Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag; Auflage: 1. Aufl. (5. Januar 2010)
  • ISBN-13: 978-3401063478

Kurzbeschreibung:
Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt …

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Im ersten Band geschah noch nicht wirklich etwas Spannendes. Dieser war für mich eher ein Einstiegsband um die Storyline besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Im Nachhinein gesehen, war der erste Band sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Nun würde ich ihn wohl auch etwas besser bewerten. Aber egal… Es gibt sowieso nochmal eine komplette Vorstellung der Reihe. :)

Im zweiten Band „Saphirblau“ kommen unsere Hauptpersonen Gwendolin und Gideon sich immer näher, aber gleichzeitig zeigt sich Gideon an Gwen nicht interessiert. Das bedrückt Gwen sehr. Leider so sehr, dass es doch manchmal etwas nervt. :)

Aber nichts desto trotz war die Geschichte klasse recherchiert und umgesetzt. Der Leser wird auf rauschende Bälle des Barocks mitgenommen und kämpft an der Seite von Gideon gefährliche Degen-Duelle. Saphirblau hat storymäßig einiges mehr zu bieten als sein Vorgänger. Alle Charaktere von Rubinrot haben natürlich wieder ihre Rolle in der Handlung. Gwen macht eine ganz gute Entwicklung in Sachen Selbstbewusstsein durch und findet sogar langsam Spaß an den Zeitreisen. Mit ihrer besten Freundin Leslie ergründen sie einige Geheimnisse, die die Wächter vor Gwen verborgen halten.

Besonders toll fand ich einen neuen Charakter: Xemerius, einen Wasserspeier-Gargoyle. Er ist ein Geist, ähm nein: Dämon. :)

Xemerius ist super witzig und zynisch. Er peppt die Geschichte mit flotten, frechen Sprüchen in doch recht schnulzigen Phasen extrem auf. Die Lacher sind auf alle Fälle auf seiner Seite!

Weiterhin kommt Raphael dazu. Er ist der kleine Bruder von Gideon, der eigentlich bei seiner Mutter in Frankreich lebt. Doch Raphael ist ein kleiner Rebell und kommt nach London. Leider hat er für meinen Geschmack noch zu wenige Auftritte. Ich hätte liebend gern mehr über ihn gelesen, da der Charakter richtig viel Potential aufweist. Es wird jedenfalls im nächsten Band spannend bleiben…

Schreibstil:
Wie im ersten Band ist der Schreibstil locker leicht und fließend. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass der zweite Band mehr Seiten aufweist als der Erste. Das zweite Buch hat man durch den tollen Schreibstil und den witzigen Humor sehr schnell durch.

Cover:
Endlich hat das Cover eine bessere Farbe. ;) Es ist blau und im Stil zum Vorgängerbandes passend. Sehr schön sind wieder die schwarz-glänzenden Scherenschnittfiguren.

Fazit:
Der Vorgängerband hatte mich leider noch nicht ganz überzeugt. Jedoch bin ich echt froh, auch den zweiten Band gelesen zu haben, denn er ist bei Weitem besser! Mit einer gehörigen Portion Witz und rauschenden Bällen im barocken Zeitalter kann dieser Band voll und ganz überzeugen. Ein klasse Buch!

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 6 (Februar 2010)
  • ISBN-13: 978-3551554376
  • Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Lighhtning thief

Kurzbeschreibung:
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf – und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Der Held der Geschichte Percy Jackson ist 12 Jahre alt, als er seine Mutter durch einen Angriff eines Monsters verliert. Seine Mutter wollte ihn in ein Sommercamp „Half Blood“ bringen. Er findet den Weg ins Camp nach dem Angriff allein mit Grover. Dort erfährt er, dass er kein normaler Junge ist, sondern ein Halbgott. Sein Vater ist niemand anderes als der mächtige griechische Gott des Meeres: Poseidon. Percy lernt im Camp verschiedene altgriechischen Disziplinen, wie Schwertkampf. Auch wird er in die Bräuche der Götter eingeweiht. Das lässt Percy alles ganz gut über sich ergehen und hat nach und nach sogar Spaß am Leben im Camp.

Grover ist der beste Freund von Percy. Er ist ein Satyr, halb Mensch, halb Ziege. Percy erfährt davon aber erst, als Grover es ihm im Camp beichtet. Grover hat einen Traum, er möchte die Sucherlizens erwerben, wie es unter Satyrn Brauch ist. Doch leider ist Grover eher tollpatschig und auch nicht einer der mutigsten. Das macht ihn sehr sympathisch und er sorgt mit seinen unbeholfenen Handlungen für viele Lacher in der Geschichte.

Annabeth lebt schon seit sie klein ist im Camp Half Blood. Sie hat eine göttliche Mutter und einen sterblichen Vater. Dieser interessiert sich leider gar nicht für sie, somit verbringt sie ihre ganze Zeit im Camp. Annabeth ist mir während des gesamten Buches am meisten ans Herz gewachsen. Sie ist taff, klug und teilweise etwas besserwisserisch. Durch ihre ironischen Sprüche besitzt sie einen tollen Humor, dass man sie einfach klasse findet.

Unsere drei Freunde müssen natürlich auch ein gefährliches Abenteuer bestehen. Sie erhalten einen Auftrag, die Waffe des Gottes der Götter Zeus zu finden und sie ihm zurück zubringen. Seine Waffe wurde ihm nämlich gestohlen. Auf der Reise begegnen Percy, Annabeth und Grover sehr viele gefährliche Wesen, wie zum Beispiel Zerberus, den dreiköpfigen Höllenhund, der das Tor zur Unterwelt bewacht. Natürlich stellen sich auch einige Götter unseren Helden in den Weg. Ares zum Beispiel hat einen Auftritt als fieser Biker. Das fand ich so witzig.

