die USA ist gespalten und selbst Los Angeles wird von der Republik in verschiedenen Sektoren unterteilt. Es gibt Gebiete, wo nur die reichen und angesehenen Einwohner leben und es gibt Sektoren, die nur für die armen Menschen zur Verfügung stehen. Los Angeles ist zerstört, einige Stadtteile sind komplett geflutet und es brechen immer wieder Seuchen in den armen Gebieten der Stadt aus. Leider sind die Gegenmittel zur Bekämpfung der Seuchen für die Bevölkerung der Slums finanziell nicht erreichbar. Somit werden viele Einwohner dahingerafft, ohne das wirklich eingegriffen wird. Das Militär regiert die Stadt und alle Einwohner haben sich zu beugen und zu gehorchen.

Die Welt die Marie Lu hier erschaffen hat ist eine typische dystopische Umgebung. Leider fehlten mir hier ein paar genauere Details. Zum Beispiel wird beschrieben, dass einige Stadtteile unter Wasser stehen, aber wie es in den anderen Sektoren aussieht und wie eventuell die technische Weiterentwicklung von statten ging, darauf wurde nicht so richtig eingegangen. Nichts desto trotz ist die Welt super spannend und die Handlung extrem mitreißend und dynamisch gestaltet.

Unsere Hauptcharaktere sind Day und June. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein.

Day wächst in den Slumgebieten der Stadt auf. Mit 10 Jahren müssen alle Kinder einen „Test“ absolvieren, wo Wissen und Sportlichkeit geprüft werden. Day besteht diesen Test nicht und wird von seiner Familie isoliert und in ein Arbeiterlager gebracht. Day kann diesem aber entkommen und lebt von nun an auf der Straße und wird zum meistgesuchten Kriminellen von Los Angeles. Day hat mir extrem gut gefallen, er ist sehr loyal zu seiner Familie. Obwohl seine Mutter glaubt, dass er tot ist, bringt er im Geheimen Geld und Nahrungsmittel zu ihnen. Obwohl Day den Test nicht bestanden hat, ist er sehr sportlich. Das wirft schon einmal die ersten Fragen auf…

June dagegen ist im Nobelviertel aufgewachsen. June ist ein „Wunderkind“, da sie als einzige den Test mit voller Punktzahl bestanden hat. June hat ihre Eltern schon vor Jahren verloren, somit bleibt ihr nur noch ihr großer Bruder, der beim Militär arbeitet. Als Junes Bruder aber ermordet wird, bricht für sie die ganze Welt zusammen und sie setzt alles daran, den Täter zu finden. Im Laufe der Zeit findet June Antworten auf ihre Fragen, aber das sind nicht die Antworten, die sie erwartet hätte…

Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren auf ihre eigene Art und Weise extrem sympathisch und man konnte ihre absolut Handlungen nachvollziehen.

Schreibstil:
Klasse am Schreibstil fand ich, dass die Geschichte aus der Sicht von beiden Charakteren in der Ich-Form geschildert wurde. Dabei wechseln die Kapitel zwischen beiden Protagonisten ab und man erhält in Day und June ganz besondere Einblicke in ihr Gefühlswesen. Marie Lu kann ausgesprochen mitreißend und spannend erzählen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

Cover / Buch:
Schön am Cover finde ich, dass das originale englische Design fast vollständig übernommen wurde. Jedoch muss ich sagen, dass ich extrem vorsichtig mit dem Buch umgegangen bin, denn es ist weiß. Ich habe mich kaum getraut es im Garten zu lesen, aus Angst es dreckig zu machen. Hier empfehle ich eine Buchhülle. ;)

Fazit:
Eine wundervolle Dystopie, welche nicht so viel Herzschmerz wie Panem beinhaltet, aber dafür um so spannender und actionreicher ist. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch. Eine absolute Leseempfehlung von mir und ich freue mich auf Band 2, welcher im September heraus kommt.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 4/5

5sterne

 