Wundervoll und geistreich fand ich auch die Beschreibung des Olymp. Dieser befindet sich natürlich über den Wolken. Aber nicht in Griechenland, sondern direkt über New York. Den Göttern ist es in Griechenland zu langweilig geworden, somit sind sie in die riesige Metropole umgezogen. Der Eingang dahin ist im Empire State Buildung versteckt. Auch die Darstellung des Olymps mit seinen weißen Palästen und prunkvollen Gärten war sehr originell.

Schreibstil:
Rick Riordan schafft es immer wieder von der ersten Seite Spannung aufzubauen. In jeder seiner Geschichten springt man geradezu hinein und fühlt sich mit den liebenswerten Protagonisten mitgerissen. Auch das Thema der altgriechischen Mythologie in die Moderne zu transportieren, hat er wieder einmal mit Bravour gemeistert.
Hinzu kommt, dass die Story aus Percys Sicht geschildert wird. Das erleichtert Perycs Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.

Cover:
Bin ich froh, dass die Buchserie mit neuen Covern aufgelegt wurde. Das Vorgängercover spricht mich absolut nicht an. Daher hätte ich wohl auch nie das Buch gelesen, geschweige zur Hand genommen. Die neuen Cover sprechen doch eher die jüngeren Leser an. Hier ist Percy zusehen, der frontal vor einem mächtigen Göttergesicht steht. Zudem ist der Buchtitel ist glänzend hervorgehoben. Echt schön!

Fazit:
Endlich habe ich einen neuen Helden – neben Harry Potter – gefunden, mit welchen man mitfiebern und spannende Abenteuer erleben kann. Percy Jackson muss man einfach mögen. Ein weltklasse Auftaktband mit einer extrem guten Portion Humor und geschichtlichen Hintergrundwissen aus der griechischen Mythologie.

Reihenfolge der Buchtitel:
Percy Jackson – Diebe im Olymp
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Percy Jackson – Die Sclacht um das Labyrinth
Percy Jackson – Die letzte Göttin

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/percy-jackson-olympians.aspx

Sophie Jordan

  • Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (1. August 2011)
  • ISBN-13: 978-3785570456

Kurzbeschreibung:
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger.

Über den Autor:
Sophie Jordan wuchs im Hügelland von Texas auf, das sie schon früh zu Geschichten über Drachen, Kämpfer und Prinzessinnen inspirierte. Neben Literatur für Jugendliche verfasst die ehemalige High School-Lehrerin auch historische Romane. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit gerne mit der Aufnahme von zu viel Koffein (am liebsten in Form von Latte macchiato und Cherry Cola) und bespricht Handlungsstränge mit jedem, der zuhört ihre Kinder eingeschlossen.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Houston.

Meine Meinung:
Handlung:

Es geht um Jacinda. Sie ist ein Draki. Draki sind Menschen mit Drachengenen. Sie können sich somit in Drachen verwandeln und wieder zurück. Jacinda lebt mit ihrer Familie, ihrer Mutter und Zwillingsschwester, in einer Draki-Gemeinschaft. Ihr Vater ist schon vor Jahren gestorben.
Drakis ist es nur erlaubt nachts im Schutze der Dunkelheit zu fliegen. Daran hält sich Jacinda und ihre Freundin Az aber nicht. Als sie von Jägern eines Tages dabei gesehen werden und gerade so fliehen können, soll Jacinda bestraft werden. Um der Bestrafung zu entgehen, flieht die Mutter mit ihren beiden Töchtern aus dem Draki-Dorf in die Wüste, um ein „normales“ Leben zu beginnen. Jacinda soll nach Aussage ihrer Mutter, ihren inneren Draki töten, dass sie endlich normal unter den Menschen leben können. Dazu ist Jacinda aber keinesfalls bereit…

Das Thema Draki ist eine so neue und ausgefallene Idee, dass das Buch schon sehr gehyped wird. Und ich muss sagen, es hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Die Handlung startet mit vollem Tempo durch und auf jeder neuen Seite passiert so viel, dass man das Buch gar nicht weglegen möchte.

Wunderschön war auch die Idee der vielen unterschiedlichen Drakiarten und deren Begabungen. Es gibt die seltenen Feuerdraki, die mächtigen Onyxdraki, Wasserdraki und und und…
Positiv möchte ich auch die Beschreibung der Wüste und der Trockenheit bewerten. Man litt förmlich mit Jacinda, da ihre Emotionen der Hitze so detailliert beschrieben wurden. Auch die innere Zerrissenheit von Jacinda konnte man als Leser sehr gut nachvollziehen und spühren. Auf der einen Seite wollte sie zurück zu dem Drakirudel, auf der anderen Seite ist ihre Familie und ihre Flamme Will sehr wichtig und sie will sie nicht im Stich lassen.

Einziger Kritikpunkt der mir einfällt, ist das doch recht abrupte Ende. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, lässt aber doch noch sehr viel offen für die Fortsetzung, welche zum Glück im November erscheint! Hätte ich es schon gehabt, hätte ich auf jeden Fall den zweiten Band gleich im Anschluss gelesen.

Charaktere:
Jacinda ist die Hauptperson der Handlung. Sie ist etwas ganz Besonderes, da sie ein sehr seltener Feuerdraki ist. Jacinda ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie ist sehr emotional, aber trotzdem stark und wächst über sich hinaus um ihre große Liebe Will zu retten.

Will ist ein Jäger, die eigentlichen Feide der Draki. Trotz dieser Tatsache verliebt sich Jacinda in Will und fühlt sich auf einer ganz eigenartigen Weise zu ihm hingezogen… Will ist ein sehr interessanter Charakter. Er ist verschlossen aber trotzdem willensstark und ausgesprochen feinfühlig.

Cassian ist ein Onixdraki und Sohn des Rudelführers. Jacinda wurde ihm versprochen. Cassian kam mir sehr oberflächlich und egoistisch rüber. Ihn mochte ich nicht so sehr. :)

Jacindas Zwillingschwester heißt Tamra. Sie besitzt keine Drakigene und ist somit ein ganz normaler Mensch. Tamra stand immer im Schatten ihrer begehrten Schwester und ist darum umso glücklicher dem Rudel zu entfliehen.

Die Mutter der beiden Schwestern kam mir wirklich total unsympathisch rüber. Obwohl sie ihre Töchter von Rudel beschützen möchte, zieht sie mit den Zwillingen in die Wüste, dass Jacinda ihren inneren Draki toten kann. Jacinda wird dabei nicht einmal gefragt. Sie legt es einfach fest. Ich bin gespannt, wie sich der Charakter in den Folgebänden weiter entwickelt…

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Charaktere wirklich alle sehr klasse ausgearbeitet wurden. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Bei keinem kann man sagen, dass er zu flach oder unzureichend beschrieben wurde. Man kann eigentlich alle Handlungen der Protagonisten nachvollziehen, ob gut oder schlecht. Das gibt ein sehr tolles Zusammenspiel und ist außergewöhnlich gelungen. Obwohl mir so ein richtiger Bösewicht in der Story etwas gefehlt hatte. Aber da ist auf alle Fälle genug Potential für die Fortsetzung enthalten!

Schreibstil:
Da das Buch eher jugendliche Leser ansprechen soll, ist der Schreibstil nicht außergewöhnlich anspruchsvoll. Er ist locker und leicht. Somit kommt man ganz schnell in die Handlung hinein. An manchen Stellen sind gewisse Szenen sehr emotional und detailliert beschrieben, das fand ich besonders schön.

Cover:
WOW! Das Cover ist eines der Schönsten!
Es schimmert wie die Haut der Draki. Wunderschön! Jancinda ist als Draki auf dem Cover zu sehen und der Firelight-Schriftzug ist echt klasse ausgearbeitet. Einzig und allein der Untertitel „Brennender Kuss“ finde ich echt etwas zu kitschig, obwohl er trotzdem zur Geschichte passt.

Fazit:
Ein ganz tolles Urban Fantasybuch nicht nur für jüngere Leser. Da es einmal ein ganz anderes Thema behandelt wie die meisten Fantasystories lohnt es sich alle mal reinzuschauen. Die Charaktere sind etwas ganz Besonderes und auch die Umgebung in der die Geschichte spielt, außergewöhnlich. Also eine absolute Leseempfehlung!

Weitere Titel der Buchreihe:
Firelight: Brennender Kuss
Firelight: Flammende Träne
Hidden (engl. Titel)

Zur Webseite:
www.firelightfans.de

Cassandra Clare

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Arena (Juni 2008)
  • ISBN-13: 978-3401061337

Kurzbeschreibung:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

Über den Autor:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt heute mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debütroman.

Meine Meinung:
Handlung:

Der zweite Band der Erfolgsserie „Mortal Instruments“ oder „Die Chroniken der Unterwelt“. Leider ist dieser Band zum Vorgänger etwas schwächer. Es passiert zwar sehr viel in der Handlung, jedoch kommt keine so richtige Spannung auf, dass das Buch zum Pageturner wird wie sein Vorgänger. Auch weist das Buch leider doch recht zähe Längen auf, die man hätte doch etwas mehr einkürzen können. Aber nichts desto trotz ist es ein toller zweiter Band. Erfahrungsgemäß ist es doch etwas schwerer einen „Mittelband“ in einer Trilogie zu bewerten, da er nun mal handlungsmäßig ein „Füller“ ist. Zum Verstehen der Handlung und für den weiteren Verlauf der Geschichte ist er jedoch echt klasse ausgearbeitet. Der Leser bekommt mehr Einblicke in die Hintergründe der Personen und erfährt mehr über ihre Gefühlsregungen und Vorgeschichten. Somit lassen sich viele Handlungen der Protagonisten besser nachvollziehen.

Charaktere:
Clary ist natürlich auch in zweiten Band die Hauptperson. Im Gegensatz zum Vorgängerband ist sie bei weitem stärker und selbstbewusster. Sie tritt Dämonen und ihrem Vater (dem Bösewicht der Story) mutig entgegen. Auch entdeckt Sie im Laute der Handlung eine ganz besondere Gabe der Schattenjäger.


Desweiteren kämpft Jace natürlich an Clarys Seite. Zum Ende des ersten Buches stellte sich heraus, dass die beiden eigentlich Geschwister sind. Da Jace jedoch Clary liebt, verschließt er sich immer mehr. Sein innerer Zwiespalt ist besonders schön im Plot ausgearbeitet.