Reihenfolge der Buchtitel:
Legend – Fallender Himmel
Legend – Schwelender Sturm

» zur Buchwebseite

» zur Verlagswebseite

» zur Autorenwebseite

» zur Leseprobe

» Trailer

Wahhh, wie schnell rennt denn die Zeit? Ich kann es nicht fassen, dass schon wieder ein Monat zu Ende ist. Und auch diesen Monat konnte ich es nicht lassen, ein paar Bücher zu kaufen, bzw. zu ertauschen.
Meine liebe Kollegin hat mir Tauschticket empfohlen, und da habe ich diesen Monat gleich 7 Bücher vertauschen können. Gegangen sind Mara und der Feuerbringer Band 1 und 2, Elfenkuss, Mein kleiner Horrortrip, Königsmacher, Königsmörder und Gargoyle. Alles Bücher, die ich nicht vermissen werde. :) Dafür sind von Tauschticket gleich 2 neue Bücher bei mir eingezogen: Die Dämonenfängerin Band 1 und Stadt aus Trug und Schatten. Zwei ganz tolle Cover, welche schon lange auf meiner Wunschliste herumwuseln.
Desweiteren habe ich gemerkt, dass ich dieses Jahr noch kein englischen Buch gelesen habe. Da musste ich gleich ein paar neue Zulegen, was auch einem 5 Euro-Gutschein von Buch.de zuzuschreiben war. ;)

buecher_mai2013

Ich habe also mein Project 10 Books nicht eingehalten… :( Asche auf mein Haupt. Aber immerhin sind es weniger gekaufte Bücher als gelesene. Das zählt doch auch etwas, oder?! ;)

4 neue Bücher (davon zwei ertauscht und 2 gekauft)
5 gelesene Bücher
aktueller SUB 53

Ok, diesen Monat habe ich eindeutig übertrieben… Es sind sage und schreibe 17 Bücher hinzugekommen. Wo kommen die alle her??? o.O Ok, es war Buchmesse, ein weiteres Buch habe ich von meiner lieben Mum bekommen und dann noch 3 Rezensionsexemplare, wovon 2 aber auch schon gelesen sind. Das dritte folgt gleich zu Beginn des neuen Monats.

Nun habe ich aber definitiv Buchkaufverbot und werde mich auch dran halten, denn ich habe soooo viele tolle Bücher, die ich am liebsten gleich alle auf einmal lesen möchte.

bücher märz

17 neue Bücher (davon eins geschenkt und 3 Rezensionsexemplare)
5 gelesene Bücher im Februar
aktueller SUB 61

Challenge-Update:
Diesen Monat habe ich leider keinen Wälzer für meine Challenge geschafft, aber das ist nicht so schlimm. Dafür konnte ich eine meiner Lieblingsserie für die Reihen-Challenge abschließen: Göttlich verliebt war der Knaller! So toll!

Hallo ihr Lieben,

alle reden von der Leipziger Buchmesse und da ich in Sachsen wohne und Bücher liebe, musste ich natürlich auch dabei sein. ;)

Für alle, die leider nicht kommen konnten, hier ein paar Eindrücke vom Samstag: Es war echt voll. Ich war schon vor 9:00 Uhr da und bekam sogar einen Parkplatz in der 3. Reihe *yeahhh*. Auch vor dem Eingang zur begehrten Messehalle 2 konnte ich mich vorn einreihen. *nochmal yeahhh* Dann nichts wie los, alle Stände abklappern. Hier ein Foto vom Hobbit Presse, Script5 und Loewe Stand (bitte entschuldigt, die nicht ganz so gute Qualität der Fotos, aber diese wurden alle mit dem iPhone, statt mit meiner Spiegelreflex, gemacht).

lbm2013_2
Klick mich groß :D

Auch der Droemer Knauer Stand war klasse:

lbm2013_1
Klick mich groß :D

Aber absolutes Highlight für mich war der Göttlich-Stand. Leider war am Samstag Josephine Angelini nicht mehr da, sonst hätte ich versucht, ein Buch signieren zu lassen.

lbm2013_3
Klick mich groß :D

Ein Buchcover hat mich besonders angefixed… lbm2013_5
Klick mich groß :D

… und viel zu viele Bücher sind neu auf die Wunschliste gewandert…

lbm2013_4
Klick mich groß :D

Am Ende des Tages war ich echt geschafft, aber es hat sich gelohnt. Ich konnte zwar kein heißersehntes Autogramm von Maggie Stiefvater oder Jennifer Benkau ergattern, aber vielleicht das nächste mal. :D 2014 bin ich wieder dabei! Es war toll!

Sophie Jordanfirelight2

  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN-13: 978-3785570463
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 334
  • Erscheinungsdatum: November 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Originaltitel: Vanish
  • Reihe: 2/ 3

Kurzbeschreibung:
Um das Leben des Jungen zu retten, den sie über alles liebt, hat Jacinda das Unvorstellbare getan: Sie hat sich vor den Augen von Menschen in einen Draki verwandelt. Nun wird sie in die nebelverhüllte Siedlung in den Bergen zurückgebracht, wo sie nicht nur lernen muss, sich den Gesetzen des Rudels unterzuordnen, sondern auch Will zu vergessen. Während die Tage vergehen, fühlt sie sich widerwillig zu Cassian hingezogen, dem Drakiprinzen, der schon immer in sie verliebt war. Und doch klammert sie sich an die Hoffnung, dass sie eines Tages wieder mit Will zusammen sein wird. Als dieser Wunsch zum Greifen nah erscheint, muss Jacinda sich entscheiden: Wird sie alles aufs Spiel setzen, um ihrer großen Liebe zu folgen? Flammende Träne ist der zweite Band der Firelight-Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet Brennender Kuss.

Über den Autor:
Sophie Jordan wuchs im Hügelland von Texas auf, das sie schon früh zu Geschichten über Drachen, Kämpfer und Prinzessinnen inspirierte. Neben Literatur für Jugendliche verfasst die ehemalige High School-Lehrerin auch historische Romane. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit gerne mit der Aufnahme von zu viel Koffein (am liebsten in Form von Latte macchiato und Cherry Cola) und bespricht Handlungsstränge mit jedem, der zuhört ihre Kinder eingeschlossen.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Houston.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:

Die Handlung knüpft nahtlos an Buch 1 an. Jacinda, ihre Mutter und Schwester und Cassian befinden sich auf dem Weg zurück ins Rudel. Dort angekommen versucht Jacinda mal wieder zu fliehen um Will zu sehen, doch es geht etwas schief…

Die ganze Story spielt, im Gegensatz zum ersten Buch, im Gebiet der Drakis. Wir lernen viel mehr von ihrer Lebensweise und Alltag als im Vorgängerband. Das fand ich sehr schön umgesetzt.

Die erste Hälfte des Buches zieht sich leider etwas. Für mich kam noch nicht die Spannung wie im ersten Band auf. Jedoch zur Hälfte hin wurde es besser. Da gab es auch eine ganz besondere Schlüsselszene, die echt fies war… Genau diese Szene hat die Spannung enorm ansteigen lassen und von da an ging es Schlag auf Schlag. Ich habe ab da an das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so toll, spannend und unvorhersehbar war der Plot. Leider endet das Buch in einem extrem fiesen Cliffhanger, dass ich echt enttäuscht bin, dass ich nun so lange auf Band 3 warten muss. :(

Charaktere:
Jacinda bleibt unser Hauptcharakter. Man merkt sehr gut, dass sie eine doch recht steile Entwicklung durchgemacht hat. Jacinda ist nicht mehr so unsicher und badet nicht so extrem im Selbstmitleid.

Tamra ist Jacindas Schwester und konnte sich eigentlich nie in einen Draki verwandeln. Das änderte sich aber in Band 2. Tamra ist nun eine Wächterin. Wächterinnen sind für das Rudel extrem wichtig, da sie einen schützenden Nebel erzeugen können, der das Drakidorf nach außen hin schützt.

Cassian war im erstem Band extrem unsympathisch, weil man seine Handlungen nicht richtig nachvollziehen konnte, oder zumindest ihn nicht richtig Glauben schenken konnte. Das ändert sich im zweiten Buch aber schlagartig. Der Leser spürt regelrecht die Anspannung in ihm und die Sorgen, die er sich um Jacinda macht. Seine Rolle fand ich sehr interessant und super gut umgesetzt.

Will hat in Firelight 2 leider nicht so viele Auftritte. Trotzdem ist er noch ein interessanter und toller Charakter.

Jacindas Mutter ist im zweiten Band bei weitem sympathischer und ihre Handlungen kann der Leser viel besser nachvollziehen. Man leidet teilweise richtig mit ihr mit.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist genau so gehalten wie im ersten Buch. Er ist locker leicht und man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein. Die Beschreibungen sind schön detailliert, aber nicht zu sehr in die Tiefe gehend, dass noch genug Raum für die eigene Fantasie übrig bleibt.