Neben den schon bekannten Charakteren wie Magnus, Luke, Alec und Isabell kommt ein neuer Charakter Maia hinzu. Sie ist ein Werwolfsmädchen und gehört Lukes Rudel an. Simon verliebt sich in Maia. Da Simon jedoch zum Vampir wird, wird es schwer für die beiden.

Im Laufe der Story treten Clary und Jace gegen eine ganze Menge Dämonenwensen an. Die vielen unterschiedlichen Arten waren wirklich eine tolle Idee der Autorin. Nur sind mir diese leider etwas flach und umdimensional beschrieben worden. Hier hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist wie im Vorgängerband nicht besonders anspruchsvoll. Was aber nicht heißt, dass er plump oder schwach ist. Er ist sehr leicht zu verstehen. Somit lässt sich das Buch fließend lesen. Auch die Jugendsprache der noch jungen Protagonisten trägt dazu bei. Bewundernswert ist das Talent der Autorin Gefühlsregungen der Leser von einen Schlag auf den anderen umswitchen zu lassen. Auf der einen Seite erscheint ein Charakter noch total fies und unsympathisch. Auf der Folgeseite kann sich das schon um 100 Grad drehen und der Leser fühlt regelrecht mit dieser Person mit.

Cover:
Wieder ein wunderschönes Cover, welches New York abbildet. Jedoch bin ich ein Fan der englischen Schimmer-Cover. Diese finde ich viel interessanter. Irgendwann kaufe ich mir auch nochmal alle englischen Ausgaben, weil diese echt wunderschön sind.

Fazit:
Der zweite Band geht mit sehr hohen Erwartungen an den Start. Leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die Spannung des Buches lies doch sehr lange auf sich warten und die Story wurde etwas zu sehr in die Länge gezogen. Aber nichts desto trotz, ein ganz toller zweiter Band, mit extrem sympathischen Charakteren. Er endet jedoch mit einem echt fiesen Cliffhanger. Ich will auf jeden Fall mehr!

Weitere Titel der Buchreihe:
City of Bones (Rezension)
City of Ashes
City of Class
City of Fallen Angels
City of Lost Souls (bisher nur in Englisch erschienen)

Zur Webseite
www.arena-verlag.de/reihe/chroniken-der-unterwelt

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Hyperion Book CH (12. Oktober 2010)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-1423113393

Deutsche Ausgabe:

  • Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (25. September 2012)
  • ISBN-13: 978-3551556011

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr … Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht’s -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Ich konnte es nicht abwarten bis das neue Buch von Rick Riordan auf Deutsch erhältlich ist. Daher habe ich zum ersten Mal ein englisches Buch (mal ganz abgesehen von der Schullektüre) komplett durchgelesen. Ich hatte dabei eine Menge Spaß und werde die Folgebände auch in Englisch lesen. Ich gebe zu: zu Beginn hatte ich ein paar Bauschmerzen, ob ich in die Geschichte hinein finde und ob mich die englische Sprache fesseln kann. Beide Bedenken konnte ich nach den ersten Seiten getrost fallen lassen.
Handlung und Charaktere:

Die Handlung dreht sich um drei Hauptcharaktere Jason, Piper und Leo. Sie finden heraus, dass sie eigentlich Halbgötter sind. Jeder von ihnen hat ein göttliches Elternteil. Dadurch besitzen sie verborgene Fähigkeiten, die sie im Laufe der Geschichte entdecken und zu nutzen lernen.
Alles beginnt damit, dass unsere drei Freunde im Bus sitzen, auf dem Weg in ein Camp für schwer erziehbare Kinder. Piper hat einen BMW „gestohlen“ und Leo ist ein Waisenkind, welches immer wieder von seiner neuen Familie wegläuft und niemanden respektiert. Jason dagegen ist ganz anders: er kann sich an nichts erinnern. Somit weiß Jason nicht, warum er mit ins Camp soll und auch nicht, wer die Personen um ihm herum sind.

Einmal im Camp angekommen erhalten unsere Freunde einen wichtigen Auftrag, die Welt vor den Dämonen der Unterwelt zu retten, denn diese haben einen Weg zur Erde gefunden.

Gleich auf den ersten Seiten startet die Story so witzig und fesselnd, dass man gar nicht anders kann als weiterzulesen. Man ist regelrecht zwischen den Seiten gefangen, da man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dabei hat Rick Riordan einen so ausgefeilten Spannungsbogen aufgebaut. Die Handlung ist actionreich und mega lustig. Nicht nur die Sprüche der Protagonisten tragen dazu bei, auch die vielen unterschiedlichen Handlungen der Halbgötter und verrückten Wesen machen das Buch lebendig. Dabei sind die Gedankengänge und Reaktionen der Charaktere so vielschichtig und gut nachzuvollziehen. Ich flog mit den Freunden auf einen riesengroßen metallischen Drachen namens Festus durch die Lüfte. Ich litt mit Leo, als er seinen Drachen verlor. Ich kämpfte an Jasons Seite gegen übergroße Monster. Wahhhhhnsinn!

Zudem konnte sich ohne Probleme den Witz des Buchen und die genialen Sprüche in Englisch verstehen. Eine Beispielszene war besonders genial, wo ich wirklich laut loslachen musste: Leo wished the dragon hadn’t landed on the toilets…

Auch klasse umgesetzt war der Zwiespalt zwischen griechischen Göttern und den römischen. Dieser Kampf wird sich in den Folgebänden weiterführen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und fließend. Es sind ein paar echt witzige Sätze enthalten, die immer wieder zum Loslachen animieren. Zum Beginn des Buches wirft die Handlung die richtigen Fragen auf, so dass der Leser schnell gefesselt ist.

Cover:
Das englische Cover ist sehr passend zur Handlung. Es sind unsere drei Helden dargestellt, welche auf Festus durch die Luft reiten. Zudem ist der Schriftzug in metallischer Goldschrift ausgeprägt. Es klasse! :)

Fazit:
Das neue Meisterwerk vom Erfolgsautor Rick Riordan. Nach Romanen mit griechischen und ägyptischen Göttern, vereint Rick Riordan römische und griechische Mythologie. Eine echte Empfehlung von meiner Seite, da es nicht nur richtig spannend ist, sondern auch einen klasse Humor beinhaltet.

Reihenfolge der Buchtitel:
The Lost Hero
The Son of Neptune
The Mark of Athena

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus.aspx

Julie Kagawa

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (20. August 2012)
  • ISBN-13: 978-3453267275
  • Originaltitel: The Iron Fey, Book 4: Iron Knight

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Wir wurden aus ihren Träumen, ihren Ängsten und ihren Fantasien geboren. Wir sind das Produkt ihrer Herzen und ihres Verstandes. Ohne eine Seele sind wir zwar unsterblich, doch innerlich leer. Erinnert man sich an uns, so existieren wir. Vergisst man uns, sterben wir. Und wenn wir sterben, so verblassen wir, und es ist, als hätten wir niemals existiert. (Seite 128)

Kurzbeschreibung:
Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen …

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Meine Meinung:
Handlung:

Der finale Band der Serie ist wirklich der Beste dieser Buchreihe. Er ist aus der Sichtwiese von Ash geschrieben, was zwar zu Beginn doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber die Handlung nimmt auf den ersten Seiten so ein Tempo auf, dass man sich ganz schnell im Buch verliert. Ash möchte eine menschliche Seele erlangen, um endlich mit Meghan in Eisernen Reich leben zu können. Deshalb macht er sich mit seinem Gefährten Puck auf die Reise bis ans Ende der Welt, um eine gefährliche Prüfung zu bestehen, sodass er als Entlohnung eine menschliche Seele erhält. Auf dieser Reise passieren so viele actionreiche Wendungen, die man als Leser absolut nicht erwartet. Es gibt kaum Pausen zum Durchatmen. Mit jedem Kapitel steigt die Spannung immer etwas mehr an.

Charaktere:
Alle Charaktere sind absolut liebenswert. Sei es Ash, mit seiner unermüdlichen Treue zu Meghan. Er nimmt alles auf sich, um sein Versprechen zu halten. Puck ist natürlich auch wieder mit flotten Sprüchen von der Partie. Im letzten Band hat er mir ganz besonders gut gefallen, denn er hat sich zwar schon gegen Ash gestellt, steht aber in seinem Inneren treu an Ashs Seite. Es gab seine Szene, die die Verbindung der beiden wirklich gefestigt hat…
Als neuer und unglaublich toller Charakter kommt der böse Wolf hinzu. Er steht unseren Freunden auf der Reise bis ins Land der Prüfungen mit seiner Kraft und all seinem Mut zu Seite. Er ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen. Auch wenn er nur ein Nebencharakter darstellt, ist er genauso wunderbar vielschichtig und dimensional ausgearbeitet worden. Er ist extrem stark, scharfsinnig und hat einen besonderen Humor.
Ein weiterer neuer Charakter ist die tot geglaubte Ariella. Sie war einst Ashs Gefährtin. Als Seherin ist sie nun wieder vom Tot zurückgekehrt, um Ash und Punk auf der langen Reise zum Land der Prüfungen beizustehen. Ariella wurde, trotz ihrer wenigen Szenen sehr tiefgründig im Buch geschildert. Ich hätte gern mehr über sie erfahren. Als Leser schwankt man zwischen Meghan und Ariella, als Gefährtin für Ash.

Schreibstil:
Da die Handlung aus Ashs Sichtweise beschrieben wird, ist der Schreibstil definitiv düsterer und derber. Es werden bei weitem mehr Kampfszenen in der Geschichte beschrieben, was das Tempo des Buches um einiges antreibt.

Cover:
Welch ein wunderschönes Cover hat der Heyne Verlag wieder herausgebracht. Es ist zwar pink (nicht unbedingt meine Farbe xD ), aber es passt perfekt zum Frühling. Alle vier Bücher sind eine Augenweite im Regal und ich kann mich nicht entscheiden, welches Cover frontal im Regal gedreht werden sollen. Das ändert sich ständig bei mir. :) Besonders schön finde ich wieder den Schriftzug des Titels, welcher mit Folie zum Glänzen gebracht wurde. Einzig ein Lesebändchen hätte ich mir für alle Bücher gewünscht!

Fazit:
Plötzlich Fee Frühlingsnacht: Ein Fantastischer Abschlussband! Eine von den wenigen Buchserien, wo die Bände immer besser werden. Das Finale ist wirklich episch! Sollte jeder gelesen haben, aber bitte der Reihe nach! :)

Weitere Titel der Buchreihe:
Plötzlich Fee: Sommernacht (Band 1)
Plötzlich Fee: Winternacht (Band 2)
Plötzlich Fee: Herbstnacht (Band 3)
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht (Band 4)

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Da es diese Woche leider keine Rezension gibt, poste ich einen kleinen Beitrag zu einer Buchreihe, die mich absolut begeistert hat: Plötzlich Fee

Buchreihe Plötzlich FeeDie Reihenfolge der Bände:
Sommernacht (Band 1) » zur Rezension
Winternacht (Band 2) » zur Rezension
Herbstnacht (Band 3) » zur Rezension
Frühlingsnacht (Band 4) » zur Rezension

Die Buchreihe besteht insgesamt aus vier Bänden, welche chronologisch aufgebaut sind. Im November 2012 ist zudem eine Kurzgeschichtensammlung von Julie Kagawa, der Autorin, geplant.