Cover:
Das Cover ist wieder genau so schimmernd wie Band 1. Was ich jedoch echt irritierend finde, dass unser deutsches Cover des 2. Bandes im englischen das dritte Buch ist?!? Wie auch immer, schick ist es trotzdem. :)

Fazit:
Ein echtes Lesevergnügen. Leider ist man mit dem Buch sehr schnell durch, aber die Geschichte ist wundervoll, gepackt mit Action, Gefühlen und zum Teil erschütternden Szenen. Die Charaktere sind vielschichtig und sehr sympathisch. Ein echtes Lesehighlight, leider mit einen fiesen Cliffhanger. Trotzdem eine Empfehlung!

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4,5/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 5/5

Die Gilde der Schwarzen Magier

Reihenfolge der Buchtitel:
Firelight: Brennender Kuss (Rezension)
Firelight: Flammende Träne
Hidden (engl. Titel)

zur Buchwebseite:
http://www.firelightfans.de/index.cfm

zur Verlagswebseite:
http://www.loewe-verlag.de/

zur Autorenwebseite:
http://www.sophiejordan.net/

Leider hatte ich diesen Monat noch nicht ganz so viel Zeit zum Lesen und Bloggen. Ich hatte Geburtstag und leider auch sehr viel Stress auf Arbeit. Doch hier meine tollen neuen Bücher, die ich zum Teil als Geburtstagsgeschenk bekommen und zum Teil mir selbst geschenkt habe. ;)

Ganz besonders freue ich mich auf Firelight, Uneartly und Plötzlich Fee – Das Geheimnis von Nimmernie.

Auch waren zwei wundervolle Bildbände dabei. USA-Bücher sammle ich besonders gern. Daher habe ich mir auch gleich das Buch “Ein Jahr in San Francisco” gegönnt, da ich endlich nächstes Jahr 3 Wochen da Urlaub machen darf! *freu* Ich werde berichten!

Sophie Jordan

  • Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (1. August 2011)
  • ISBN-13: 978-3785570456

Kurzbeschreibung:
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger.

Über den Autor:
Sophie Jordan wuchs im Hügelland von Texas auf, das sie schon früh zu Geschichten über Drachen, Kämpfer und Prinzessinnen inspirierte. Neben Literatur für Jugendliche verfasst die ehemalige High School-Lehrerin auch historische Romane. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit gerne mit der Aufnahme von zu viel Koffein (am liebsten in Form von Latte macchiato und Cherry Cola) und bespricht Handlungsstränge mit jedem, der zuhört ihre Kinder eingeschlossen.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Houston.

Meine Meinung:
Handlung:

Es geht um Jacinda. Sie ist ein Draki. Draki sind Menschen mit Drachengenen. Sie können sich somit in Drachen verwandeln und wieder zurück. Jacinda lebt mit ihrer Familie, ihrer Mutter und Zwillingsschwester, in einer Draki-Gemeinschaft. Ihr Vater ist schon vor Jahren gestorben.
Drakis ist es nur erlaubt nachts im Schutze der Dunkelheit zu fliegen. Daran hält sich Jacinda und ihre Freundin Az aber nicht. Als sie von Jägern eines Tages dabei gesehen werden und gerade so fliehen können, soll Jacinda bestraft werden. Um der Bestrafung zu entgehen, flieht die Mutter mit ihren beiden Töchtern aus dem Draki-Dorf in die Wüste, um ein „normales“ Leben zu beginnen. Jacinda soll nach Aussage ihrer Mutter, ihren inneren Draki töten, dass sie endlich normal unter den Menschen leben können. Dazu ist Jacinda aber keinesfalls bereit…

Das Thema Draki ist eine so neue und ausgefallene Idee, dass das Buch schon sehr gehyped wird. Und ich muss sagen, es hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Die Handlung startet mit vollem Tempo durch und auf jeder neuen Seite passiert so viel, dass man das Buch gar nicht weglegen möchte.

Wunderschön war auch die Idee der vielen unterschiedlichen Drakiarten und deren Begabungen. Es gibt die seltenen Feuerdraki, die mächtigen Onyxdraki, Wasserdraki und und und…
Positiv möchte ich auch die Beschreibung der Wüste und der Trockenheit bewerten. Man litt förmlich mit Jacinda, da ihre Emotionen der Hitze so detailliert beschrieben wurden. Auch die innere Zerrissenheit von Jacinda konnte man als Leser sehr gut nachvollziehen und spühren. Auf der einen Seite wollte sie zurück zu dem Drakirudel, auf der anderen Seite ist ihre Familie und ihre Flamme Will sehr wichtig und sie will sie nicht im Stich lassen.