Die ersten 3 Bände handeln von Meghan und ihren Kampf gegen die Eisernen Feen. Sie ist ein ganz normales Highschool-Mädchen, welches plötzlich ins Feenreich „Nimmernie“ aufbricht um ihren kleinen Bruder aus den Händen der Eisernen Feen zu retten. Auf ihrer Reise durch Nimmernie lernt Meghan mehr über sich, ihre Herkunft und die fantastischen Wesen im Feenreich kennen. Alle Bände sind wunderschön bildgewaltig und mit einer sehr großen Portion Einfallsreichtum geschrieben. Wobei der erste Band wohl der „Schwächste“ (wenn man es so nennen kann) ist. Hier tritt Meghan, die eigentliche Heldin des Buches, noch als naives, stures Mädchen auf. Innerhalb der ersten drei Bücher entwickelt sie sich aber zu einem sehr sympathischen, starken und liebenswerten Charakter.
Ständiger Begleiter und bester Freund von Meghan ist Puck. Er ist der Schelm der Geschichte und hat selbst bei den actionreichen Kampfszenen einen flotten Spruch nach dem anderen parat.
Ash ist ein weiterer Hauptcharakter im Buch. Er ist der Sohn der Winterkönigin Mab. Im Laufe der Geschichte muss Ash sich zwischen seinem zu Hause, dem Winterreich, und Meghan, welche dem Sommerreich angehört, entscheiden.

Die ersten drei Bücher der Reihe sind aus Meghans Sichtweise erzählt. Das vierte und letzte Buch schildert die Handlung aus Ashs Blickrichtung. Zu Beginn ist das etwas komisch, aber der Plot startet gleich auf den ersten Seiten voll durch und so kommt man sehr leicht in die Geschichte hinein. Zudem ist der letzte Band um einiges düsterer und derber geschrieben. In jedem Kapitel passiert etwas, sodass sich die Handlung förmlich überschlägt. Ein klasse, temporeiches Buch!

Sehr beeindruckt hat mich die Idee der Feen und fantastischen Wesen in Nimmernie. Laut Buch sind alle Wesen des Feenreichs den Träumen und Vorstellungen der Menschen entsprungen. Das Nimmernie wird in zwei Königreiche unterteilt: Sommer- und Winterhof
Beide teilen sich die Macht von ganz Nimmernie. Symbolisiert wird der Machtwechsel durch Übergabe des Feenzepters. Jedoch droht das Feenreich eine neue, alles vernichtende Macht: die Eisernen Feen, welche durch den technischen Fortschritt in der menschlichen Welt entstanden sind. Im Laufe der Geschichte wird das Reich der „Altblütler“ fast komplett zerstört.

Die komplette Geschichte besitzt aber auch einen großen Lehrfaktor, nämlich, dass wir die Erde in ihren Ressourcen und Rohstoffen nicht komplett und ohne Rücksicht plündern können. Die Ausbreitung des eisernen Reiches steht für die Umweltzerstörung und Verschwendung von wichtigen Rohstoffen der Erde. Ich mag es, wenn Geschichten auch einen tieferen Sinn vermitteln und zum Nachdenken anregen.

Ja, im Großen und Ganzen möchte ich jeden diese wundervolle Buchreihe ans Herz legen. Ich würde sie immer wieder lesen und sie gehört auf alle Fälle zu meinen Top 5 der besten Buchreihen!

Bände:
Sommernacht
Winternacht
Herbstnacht
Frühlingsnacht

Julie Kagawa

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (23. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453267268
  • Originaltitel: The Iron Fey, Book 3: Iron Queen

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Ihr habt doch keine Ahnung, was Mut ist. Ihr behauptet, ihr würdet euch dem falschen König widersetzen, aber in Wirklichkeit hockt ihr nur hier und stellt euch tot, in der Hoffnung, dass er euch dann nicht bemerkt.“ (Seite 374)

Kurzbeschreibung:
Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden wegen ihrer verbotenen Liebe aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr.

Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene …

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Meine Meinung:
Eine kleine Anmerkung vorweg: Herbstnacht ist der dritte Band der Plötzlich Fee-Reihe. Wer also Band eins und zwei noch nicht gelesen hat, sollte sie wirklich chronologisch lesen. Hier geht’s zu den Rezensionen von „Sommernacht“ und „Winternacht“.