Einziger Kritikpunkt der mir einfällt, ist das doch recht abrupte Ende. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, lässt aber doch noch sehr viel offen für die Fortsetzung, welche zum Glück im November erscheint! Hätte ich es schon gehabt, hätte ich auf jeden Fall den zweiten Band gleich im Anschluss gelesen.

Charaktere:
Jacinda ist die Hauptperson der Handlung. Sie ist etwas ganz Besonderes, da sie ein sehr seltener Feuerdraki ist. Jacinda ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie ist sehr emotional, aber trotzdem stark und wächst über sich hinaus um ihre große Liebe Will zu retten.

Will ist ein Jäger, die eigentlichen Feide der Draki. Trotz dieser Tatsache verliebt sich Jacinda in Will und fühlt sich auf einer ganz eigenartigen Weise zu ihm hingezogen… Will ist ein sehr interessanter Charakter. Er ist verschlossen aber trotzdem willensstark und ausgesprochen feinfühlig.

Cassian ist ein Onixdraki und Sohn des Rudelführers. Jacinda wurde ihm versprochen. Cassian kam mir sehr oberflächlich und egoistisch rüber. Ihn mochte ich nicht so sehr. :)

Jacindas Zwillingschwester heißt Tamra. Sie besitzt keine Drakigene und ist somit ein ganz normaler Mensch. Tamra stand immer im Schatten ihrer begehrten Schwester und ist darum umso glücklicher dem Rudel zu entfliehen.

Die Mutter der beiden Schwestern kam mir wirklich total unsympathisch rüber. Obwohl sie ihre Töchter von Rudel beschützen möchte, zieht sie mit den Zwillingen in die Wüste, dass Jacinda ihren inneren Draki toten kann. Jacinda wird dabei nicht einmal gefragt. Sie legt es einfach fest. Ich bin gespannt, wie sich der Charakter in den Folgebänden weiter entwickelt…

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Charaktere wirklich alle sehr klasse ausgearbeitet wurden. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Bei keinem kann man sagen, dass er zu flach oder unzureichend beschrieben wurde. Man kann eigentlich alle Handlungen der Protagonisten nachvollziehen, ob gut oder schlecht. Das gibt ein sehr tolles Zusammenspiel und ist außergewöhnlich gelungen. Obwohl mir so ein richtiger Bösewicht in der Story etwas gefehlt hatte. Aber da ist auf alle Fälle genug Potential für die Fortsetzung enthalten!

Schreibstil:
Da das Buch eher jugendliche Leser ansprechen soll, ist der Schreibstil nicht außergewöhnlich anspruchsvoll. Er ist locker und leicht. Somit kommt man ganz schnell in die Handlung hinein. An manchen Stellen sind gewisse Szenen sehr emotional und detailliert beschrieben, das fand ich besonders schön.

Cover:
WOW! Das Cover ist eines der Schönsten!
Es schimmert wie die Haut der Draki. Wunderschön! Jancinda ist als Draki auf dem Cover zu sehen und der Firelight-Schriftzug ist echt klasse ausgearbeitet. Einzig und allein der Untertitel „Brennender Kuss“ finde ich echt etwas zu kitschig, obwohl er trotzdem zur Geschichte passt.

Fazit:
Ein ganz tolles Urban Fantasybuch nicht nur für jüngere Leser. Da es einmal ein ganz anderes Thema behandelt wie die meisten Fantasystories lohnt es sich alle mal reinzuschauen. Die Charaktere sind etwas ganz Besonderes und auch die Umgebung in der die Geschichte spielt, außergewöhnlich. Also eine absolute Leseempfehlung!

Weitere Titel der Buchreihe:
Firelight: Brennender Kuss
Firelight: Flammende Träne
Hidden (engl. Titel)

Zur Webseite:
www.firelightfans.de

Thomas Thiemeyer

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag (1. Juni 2012)
  • ISBN-13: 978-3785570494

Kurzbeschreibung:
Tief im Inneren der Erde haust das Volk der Steinernen. Vor Jahrtausenden wurde es von dieser Welt verstoßen durch die Gier eines einzelnen Mannes. Betrogen und verraten, holt es sich jetzt zurück, was ihm einst gehörte. Zwölf Jahre nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Meerenge zwischen Java und Sumatra kommt die Erde nicht zur Ruhe. Tiefe Spalten, aus denen undurchdringlicher gelber Nebel quillt, öffnen sich quasi über Nacht. Seltsame gehörnte Kreaturen steigen heraus und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Vorfälle rufen den Generalgouverneur Niederländisch-Indiens auf den Plan. Er wendet sich an seinen Außenminister, der wiederum den Rektor der Universität zu Berlin um Hilfe bittet. Und der kennt nur einen Mann, der das Rätsel der steinernen Teufel von Java lösen könnte: Carl Friedrich von Humboldt, Spezialist für unerklärliche Phänomene und Kopf seines unerschrockenes Teams der Weltensucher. Der Atem des Teufels ist der vierte Band der Chroniken der Weltensucher-Pentalogie. Die drei Vorgängertitel lauten Die Stadt der Regenfresser , Der Palast des Poseidon und Der gläserne Fluch.