Handlung:
Winternacht“ handelte vorwiegend in der „realen“ Welt. Da hatte ich das Nimmernie schon etwas vermisst. In „Herbstnacht“ kehren unsere Helden endlich wieder zurück. Diesmal müssen sie sich jedoch durch das Reich der Eisernen Feen kämpfen. Das Trio muss durch die endlose Schrott- und Geröllwüste bis ins Innere zum falschen König vordringen, um ihn endlich zu besiegen. Dabei treffen sie auf unerwartete Hilfe. Es gibt eine kleine Gruppe von Eisernen Feen, die sich als Rebellen gegen den falschen König auflehnt und so kämpfen sie Seite an Seite mit den Sommer- und Winterfeen.
Nun denkt man vielleicht, dass der ewige Kampf gegen die Eisernen Feen und den falschen König nun doch wieder ein Abklatsch vom Vorgängerband ist. Nein. Julie Kagawa hat die finale Schlacht gegen die Eisernen Feen wirklich actionreich, fesselnd und mega spannend umgesetzt. Das Ende ist einfach episch. Leider spürt man gegen Ende, dass das Buch nicht mit einem Happy End ausgehen kann. Es ist wirklich wundervoll umgesetzt, aber doch stört mich der Schluss etwas. Ich habe mir so gewünscht, dass Meghan und Ash nun alles überstanden haben und endlich zusammen sein können.
Eine Sache, die mich im ersten Band total gestört hat war, dass der Hund der Familie ins Tierheim gegeben wurde. Das hatte mich wirklich aufgeregt! Im Finale bekommt Maghan ihren Schäferhund wieder. Oh mann… wie glücklich war ich darüber! :)

Charaktere:
Im dritten Band „Herbstnacht“ begegnet der Leser eine völlig andere Meghan. Sie ist viel stärker und selbstsicherer geworden. Sie lernt kämpfen und trifft ihre eigenen, doch recht schweren, Entscheidungen. Nicht zu ihrem Vorteil, sondern zum Wohle des Nimmernie. Dazu gehört auch, dass sie sich gegen ihren Willen von Ash trennt, da er sonst im Eisernen Reich umkommen würde. Hier merkt man wie stark und selbstlos Meghan im Laufe der kompletten Geschichte geworden ist.

Ash hat endlich seine Verschlossenheit abgelehnt und steht nun Maghan als Ritter und Beschützer zur Seite. Julie Kagawa hat es echt geschafft, die Liebesstory so glaubhaft und gefühlsnah zu schildern, dass der Leser ihre Liebe wirklich spürt. Man fiebert regelrecht mit, wann sie nun endlich zusammen sein können.

Auch Meghans Mitstreiter Puck ist wieder mit von der Partie. Puck ist, wie gewohnt die Frohnatur und der Scherzbold der Reihe. Grim, die Katze mit dem wundervollen schwarzen Humor, darf man natürlich auch nicht vergessen.

Ein neuer Charakter ist Razor. Er ist ein Gremlin aus dem Eisernen Reich. Er steht Meghan als treuer Untertan zur Seite. Der Gremlin ist so klasse! Oft musste ich über ihn lachen. Schade dass er erst im dritten Buch erscheint. Ich hätte gern noch mehr von ihm gelesen.

Schreibstil:
Am Schreibstil hat sich gar nichts verändert. Er ist genau so liebevoll und bildgewaltig, wie in den vorherigen Büchern. Hier ein kleines Beispiel:

Trauer, Angst und Verzweiflung hingen wie ein dünner grauer Nebel über allem, klebten an dem Steinen und krochen über den Boden.“ (Seite 45)

Cover:
Sind die Farben des Vorgängerbandes passend zum Thema winterlich gehalten, strahlen sie nun im herbstlichen Tönen. Das Cover ist wieder so liebevoll in Szene gesetzt! Es ist schon etwas ganz besonderes im Regal.

Fazit:
Ein absolut episches Werk. Mit jedem Buch wird die Reihe besser und Julie Kagawa setzt an Spannung, Action und Gefühl noch etwas drauf! Eine Leseempfehlung für Jeden, der Fantasy und YoungAdult mag! Aber unbedingt mit dem ersten Buch starten.

Weitere Titel der Buchreihe:
Plötzlich Fee: Sommernacht (Band 1)
Plötzlich Fee: Winternacht (Band 2)
Plötzlich Fee: Herbstnacht (Band 3)
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht (Band 4)

Cassandra Clare

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag (15. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3401061320

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Kurzbeschreibung:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Über den Autor:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt heute mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debütroman.

Meine Meinung:
Endlich habe ich auch das doch schon recht bekannte erste Buch der Chroniken der Unterwelt oder der Mortal Instruments Serie von Cassandra Clare gelesen und ich war hin und weg. Mit seinen über 500 Seiten ist es mal wieder ein ganz schöner Wälzer, aber es lohnt sich, denn es begeistert ab der ersten Seite!

Handlung:
Es ist fast unmöglich die Handlung in ein paar Worte zusammen zu fassen, denn es passiert so viel und es treten extrem viele Wendungen auf, die der Leser absolut nicht erwartet hat, obwohl das Buch nur einen Handlungsstrang aufweist. Es ist eine tolle Geschichte mit vielen fantastischen Wesen, wie Schattenjäger, Werwölfe, Vampire und Dämonen. Trotz dass so viele unterschiedliche Charaktere involviert sind, behält die Story ihren roten Faden und wird absolut nicht langweilig. Auch wenn man denkt, dass bei den 500 Seiten sicher ein paar Längen enthalten sind, der irrt. Ich habe selten eine so spannende, mitreißende und gut ausgearbeitete Story gelesen.

Charaktere:
Clary ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das in New York lebt. Eines nachts ändert sich ihr Leben aber schlagartig, als sie einen Mord in einem Nachtclub miterlebt. Das Seltsame daran: Sie ist die einzige Zeugin. Alle anderen Clubbesucher können die Mörder nicht sehen. Die „Mörder“ nennen sich selbst Schattenjäger, welche Dämonen bekämpfen und in ihre Dimension zurück schicken. Clary ist eine wahnsinnige liebenswerte und extrem starke Persönlichkeit. Man kann sich als Leser so gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Es ist beeindruckend wie die Autorin, Cassandra Clare, die Gefühle des Lesers nur durch Worte steuern kann.


Weiter handelt das Buch um Jace. Er ist ein Schattenjäger und gibt sich besonders taff und unnahbar. Jace hat seine Eltern verloren und wurde von einer Familie aufgenommen, die selbst zwei Kinder hat: Alec und Isabell. Beide sind auch Schattejäger und kämpfen an der Seite von Jace gegen die Dämonen

Ein weiterer Hauptcharakter ist Simon. Er ist Clays bester Freund und sie kennen sich schon ewig. Über Simon kann man fast immer nur Schmunzeln, aber er hat auch seine ernsten Seiten.

Ganz besonders mochte ich Luke. Er ist der Lebensgefährte von Clarys Mutter und behandelt Clary wie seine eigene Tochter. Auch stellt sich im Laufe der Geschichte heraus, dass Luke ein Werwolf ist.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist nicht besonders anspruchsvoll. Es wird sehr häufig die Jungendsprache verwendet. Also zum Beispiel schreibt Cassandra Clare nicht „ich habe“ sondern sie kürzt es mit „ich hab“ ab. Das stört mich persönlich aber gar nicht, da es zum Inhalt der Story und zu den handelnden Personen, den Teenagern, perfekt passt. Trotz der jugendlichen Ausdrucksweise ist die Geschichte absolut nicht flach oder eintönig geschrieben. Es macht Spaß jede Seite des Buches zu verschlingen.

Cover:
Das Hardcover in Deutschland ist in grün gehalten und stellt einen Teil der Skyline von New York dar. Hier muss ich sagen, dass das Buch echt nicht schlecht aussieht, ich aber die US-Variante bevorzugen würde. Hier schimmern die Cover so schön. :)

Fazit:
WAO! Ich war immer der Meinung, meine Lieblingsserie schon gefunden zu haben. Aber hier tritt echt ein wahnsinnig guter Auftaktband an den Start. Meine Meinung kommt schon etwas ins Schwanken. Nur zu empfehlen für alle die auf Action und New York stehen und zudem Urban Fantasy Fans sind. Der zweite Teil „City of Ashes“ ist schon bei mir eingezogen!

Weitere Titel der Buchreihe:
City of Ashes
City of Class
City of Fallen Angels
City of Lost Souls (bisher nur in Englisch erschienen)

Julie Kagawa

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453267220
  • Originaltitel: The Iron Fey, Book 2: The Iron Daughter

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Kurzbeschreibung:
So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Meine Meinung:
Es fällt mir persönlich immer etwas schwerer eine Rezension eines zweiten Bandes einer Reihe zu schreiben, da man nicht zu viel verraten möchte. Falls jemand Band 1 „Sommernacht“ also noch nicht gelesen hat: hier geht’s zur Rezension.

Handlung:

Das Buch spielt zu Beginn am Winterhof von Königin Mab. Diese Szenen fand ich besonders toll geschildert, da sie so detailliert beschrieben wurden, dass man gedanklich förmlich selbst am Winterhof war.
Wieder müssen unsere Helden gegen die Eisernen Feen antreten. Da könnte man meinen, Band zwei ist nur ein Abklatsch von Sommernacht, aber nein. Grundsätzlich ist die Idee gleich, aber die Handlung spielt zum Großteil in der menschlichen realen Welt, als in Nimmernie. Diese Grundidee fand ich sehr gelungen, wobei ich das Nimmernie schon etwas vermisst habe. Hoffentlich ändert sich das im dritten Band wieder. :)

Charaktere:

In Winternacht treffen wir wieder die altbekannten Charaktere aus Sommernacht.
Ist mir im ersten Band Meghan noch so sehr nervig und naiv vorgekommen, hat sich das im zweiten Band erheblich gebessert. Klar, es kommt noch hin und wieder vor, wo Meghan völlig kindisch handelt, aber im Großen und Ganzen erkennt man eine Entwicklung zum Positiven.
Ash ist ganz der unnahbare und verschlossene Winterprinz geblieben, wobei ich ihn in dieser Geschichte etwas vermisst hatte, da er nicht ganz so oft in die Handlung eingebunden war.
Puck sorgt mit seinen flotten Sprüchen wieder für viele Lacher im Buch und auch Grimalkin trägt eine ordentliche Portion Zynismus und schwarzen Humor bei.

Schreibstil:

Der Schreibstil hat sich zu Band eins nicht geändert. Er ist genau so detailliert und bildgewaltig. Auch kann Julie Kagawa ganz besonders gut, die verschiedenen Gefühlsregungen der Protagonisten auf den Leser selbst übertragen. Das ist schon beeindruckend! Also von den knapp 500 Seiten des Buches nicht abschrecken lassen! Es liest sich im Nu.

Cover:
Das Cover behält die Grundzüge des ersten Bandes bei. Jedoch sind die Farben eher kalt und winterlich, passend zum Titel „Winternacht“, gehalten. Sieht schick aus und beide Bücher stehen mit der Front nach vorn in meinem Regal.

Fazit:
Ein absolut gelungener Folgeband. Er steht seinem Vorgänger in nichts nach. Wer Band 1 Sommernacht mochte, wird diesen lieben und wer vom ersten Band nicht ganz überzeugt war, soll sich Band zwei trotzdem nicht entgehen lassen, dieser ist noch besser! :)


Weitere Titel der Buchreihe:
Plötzlich Fee: Sommernacht (Band 1)
Plötzlich Fee: Herbstnacht (Band 3)
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht (Band 4)