Über den Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.

Meine Meinung:
Handlung:

Wie gewöhnt startet die Geschichte in Berlin. Von der ansässigen Universität erhält Humboldt wieder einen speziellen Sonderauftrag der ihn und seine Gefährten auf eine weite Reise schickt. Diesmal geht es auf die Insel Java. Hier müssen unsere Abenteuer sich mit steinernen Monstern unterhalb der Erdoberfläche auseinandersetzen. Wie schon in den Vorgängerbänden laufen wieder einige Handlungsstränge parallel, bis sie sich am Ende zusammen fügen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten ins Buch und in die Geschichte zu finden. Diese braucht doch einige Seiten, bis der Leser wirklich gepackt und mitgerissen wird. Hat man die ersten Seiten aber geschafft, zieht die Story einen so in den Bann, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die kurzen Kapitel verleiten auch hier wieder zum Weiterlesen, obwohl man schon viel zu müde ist. :)

Charaktere:
Die Charaktere sind alle so liebenswert und sympathisch, dass man sich direkt als Teammitglied fühlt und an ihrer Seite die Abenteuer besteht. Zu einem hat Oskar eine echt gute Entwicklung im Gegensatz zum ersten Band geschafft. War er im ersten Band noch etwas schüchtern, hat er nun im vierten Band extrem an Selbstbewusstsein und Stärke gewonnen. Er trifft eigene Entscheidungen und hat sogar den Mut sich gegen seinen Vater zu stellen, wenn er es für richtig hält.
Auch Charlotte ist nicht mehr so verwöhnt wie im Auftaktband. Sie steht Oskar mit Rat und Tat treu zur Seite. Humboldt, Charlottes Onkel, ist teilweise so geheimnisvoll wie eh und je. Er lässt sich nicht in die Karten blicken, was der Geschichte eine tolle Portion Spannung verabreicht.
Leider hat mein Lieblingscharakter in diesen Band etwas zu wenige Auftritte für meinen Geschmack. Damit meine ich die Kiwidame Wilma. Sie ist treuer Begleiter unserer Abenteurer. Doch bleibt sie in dieser Story etwas zu sehr im Hintergrund. Das fand ich etwas enttäuschend.
Desweiteren lernt der Leser einen nicht mehr ganz neuen Charakter besser kennen: Lena.
Sie begleitet dieses mal das Team auf Reisen und trägt ihren ganz besonderen Anteil zur Story bei. Mir hat es richtig Spaß gemacht mehr über sie zu erfahren.

Schreibstil:
Im alter Manier des Autors ist der Schreibstil extrem bildgewaltig und fließend. Da das Buch wieder durch seine kurzen Kapitel besticht, wird es zum echten Pageturner. Thiemeyer hat ein besonderes Talent fiktive Schauplätze vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen und mit Leben zu füllen. Zudem bringt er reale historische Gegebenheiten mit einer guten Portion Fantastik in Einklang.

Cover:
Auch das Titelbild dieses Covers hat Thomas Thiemeyer selbst mit Ölfarbe gemalt. Die komplette Buchreihe erhält dadurch einen ganz besonderen Charme und Charakter. Selbst im Inneren besticht das Buch mit einer detaillierten Karte und am Ende befindet sich ein Stichwortverzeichnis. Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen, was ich immer wieder toll finde! :)

Fazit:
Den vierten Band der Reihe habe ich wieder genauso verschlungen, wie seine Vorgänger. Thiemeyer hat hier ein wirklich tolles Werk für Abenteuerfans à la Jules Verne geschaffen, auch wenn dieser Band etwas Zeit braucht bis er Spannung aufbaut. Ich liebe seine Geschichten und kann sie nur jedem ans Herz legen!

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt der Regenfresser
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels

zur Webseite:
www.weltensucher-chroniken.de